Altdorf will die Tabellenführung ausbauen

Vom Siegen und Surfen

Ausgelassen feiern wollen die Damen des TVA auch gegen den TSV Unterhaching. | Foto: Daniel Frasch2020/01/Altdorf-TV-Damen-Jubel-scaled.jpg

Altdorf – Zum Jahresauftakt empfangen die Volleyballerinnen des TV Altdorf I den TSV Unterhaching.

Die Tabellenspitze der 3. Liga Ost, die sich aus Mannschaften aus Bayern, Sachsen und Thüringen zusammensetzt, sieht aus mittelfränkischer Sicht nach zehn von 18 Spieltagen glänzend aus. An der Tabellenspitze thront mit 26 Punkten der TV Altdorf I, gefolgt vom TV Fürth (17) und dem TSV Ansbach (16).

Das Erfreuliche: Aufgrund des großen Vorsprungs wird Altdorf bis zum Februar die Tabellenführung auch nicht mehr hergeben. Selbst dann nicht, wenn die Mannschaft des Trainerduos Milan Dörnhöfer und Christina Kosikowski alle Spiele verlieren sollte. Ein Szenario, mit dem sich in Altdorf ohnehin niemand beschäftigt. Zu stark, zu konstant agierten die Altdorfer Damen bis zur Weihnachtspause, aus zehn Ligapartien holten sie neun Siege.

Den Schwung mitnehmen

Gegen den TSV Unterhaching gilt es nun, die Erfolgswelle weiter zu reiten. Mit der Mannschaft aus Oberbayern gastiert am Samstag (19 Uhr) der Tabellensechste in der Dreifachhalle an der Mittelschule. Keine leichte Aufgabe, immerhin hat der Aufsteiger in dieser Saison bereits den TSV Ansbach, den SV Mauerstetten, den TSV Eibelstadt und völlig überraschend auch Erfurt electronic bezwungen. Die Siege gelangen allesamt zuhause, in der Fremde ist Unterhaching noch immer sieglos. Ein Gegner also, den die Altdorferinnen zwar mit Vorsicht genießen sollten, vor dem sie sich jedoch keineswegs fürchten müssen. „Wenn wir es schaffen, unser Pensum abzuspulen und unser Leistungsvermögen abzurufen, ist alles ok“, bestätigt Trainer Dörnhöfer. Dennoch birgt eine Unterbrechung des Spielrhythmus auch immer die Gefahr von leichten Anlaufschwierigkeiten. „Für uns wird es wichtig sein, gut aus der Pause zu kommen und den Schwung aus 2019 mitzunehmen“, sagt Dörnhöfer. Um einem möglichen Stotterstart vorzubeugen, haben die Altdorfer Damen die Pause genutzt und ein Testspiel gegen Augsburg bestritten.

Es hat in der bewegungsarmen Zeit einigermaßen Ballsicherheit und Spielpraxis vermittelt“, beschreibt Trainerin Kosikowski über den Ausflug in die Fuggerstadt. Außerdem konnten dabei die Ergänzungsspielerinnen, die bislang nicht so viel Einsatzzeit erhalten hatten, zeigen, dass auch sie Drittliganiveau besitzen. Auf eine angriffslustige Heimmannschaft dürfen sich die Zuschauer Samstagabend freuen, das hat die Altdorfer Trainergespann bereits versprochen.

Vielleicht kann dieser Umstand auch die Zahl der Zuschauer erhöhen. Zuletzt registrierte der TV Altdorf zwar wieder einen leichten Anstieg bei den Besucherzahlen, dem spielerischen Niveau und dem hohen Unterhaltungsfaktor bei Altdorfer Heimspielen wurden sie allerdings noch nicht gerecht. Die Mannschaft um Milan Dörnhöfer hat zweifelsfrei einen größeren Zuspruch verdient.

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