Was zählt für die „Juraflitzer“?

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SEE — Sie sind einer der Dauer(b)renner beim Landkreislauf: Die „Juraflitzer“ aus See, dem letztjährigen Startort der beliebten Breitensportveranstaltung, die heuer am 7. Juli über zehn Etappen von Lindelburg nach Pommelsbrunn führt. Die HZ sprach mit Christof Mücke, dem Organisator der beiden Mannschaften.

Sie gehen seit vielen Jahren beim Landkreislauf an den Start. Haben Sie überhaupt schon einmal „geschwänzt“?

Christof Mücke: Wir sind seit dem zweiten Lauf im Jahr 2001 dabei – mit einer einzigen Unterbrechung, weil wir einmal keine Mannschaft zusammenbekommen haben. Dafür hatten wir schon zweimal den jüngsten Teilnehmer in unseren Reihen.

Steht bei den „Juraflitzern“ das Ergebnis im Vordergrund oder sehen Sie das Ganze eher olympisch?

Wir laufen eigentlich nur spaßeshalber mit. Anfangs hatten wir ein paar Jugendliche in der Mannschaft, da ist es dann schon mit etwas mehr Ehrgeiz zur Sache gegangen und wir wurden einmal 19. und einmal sogar 13. Seitdem wir ein Kinder- und ein Erwachsenenteam melden, heißt es aber einfach nur „Gesund ins Ziel kommen“. Trotzdem gibt natürlich jeder sein Bestes.

Ihr Team findet sich nur für den Landkreislauf zusammen und verzichtet gewöhnlich auf eine spezielle Vorbereitung. Wohnen alle Läufer auch in See?

Nein, nur so ungefähr 80 Prozent unserer Starter kommen dieses Jahr aus See. Der Rest sind Freunde und Bekannte aus Reichenschwand, Förrenbach und anderen Gemeinden hier in der Umgebung.

Sind Sie „nur“ Teamchef oder ziehen Sie in drei Wochen auch selbst Ihre Laufschuhe an?

Ich war bis jetzt immer auch selbst am Start. Am 7. Juli bin ich ebenfalls wieder dabei – aber hoffentlich nur außer Konkurrenz: Ich werde voraussichtlich meine jüngste Tochter Paula (7 Jahre) auf ihrer Etappe begleiten. Das ist mir auch ganz recht so, schließlich bin ich erst im vergangenen Jahr am Knie operiert worden. Interview:

N-Land Klaus Porta
Klaus Porta