Titelverteidiger SK Lauf Zweiter bei Hallenkreismeisterschaft der Fußballer

Vom Meister zum Vizemeister

Der BSC Erlangen war zwar ein unbequemer Gegner, doch letztlich behielten Daniel Rothhaar und seine Mitspieler vom SK Lauf gegen den A-Klassisten mit 2:0 die Oberhand. Foto: Keilholz2017/01/Hallenfussbal-KMS-Daniel-Rothhaar-SKL.jpg

Bei der Endrunde des VGN Lotto Bayern Hallencups des Fußballkreises Erlangen-Pegnitzgrund in der Bitterbachhalle erreichte der SK Lauf zwar sicher das Finale, doch dort war der ATSV Erlangen Endstation. Der Landesligist schwang sich mit einem 4:1-Endpsielsieg zum neuen Hallenkreismeister und Nachfolger der „Grün-Weißen“ auf.

Für den Titelverteidiger war der 2:0-Auftaktsieg gegen den A-Klassisten BSC Erlangen (Tore: Maik Gunawardhana und Nicola-Markus Merkl) ein hartes Stück Arbeit. Dem ließ das von Norman Matschke betreute Team durch Tore von Gunawardhana (2x), Merkl, Maximilian Gabsteiger und Dominik Hofmann ein klares 5:1 gegen den Kreisligisten 1.FC Reichenschwand folgen. Den Gruppensieg machten die Mannen um Kapitän Daniel Schmidt mit einem 2:0 (Tore: Daniel Schmidt und Hofmann) gegen den ASV Niederndorf perfekt.

Im Halbfinale wartete auf die „Grün-Weißen in der Neuauflage des letztjährigen Finales der ASV Weisendorf. Und es war, trotz des am Ende klaren zahlenmäßigen Ergebnisses von 3:0 eine Partie, die lange Zeit auf des Messers Schneide stand.

Marc Schober gelang das frühe 1:0, doch danach drängte der Kreisligist aus dem Erlangener Land vehement auf den Ausgleich. Der SKL hatte rasch drei Foulspiele angesammelt und musste in der Schlussminute der ersten Spielhälfte nach weiteren Fouls zwei Zehnmeter hinnehmen. Doch „Teufelskerl“ Alexej Pinskij im Kasten wehrte beide Schüsse bravourös ab.

Während sich Weisendorf auch nach dem Seitenwechsel vergeblich bemühte, eine Lücke in der SKL-Abwehr zu finden, machten Maik Gunawardhana und Daniel Rothhaar mit dem 3:0 in der Schlussminte den Deckel drauf.

Im Endspiel fand der SK Lauf dann allerdings im ATSV Erlangen seinen Meister. Der Landesligist kombinierte flüssig und ließ gekonnt den Ball laufen. Dabei spielte den Uni-Städtern natürlich ein frühes Tor durch Tim Ruhrseitz (2. Minute) in die Karten. Stephan Schreiber und Vignan Ameyou erhöhten auf 3:0, ehe dem Lokalmatador SK Lauf durch einen verwandelten Zehnmeter-Strafstoß von Marc Schober in der vorletzten Minute der Ehrentreffer gelang. Zu einer Aufholjagd war es da aber bereits zu spät. Schließlich setzte Sebastian Marx in der Schlusssekunde mit seinem Tor zum 4:1 den Schlusspunkt zu einem verdienten Sieg. Platz drei sicherte sich Vorjahresfinalist ASV Weisendorf durch ein 4:0 über das Überraschungsteam BSC Erlangen.

 

Endrunde Hallenkreismeisterschaft

Bitterbachhalle Lauf

 

Gruppe 1:

Jugoslavija Erlangen – ATSV Erlangen 0:4; SpVgg Sittenbachtal – ASV Weisendorf 2:6; Weisendorf – Jugoslavija Erlangen 3:0; ATSV Erlangen – Sittenbachtal 3:1; Jugoslavija Erlangen – Sittenbachtal 5:1; Weisendorf – ATSV Erlangen 0:4

Tabelle: 1. ATSV Erlangen, 11:1 Tore/9 Punkte; 2. ASV Weisendorf, 9:6/6; 3. Jugoslavija Erlangen 5:8/3; 4. SpVgg Sittenbachtal, 4:14/0

 

Gruppe 2:

1.FC Reichenschwand – ASV Niederndorf 3:2; BSC Erlangen – SK Lauf 0:2; SK Lauf – Reichenschwand 5:1; Niederndorf – BSC Erlangen 3:3; Reichenschwand – BSC Erlangen 0:5; SK Lauf – Niederndorf 2:0

 

Tabelle: 1. SK Lauf, 9:1 Tore/9 Punkte; 2. BSC Erlangen, 8:5/4; 3. 1.FC Reichenschwand, 4:12/3; 4. ASV Niederndorf, 5:8/1

 

Halbfinale:

ATSV Erlangen – BSC Erlangen                  3:1

SK Lauf – ASV Weisendorf                         3:0

 

Spiel um Platz 3

BSC Erlangen – ASV Weisendorf                0:4

 

Endspiel

ATSV Erlangen – SK Lauf                           4:1

N-Land Pegnitz-Zeitung
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