Heimspiel gegen den TV Dingolfing

Weichenstellung

Die 19-jährige Naomie Janetzke (links, blaues Trikot) wechselte vor der Saison aus Straubing nach Altdorf. Mit 1,87-Meter Körpergröße ist sie die größte Spielerin im Kader und soll Akzente im Angriff setzen. | Foto: Daniel Frasch2021/02/TV-Altdorf-Angriff-Janetzke-scaled.jpg

ALTDORF – Gegen den TV Dingolfing wollen die Altdorfer Volleyballerinnen Revanche nehmen und wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg sammeln.

In der 2. Volleyball-Bundesliga geht es Schlag auf Schlag: Nach der verdienten 0:3-Heimniederlage gegen Grimma am vergangenen Wochenende, bestreiten die Altdorfer Damen am Samstagabend (19 Uhr) in der heimischen Dreifachturnhalle bereits ihr 16. Saisonspiel. Auch wenn hierbei freilich noch keine Entscheidung über den endgültigen Saisonverlauf fällt, so werden allmählich die Weichen für die Restsaison gestellt. Dabei kommt es für den TV Altdorf bereits nach zwei Wochen zum Wiedersehen mit dem TV Dingolfing. Das Hinspiel vor 14 Tagen verloren die Altdorferinnen mit 1:3, wobei es in zwei Sätzen sehr knapp zuging und deutlich mehr drin gewesen wäre.

Kein Wunder also, dass die Mannschaft von Trainer Milan Dörnhöfer auf Revanche aus ist und diesmal das Feld als Gewinner verlassen möchte. Doch es wird eine Partie mit anderen Vorzeichen, musste der Gegner aus Niederbayen vor zwei Wochen doch auf zwei verletzte Stammspielerinnen verzichten, die dem Team mittlerweile wieder zur Verfügung stehen – darunter auch die aus der Altdorfer Jugend stammende Priscilla Gatzsche.

Verstärkungen aus Fürth

Darüber hinaus haben die Dingolfinger ebenfalls vom Saisonabbruch in der 3. Liga profitiert. Wie der TV Altdorf in der vergangenen Woche, wurden sie auf dem Transfermarkt aktiv und haben ihr Team mit zwei Fürther Spielerinnen ergänzt. Libera Lisa Wagner hatte bereits in Stuttgart ihren Einsatz, Universalspielerin Anna Rosenow soll demnächst ebenfalls zum Einsatz kommen. Die Damen um die erfahrene Natascha Niemczyk, die im Hinspiel von Altdorfs Trainer Milan Dörnhöfer zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde, werden die Punkte sicher nicht freiwillig in der Wallensteinstadt lassen, stattdessen wollen sie mit einem weiteren Sieg auf Tabellenplatz vier (VCO Dresden) aufschließen.

Anders die Situation bei den Gastgeberinnen: Die deutliche Niederlage gegen Grimma am vergangenen Samstag zeigte die aktuellen Schwächen der Altdorfer auf, mit Ausnahme von Alina Hösch konnte kaum eine Spielerin ihr Leistungsvermögen ausschöpfen. Und dennoch war gegen die Sachsen bereits zu erkennen, dass sich die Situation insbesondere auf der Libera-Position zu entspannen scheint. Mit Neuzugang Stephanie Hofmann und der zuverlässigen Christine Prügel als Abwehr- beziehungsweise Annahmespielerin kann Coach Dörnhöfer auf zwei erfahrene Akteurinnen bauen. Nadja Nawrat kann nun wieder ihren gewohnten Stärken beim Aufschlag und im Angriffsspiel nachgehen. Im Zuspielerbereich zählt Christina Kosikowski, falls gesund und fit, zu den besten der Liga und wird von Ellen Heimburger und Astrid Fürg würdig vertreten. Auch im Angriff ist Altdorf prinzipiell gut aufgestellt, vor allem wenn Naomi Janetzke in den Heimspielen dabei ist. „Wir gehen am Wochenende auf Punktejagd“, richtet Dörnhöfer eine Kampfansage in Richtung Dingolfing.

Die Mitte bereitet Sorgen

Noch nicht ganz rund läuft es dagegen auf der Mittelposition, wo Senta Fößel, Sandra Ullrich und Clara Fischer das Trio im Mittelblock bilden. Dort war der TV Altdorf in den vergangenen Partien zu anfällig, immer wieder punkteten die Kontrahenten über diese Position. Gelingt dem TVA eine Steigerung in diesem Bereich und wird die Eigenfehlerquote erfolgreich reduziert, kann Altdorf bereits an diesem Wochenende an Vilsbiburg II vorbeiziehen und den Abstiegsplatz zwölf verlassen.

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