Vorschau Kreis Neumarkt/Jura

Winkelhaid gegen starken Aufsteiger gefordert

An ihre letzte Hausaufgabe gegen den FC Deining haben die Winkelhaider nur gute Erinnerungen: In der Rückrunde der Saison 2015/2016 scheuchten die „Blau-Weißen“ um Rico Neubert (links) die Oberpfälzer mit 3:0 aus dem heimischen Sportpark.2017/09/DSC_9343.jpg

NÜRNBERGER LAND – In der sechsten Runde der Kreisliga Nord ist das heimische Trio daheim am Ball. Der TSV Winkelhaid (4.) fordert zum Auftakt am heutigen Samstag (15 Uhr) den bärenstarken, noch unbesiegten Aufsteiger 1.FC Deining, der zusammen mit dem SV Rasch auf Rang zwei steht.

Die Rascher Jungs, die Schlusslicht SV Postbauer empfangen, haben ebenfalls noch nicht verloren, die Führungsposition jedoch an den TSV Katzwang abgeben müssen. Die „Nullfünfer“ haben einen Lauf und gehen nach vier Siegen in Serie als Favorit ins Nachbarduell bei der DJK Schwabach (12.), die bereits wieder tief im Tabellenkeller festhängt.

Der FC Ezelsdorf hat als einziges Team in heimischen Gefilden noch nicht gepunktet. Im dritten Anlauf hofft Trainer Markus Lewey mit seiner Elf gegen die zweite Garde des TSV Kornburg auf die ersten Heimpunkte.

Zwei Spitzenspiele

Die Kreisklasse Ost wartet mit zwei Spitzenduellen auf. Der mit vier Siegen und 13:1 Toren exzellent gestartete TSV 04 Feucht steht beim Rangzweiten SV Lauterhofen auf dem Prüfstand. Nimmt das Team von Trainer Jan Völkel auch die Hürde im Jura, haben die Zeidler nur noch den SV Höhenberg vor sich. Der Spitzenreiter selbst, der sich bislang ebenfalls noch keine Blöße gegeben hat (fünf Siege), ist gegen den FC Schwand (4.) gefordert.

Der TSV Burgthann (12.) will nach seinem 4:1-Triumph gegen Pyrbaum beim punktelosen Schlusslicht FC Wendelstein II nachlegen und seinen Weg in Richtung Mittelfeld fortsetzen.

TSV Burgthann muss nachlegen

Der 1. FC Altdorf (7.) und der SV Unterferrieden befinden sich dagegen auf dem absteigenden Ast. Nach zuletzt zwei Niederlagen und Ladehemmung ihrer Stürmer hoffen die Wallensteinstädter gegen Holzheim II in die Erfolgsspur zurückzufinden. Gleiches gilt für den auf den vorletzten Platz abgerutschten Aufsteiger vom Röthweiher, der seit seinem furiosen Saisoneinstand – 4:1 gegen Wendelstein II – vier Niederlagen quittiert hat, bei der SG Litzlohe/Pilsach

Nach der 2:6-Abfuhr gegen Wolkersdorf und dem Absturz auf Rang sechs wartet auf den SV Moosbach in der A-Klasse Nord-West beim SV Leerstetten (5.) der nächste schwere Prüfstein.

Hohe Hürde für TSV Ochenbruck

Ebenfalls vor einer hohen Hürde steht der TSV Ochenbruck (12.). Für den Absteiger, der noch auf seinen ersten Saisonsieg wartet, heißt es bei den vor Wochenfrist in Moosbach groß auftrumpfenden Wolkersdorfern Farbe zu bekennen. Winkelhaid II (10.), das bisher einen Sieg und drei Niederlagen eingefahren hat, hofft gegen Schwand II (8.) auf das zweite Erfolgserlebnis.

Spitzenreiter TSV Rohr (12 Punkte) und Verfolger TSV Kleinschwarzenlohe (11) haben gegen die SG Mühlhof/Schwabach II und Schlusslicht Rednitzhembach II Siege fest auf ihrer Rechnung.

Für den SC Eismannsberg (9.) dürften in der A-Klasse Nord-Ost trotz zuletzt zwei Siegen die Trauben bei Spitzenreiter SV Stauf, der sich vor Wochenfrist im Spitzenspiel in Oberölsbach 2:1 durchgesetzt hat, unerreichbar hoch hängen. Den Reservisten des FC Ezelsdorf (13.) dürfte es ebenfalls schwer fallen, gegen Stöckelsberg (8.) zu punkten.

Der FSV Oberferrieden (3.), der bereits am heutigen Samstag bei Heng II am Ball ist, hat die Chance, mit einem Sieg zumindest für 24 Stunden zu Primus Stauf aufzuschließen.

Reserve-Derby in Rasch

Die EKSG Rummelsberg haben in der B-Klasse Nord-West (flex) die Tabellenführung an Rohr II abgegeben, das unter der Woche Bernlohe II hauchdünn 1:0 bezwang. Nichtsdestotrotz wollen die Eichkreuzler, die ihren Gegnern zuletzt kräftig eingeschenkt haben, beim FC Wendelstein III erneut auf Torjagd gehen.

In der Gruppe Ost will Spitzenreiter SV Rasch II seinen Siegeszug gegen SVU II (5.) fortsetzen. Die FCA-Reserve (7.) nimmt gegen Raschs Verfolger FC Neumarkt-Süd die Außenseiterrolle ein. Für den FV Röthenbach (4.) dürfte das Gastspiel bei Höhenberg II, das vor Wochenfrist die SVU-Reserve aufs Kreuz gelegt hat, ebenfalls kein Selbstläufer werden.

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