Kreisklasse Ost

TSV Feucht macht sein Meisterstück

Feier frei am Segersweg: Die obligatorische Bierdusche war natürlich nicht dazu gedacht, die Feierlaune der TSV-Kicker abzukühlen. | Foto: Schnelle2019/06/tsvfeucht_tsvpavelsbach.jpg

TSV 04 Feucht – TSV Pavelsbach 6:0 (4:0)

Sein Meisterstück und zugleich den Kreisliga-Aufstieg perfekt machten die Kicker des TSV 04 Feucht zu Hause gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Pavelsbach. Zwar hat auch die DJK-SV Berg ihr Spiel gegen den SV Höhenberg gewonnen, jedoch haben die Feuchter aufgrund eines mehr erzielten Treffers in den absolvierten Partien gegen Berg den direkten Vergleich für sich entschieden. Den Torreigen eröffnete Luca Bader in der 3. Minute. Eine Flanke von Dennis Andörfer verpasste zunächst Lukas Halbig, doch Bader war zur Stelle und drückte die Kugel über die Linie. Nur 60 Sekunden später gelang Lukas Halbig dann das 2:0: Ein weiter Flugball von Kapitän Matthias Meinhardt, der am Samstag seinen 35. Geburtstag feierte, wurde von Pavelsbachs Schlussmann Marcel Scheuerer deutlich unterschätzt, Nutznießer Halbig ließ sich die Chance nicht entgehen und schob ein. Der gleiche Spieler schnürte in der 13. Minute seinen Doppelpack, als er nach Flanke von Stephan Löhr zur Stelle war. Serdar Özivgen ließ in der 24. Minute das 4:0 folgen: Nach einem Eckball von Stephan Löhr stieg Özivgen am höchsten und nickte ein. Im zweiten Durchgang legte die Zeidlerelf noch zwei Treffer nach. Erst war es Florien Honig, der nach einem Durcheinander in der Gäste-Verteidigung eine Lücke zum Torabschluss sah und auf 5:0 stellte (56.). Das halbe Dutzend voll machte dann TSV-Keeper Christopher Willig in der Manier des Ex-Profi-Keepers Hans-Jörg Butt, als er in der 65. Minute vom Punkt antrat und verwandelte. Vorausgegangen war ein Foul am zuvor eingewechselten Ali Kaan Öztürk.

1. FC Altdorf – SV Unterferrieden 2:1 (1:1)

Bei hochsommerlichen Temperaturen gab der FCA im Derby gegen Unterferrieden schon aus Fairnessgründen gegenüber der Konkurrenz noch einmal alles und schlug – wenn auch äußerst glücklich – zu Hause nun auch das dritte Team aus der Spitzengruppe. Für die Gäste, die naturgemäß nach dem Schlusspfiff die Köpfe hängen ließen, ist damit der Traum vom Aufstieg geplatzt. Der SVU kam zu Beginn kaum durch die sehr kompakt stehende FC-Abwehr und sah sich bereits nach sechs Minuten im Hintertreffen. Spielertrainer Philipp Knogl wurde von außen angespielt und fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz, sein Flachschuss schlug unmittelbar neben dem Pfosten zum frühen 1:0 ein. Unterferrieden war die gesamte erste Hälfte optisch deutlich überlegen, kam aber kaum zu richtig guten Torchancen. Die beste hatte Sven Weiß in der 33. Minute nach einem Dribbling. Sein Abschluss war aber zu unplatziert, sodass Torhüter Mall parieren konnte. Zwei Minuten später kam dann der FCA das zweite Mal vor das Gästetor. Tobias Auer legte von der Grundlinie zurück und Onur Togrul scheiterte per Direktabnahme am Torhüter. Fast im Gegenzug dann der Ausgleich. Sven Weiß kam aus fast 25 Metern unbedrängt zum Schuss und sein nicht allzu scharfer Abschluss passte genau ins Tordreieck. Die Antwort des FCA waren zwei Halbchancen von Knogl, ehe in der Nachspielzeit ein Freistoß von Alexander Haas fast noch die Gästeführung gebracht hätte. Doch Torhüter Mall konnte den Ball aus 23 Metern parieren.

Im zweiten Abschnitt plätscherte das Spiel so vor sich hin. Erst ab der 60. Minute gab es wieder nennenswerte Szenen. Die beste Torchance des ganzen Spiels hatte dann der SVU in der 67. Spielminute. Alexander Hass steckte schön auf Maximilian Hirschmann durch, doch dieser schloss freistehend zu unplatziert ab. Die Gäste versuchten noch einmal alles, kassierten aber in der 2. Minute der Nachspielzeit dann unglücklich den Knockout. Ein langer hoher Ball nach vorne konnte nicht geklärt werden und im Nachsetzen kam es zwischen ihm und Onur Togrul zu einer Art Pressschlag, der dazu führte, dass der Ball Richtung Gästetor „hoppelte“. Torhüter Dominik Hirschmann konnte den Ball nur noch ablenken und so trudelte dieser neben dem linken Pfosten gerade noch so ins Tor.

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