Kreisliga Ost, 6. Spieltag

TSV Feucht: Abwärtstrend gestoppt, aber Führung verspielt

Immer einen Tick schneller als die Lauterhofener: TSV-Abwehrspieler Marius Schnelle (l.) bereinigte in Hälfte eins häufiger brenzlige Situationen für seine Mitspieler. Am Ende mussten sich die Feuchter aber dennoch mit einem Punkt begnügen. | Foto: Kaufmann2019/09/tsv-feucht-_-sv-lauterhofen.jpg

TSV 04 Feucht – SV Lauterhofen 2:2 (2:0)

Trotz einer 2:0-Pausenführung musste sich der TSV 04 Feucht gegen die Gäste aus Lauterhofen mit einem 2:2-Untentschieden begnügen und konnten damit die heftigen Niederlagen der vergangenen zwei Wochen nur bedingt wettmachen. Dabei fing die Partie für die Hausherren ganz gut an. Björn Kreyig hatte nach Vorarbeit von Lukas Halbig per Flachschuss die Führung auf dem Fuß, zielte aber zu ungenau. Nur wenige Minuten danach klingelte es aber dann im Kasten der Gäste, als Lukas Halbig nach Hereingabe von Björn Kreysig mit dem Kopf zur Stelle war. (20.). Stephan Löhr hätte acht Minuten später auf 2:0 erhöhen können, sein Schuss war aber zu unplatziert und stellte daher kein Problem für Gäste-Keeper Simon Gottschalk dar. Kurz danach musste Feuchts Spielmacher Astrit Veliqi nach hartem Einsteigen verletzt runter. Dennoch warf diese Auswechslung die Völkel-Elf nicht aus der Bahn, als man in der 45. Minute das 2:0 von Dennis Andörfer unter tüchtiger Mithilfe des Gästekeepers, dessen Faustabwehr misslang, bejubeln konnte.

Nach anfänglichen Mittelfeldgeplänkel zu Beginn der zweiten Hälfte konnten die Gäste durch Alexander Wastl, der nach einem geblockten Freistoß am schnellsten reagierte, auf 2:1 verkürzen (60.). Fünf Minuten danach hätten die Hausherren 3:1 davon ziehen können, jedoch schoss Stephan Löhr die Kugel aus sechs Metern über gegnerische Gehäuse. In der 75. Minute unterlief Feuchts Oliver White ein Eigentor, als er einen Schnittstellenpass unglücklich über TSV-Keeper Chris Willig hinweg ins eigene Tor verlängerte. Kurz vorher hatten die „Lauterer“ schon eine Riesenchance zum 2:2-Ausgleich, jedoch scheiterte man per Kopf am Aluminium. Hitzig wurde es noch einmal zehn Minuten vor Ende der Begegnung: Lukas Halbig rannte auf das Gästetor zu, wurde zweimal hart bedrängt, spitzelte die Kugel dann zu Stephan Löhr, der Dennis Andörfer bediente und dieser nur noch einschieben musste. 3:2 – dachte jeder, doch der Unparteiische pfiff den Vorteil zurück und gab zum Entsetzen aller Feuchter Anhänger Freistoß. Somit blieb es beim 2:2-Endstand und zwei verlorenen Zähler für die Heimelf.

DJK Berg – FC Ezelsdorf 3:1(1:0)

Ezelsdorf hatte von Anfang an mehr vom Spiel, bereits in der 3. Minute pariert der Berger Torhüter Marcel Routon gegen den Ezelsdorfer Markus Theil. Auch in der 26. Minute pariert er per Fußabwehr einen Schussversuch von Janis Nauhardt. Ezelsdorf hatte weitere gute Möglichkeiten, einmal musste jedoch der Ezelsdorfer Torhüter Andre Leonhard gegen Maximilian Bergler eingreifen. Quasi aus dem Nichts heraus gelingt dem Berger Hendrik Bauer in der 33. Minute mit einem 18 Meter-Schuss das 1:0, das den bisherigen Spielverlauf vollends auf den Kopf stellte. Kurz vor der Pause nochmal eine sehenswert herausgespielte Chance für Ezelsdorf, Luca Meier schließt ab doch der an diesem Tag überragende Berger Torhüter pariert auch diesmal. +

Zu Beginn der zweiten Hälfte (51.) wurde ein Treffer für die Platzherren wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. Danach kamen die Gäste zum überfälligen Ausgleich, der kurz zuvor eingewechselte Thomas Eckersberger flankt nach einem Angriff über die linke Seite über die Berger Abwehr hinweg und Markus Theil köpft locker zum 1:1 ein (54.). Kurz danach hatte der Torschütze sogar noch die Führung für Ezelsdorf auf dem Fuß. Dies gelang dann den Gastgebern in der 64. Minute, Maximilian Bergler erzielt das 2:1. Danach waren die Gastgeber wesentlich präsenter, das Spiel wurde ausgeglichen und intensiver und es wurde mit ein paar Gelben Karten hüben und drüben farbiger. Ein Freistoß durch Janis Nauhardt in der 77. Minute führt nicht zum Erfolg, doch Ezelsdorf erhöht nochmal den Druck. Mitten in diese Druckphase hinein dann der KO für den FCE, Maximilian Bergler legt für Thomas Gerhart ab und der trifft freistehend vor dem Tor zum vorentscheidenden 3:1. Der FCE vergab zu viele klare Chancen und hat sich damit selbst ein Bein gestellt. Den Sieg für Berg sicherte vor allem der Torhüter, der einen Sahnetag erwischt hatte.

TSV Wolfstein – SV Rasch 0:1 (0:1)

Die Blau-Weißen Minimalisten schlugen auswärts in Wolfstein wieder einmal zu. Spielertrainer Florian Schmidt meldete sich aus seinem Urlaub zurück und der schon in der Vorwoche mit einem Assist aufgefallene Alex Vöge entpuppte sich als Matchwinner. Wolfstein begann mit viel Druck nach vorne und hatten in der 10. Minute durch Mirco Ziegler einen Lattentreffer vorzuweisen. Nach einem kapitalen Fehler in der Defensive musste der Rascher Keeper Felix Ortegel in der 15. Minute Kopf und Kragen riskieren und bewahrte sein Team vor einem frühen Rückstand. In der 20. Minute hatte der SV nach Freistoß von Stefan Engelhard eine gute Kopfballchance durch Tobias Birkelbach und nur zwei Minuten später belauschte Alex Vöge seinen Wolfsteiner Abwehrspieler, schnappte sich das Leder, ging auf und davon und ließ dem Wolfsteiner Torhüter Lukas Greger beim 0:1 keine Abwehrchance. Der Torschütze war überglücklich, damit endlich seine lange Durststrecke in Sachen Torerfolg beendet zu haben.

Auch in der zweiten Hälften erhöhten die Wolfsteiner nochmals die Schlagzahl, ohne jedoch richtige zwingende Tormöglichkeiten heraus zu spielen. Die einzige in der zweiten Hälfte entsprang auch wieder einem weiteren Fauxpas in der Rascher Abwehr, den wiederum der Rascher Torhüter Felix Ortegel bereinigen konnte. Rasch hatte sogar noch zwei recht gute Kontermöglichkeiten, die, entsprechend konsequent zu Ende gespielt, den vorzeitigen Knockout für den TSV bedeutet hätten. Mit Aufbietung aller zur Verfügung stehenden Ressourcen retteten die Rascher clever den knappen Sieg über die Zeit.

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