Kreisklasse 4

Weißenbrunn muss ins Entscheidungsspiel

Das 1:0-Freistoßtor von Yannik Martin, der kurz vor dem Pausenpfiff zum erlösenden Führungstor vorlegte. | Foto: Keilholz2019/06/DSC00064-1.jpg

WEISSENBRUNN – Trotz einer überragenden Rückrunde hat der FSV Weißenbrunn die Relegation zum Aufstieg in die Kreisliga noch nicht sicher. Eine finale Partie gegen den punktgleichen Konkurrenten Henfenfeld auf neutralem Platz muss die Entscheidung bringen. 

Kreisklasse 4, Kreis Erlangen/Pegnitzgrund: TSV Lauf – FSV Weißenbrunn 0:2 (0:1) – Auch das Saisonfinale beim Mittelfeldteam des TSV Lauf gestaltete die Pfarherr-Truppe erfolgreich und trat mit einem nie gefährdeten 2:0-Auswärtssieg die Heimreise an. Der FSV spielte über die gesamten 90 Minuten auf das Gehäuse der Laufer, die es aber den FSVlern schwer machten, da man sich nur in der eigenen Spielhälfte einigelte. Darüber hinaus ließ Weißenbrunn wie schon in den vergangenen beiden Partien eine Vielzahl guter Tormöglichkeiten ungenutzt. Von daher dauerte es bis zur 43. Minute, als Weißenbrunn einen Freistoß aus gut 18 Metern Entfernung zugesprochen wurde: Yannik Martin legte sich die Kugel zurecht, schoss flach auf das Laufer Tor um Keeper Manfred Beyer. Jedoch ließ dieser den Ball ins Tor durchrutschen, was den Führungstreffer für den FSV bedeutete. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb die Pfarherr-Elf das aktivere Team, auch wenn die Hausherren nun versuchten, etwas mehr Druck auszuüben, ohne aber zu zwingenden Torchancen zu kommen. Für die Entscheidung sorgte der zukünftige Hüttenbacher Kevin Micholka, der nach Foul an Yannik Martin vom Punkt sicher verwandelte und den 2:0-Auswärtserfolg perfekt machte. Nun müssen die Weißenbrunner aufgrund Punktgleichheit in einem auf neutralen Platz stattfindenden Entscheidungsspiel gegen den SV Henfenfeld um den Einzug in die Relegation zum Kreisliga-Aufstieg antreten, die wiederum ihr heutiges Spiel gegen den SV Schwaig II mit 16:0 gewonnen haben. Der direkte Vergleich, den Weißenbrunn klar für sich entschieden hatte, findet hier keine Anwendung. Der Sieger tritt dann gegen einen Tabellenzweiten aus einer drei anderen Kreisklassen an. FSV-Spielleiter Karlheinz Kunz spricht daher von „zwei ganz entscheidenden Spielen, die man jetzt vor der Brust habe, zumal die anderen Kreisklassen-Zweiten ein womöglich unbeschriebenes Blatt sein werden.“

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