Winkelhaid muss dringend punkten

Von Aufgeben keine Spur

Gewohntes Bild: Die erfolgreichste TSV-Werferin Verena Götz wird beinahe wöchentlich in Manndeckung genommen. | Foto: Daniel Frasch2020/02/Winkelhaid-TSV-Verena-Goetz-Manndeckung-scaled.jpg

WINKELHAID – Die Winkelhaider Handballerinnen wollen eine Aufholjagd starten. Gegen Ismaning versprechen sie Kampfgeist und hoffen, den letzten Tabellenplatz zu verlassen.

Spannend bleibt es in der bayerischen höchsten Spielklasse der Damen um den Klassenerhalt, nur zwei Punkte trennen die Winkelhaider Mannschaft vom rettenden Nichtabstiegsplatz. Die Winkelhaiderinnen befinden sich derzeit mit 8:28 Punkten auf dem 14. und somit letzten Tabellenplatz. Platz zehn, elf und zwölf haben jeweils 10:26 Punkte auf ihrem Konto. Somit ist immer noch alles drin für die Winkelhaider Damen, um den Klassenerhalt zu schaffen müssen jedoch zwingend Punkte her.

Ausgeglichenheit als große Stärke

Gegner der kommenden Partie heute Abend (19 Uhr) sind die Damen des TSV Ismaning. Der Tabellensiebte verfügt über eine junge und durchweg ausgeglichene Mannschaft, in der jede Spielerin auf jeder Position Torgefahr ausstrahlt. Der Beweis: Mit Elena Kohde liegt die erfolgreichste Werferin Ismanings (57 Tore) ligaweit nur auf Rang 38. Winkelhaids Verena Götz belegt mit 105 Treffern Platz sieben.
Der kleine aber feine Unterschied: Während Ismaning mit 16 Zählern im gesicherten Mittelfeld rangiert, ist Winkelhaid noch immer im Besitz der roten Laterne. Die Ausgeglichenheit in Kombination mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte den Gästen bislang auch zu Überraschungssiegen wie der gegen den HSV Bergtheim verhelfen.

Das Hinspiel in Oberbayern verloren die Winkelhaider Damen mit 20:24, das Ergebnis spiegelte aber nicht das knappe und spannende Spiel wider. Zur Halbzeit lagen die Winkelhaider mit 11:10 in Führung, haben das Spiel dann aber wie so oft in der zweiten Hälfte aus der Hand gegeben. Eine ärgerliche Pleite, denn ein Sieg wäre nicht zuletzt dank der starken TSV-Torhüterin Tanja Seger und der über weite Strecken sicheren Abwehr verdient gewesen. Lediglich Ismanings Elena Kohde (acht Treffer) bekam die Winkelhaider Defensive Ende Oktober nicht in Griff.

Die Pause genutzt

Abgehakt – der Winkelhaider Blick richtet sich nun wieder nach vorn. Die Faschingspause nutzten Verena Götz und Co., um kleine Blessuren auszukurieren und neue Kraft und neuen Mut für die bevorstehenden Aufgaben zu tanken. An Motiviation und Agriffslust mangelt es der Mannschaft von Trainer Sebastian Wilfling jedenfalls nicht. „Wir haben uns noch lange nicht mit dem letzten Tabellenplatz abgefunden und wollen diesen Kampfgeist gegen Ismaning unter Beweis stellen“, gibt Spielführerin Verena Götz die Marschrichtung vor. Wieso auch, immerhin stehen noch acht Partien aus, in denen 16 Punkte zu vergeben sind. Ein Aufgeben in dieser Saisonphase wäre fatal. db

Info:
Bereits um 15 Uhr treffen die Damen des TSV Winkelhaid II auf die SpVgg Diepersdorf. Um 17 Uhr empfangen die TSV-Herren den Tabellennachbarn TS Herzogenaurach II.

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