ICE-Werk

Bahn streicht Standorte: Feucht bleibt im Verfahren

ICE-Werk Feucht bleibt mit Standorten im Verfahren
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Feucht – Aus der bisherigen Vorauswahl der Bahn von neun möglichen Standorten scheiden sechs als ungeeignet aus. Die beiden Standorte in Feucht an der Muna sowie der Bereich südlich der Muna und der Standort Allersberg/Pyrbaum/Roth bleiben im Verfahren.

Sie werden noch bis Ende des Jahres abschließend untersucht. Dann beginnt das Raumordnungsverfahren, an dessen Ende die Regierung von Mittelfranken jeweils die Raumverträglichkeit der drei Standorte bewertet. Bis zum Frühjahr 2022 steht dann der für das Werk am besten geeignete Standort fest. Für diesen wird die Bahn anschließend eine konkrete Planung erstellen.

„Auch dank einer umfangreichen Beteiligung der Region können wir nun die Standorte aussortieren, an denen ein ICE-Werk für uns aufgrund sachlicher Erwägungen nicht vorstellbar ist. Jetzt liegt unser Fokus auf einem konstruktiven Dialog mit den Menschen an den drei Standorten, die im Rennen bleiben. Wir sind überzeugt davon, dass wir am Ende gemeinsam mit der Region eine gute Lösung finden.“, erklärt der Projektleiter Carsten Burmeister.

Ab Oktober plant die Bahn weitere Dialogangebote online und persönlich vor Ort. Thematische Schwerpunkte der Veranstaltungen werden die Bereiche „Mensch und Natur“ sein: Von Schallschutz bis Aufforstung wird es darum gehen, wie das ICE-Werk möglichst verträglich für Menschen, Pflanzen und Tiere gestaltet werden kann. Dazu wird die Bahn Ergebnisse aus Gutachten beispielsweise zu Schall oder Licht vorstellen und diese mit den Bürger gemeinsam diskutieren.

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