Kreisklasse 4

Weißenbrunn jubelt in der Nachspielzeit

Weißenbrunn spielender Co-Trainer und aktuell zweitbester Torschütze Kevin Micholka beim Torversuch. | Foto: Gumann2019/05/SpVgg-Sittenbachtal-FSV-Weissenbrunn-175.jpg

SpVgg Sittenbachtal – FSV Weißenbrunn 2:3 (1:1)

Im Top-Spiel um den begehrten Relegationsplatz zwei bei der SpVgg Sittenbachtal entführte die Pfarherr-Truppe in einem kampfbetonten, hektischen wie auch nervösen Spiel die drei Punkte beim bisherigen Tabellenzweiten. Weißenbrunn erwischte den besseren Start in die Begegnung und ging nach 12 Minuten durch Kevin Micholka, der nach Gewühl im Strafraum eine Unsicherheit des Torwarts mit darauffolgendem Pfostenabpraller nutzte, in Führung. In der 30. Minuten erzielte die Hausherren aus stark abseitsverdächtiger Position den Ausgleich: Eine Flanke von Thomas Scharrer konnte Weißenbrunns Keeper Matthias Hecht nur per Faustabwehr klären, die Kugel fiel einem Stürmer der Heimelf vor die Füße und dieser hämmerte die Kugel unter die Latte ins Tor. Im zweiten Durchgang kam Sittenbachtal dann besser aus den Startlöchern, und Tobias Scharrer markierte per Kopf die 2:1-Führung nach einer Ecke. Danach geriet der FSV in eine kleine Schwächephase, da Sittenbachtal mit der Führung im Rücken das Spiel nun sehr gut kontrollierte. Doch nach einem weiteren Getümmel im Strafraum der Hausherren war es wiederum Kevin Micholka, der aus der Unsicherheit der SpVgg-Defensive Kapital schlug und zum 2:2-Ausgleich zur Stelle war (77.). In der Nachspielzeit gelang dann Kevin Micholka der Lucky Punch, nachdem FSV-Kapitän Markus Beutin von den Füßen geholt wurde und Micholka vom Punkt den umjubelten Siegtreffer erzielte (90. + 5). Durch den Sprung auf Tabellenplatz zwei bleibt man in Weißenbrunn dennoch auf den Boden und schaut laut Spielleiter Karlheinz Kunz weiterhin von Spiel zu Spiel.

SpVgg Diepersdorf II – FSV Schönberg 1:0 (1:0)

Die Reserve der SpVgg empfing brauchte einen Sieg, um sich aus der Abstiegszone zu entfernen. Dementsprechend gingen die Mannen von Coach Fahsl das Spiel auch an und übernahmen schnell die Kontrolle. Die erste gute Möglichkeit hatte dann auch Diepersdorfs Lauro Winter, der Gästekeeper Mouemin mit einem Fernschuss prüfte, dieser aber klasse zur Ecke parierte. In der 18. Minute dann erneut Diepersdorf in Person von Leykauf, dessen Kopfball nach einer Ecke knapp übers Tor segelte. In der 23. Minute dann die Führung für die Hausherren. Christian Müller köpfte die Kugel nach einem Eckball ins Tor. Von den Gästen war bis dato nichts zu sehen. Schönberg wurde erst nach gut einer halben Stunde gefährlich, als ein Schuss Richtung Holzmann flog, für ihn aber kein Problem darstellte. In der 35. Minute dann die größte Möglichkeit für die Gäste zum Ausgleich. Der Torschuss aus drei Metern strich ganz knapp am Gehäuse vorbei. So ging es mit der knappen, aber verdienten Führung für Diepersdorf in die Pause. Gleich nach der Pause hatten die Gäste eine Doppelchance durch Brauner und Wittig, die zum Glück für Diepersdorf nicht bestraft wurde. Danach verflachte die Partie zusehends. Erst in der 75. Minute gab es wieder eine gute Tormöglichkeit. Diepersdorfs Danny Keil scheiterte an Gästekeeper Mouemin, der mit einer Glanzparade zur Ecke klären konnte. So blieb es beim Heimsieg für Diepersdorf.

1. FC Röthenbach – TV Leinburg 1:2 (0:0)

Mit dem Auswärtserfolg beim 1. FC Röthenbach, der momentan auf dem Relegationsplatz 14 steht, leistete der TV Leinburg der SpVgg Diepersdorf II Schützenhilfe im Kampf um den Klassenerhalt. Nach torlosen ersten 45 Minuten nahm die Partie erst in Halbzeit zwei Fahrt auf. Sebastian Löhr besorgte mit einem verwandelten Strafstoß den Führungstreffer für seine Farben. Ab der 68. Minute agierte die Opcin-Elf dann in Unterzahl, nachdem Tobias Weiß die Ampelkarte gesehen hatte. Das sollte aber am Spielverlauf keinen entscheidenden Einfluss nehmen, denn Röthenbachs Lukas Huber unterlief ein Eigentor, was das 2:0 für Leinburg bedeutete (71.). Kurz vor Ende der Begegnung machten es die Leinburger aber nochmal spannend, da Leinburgs Verteidiger Nico Schmidt nach einem Eigentor die Hausherren noch einmal heranbrachte. Doch es blieb beim 1:2-Auswärtserfolg für den in Unterzahl spielenden TVL.

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