Fußball Bezirksliga 1:

SpVgg Diepersdorf ist endgültig wieder im Geschäft

Alexander Stengel, der bedrängt von zwei Gegenspielern zum flanken kommt, und die SpVgg Diepersdorf feierten gegen den mitgefährdeten SV Tennenlohe einen 3:0-Sieg und setzten damit ihre Aufholjagd in der Bezirksliga fort.2017/04/Diepersdorf-Tennenlohe-Stengel.jpg

ERLANGEN/PEGNITZGRUND (lf) — Diepersdorf entscheidet das Abstiegsduell gegen den SV Tennenlohe für sich und steht nun punktgleich mit den Gästen. Bei einem Spiel weniger fehlen der SpVgg nur noch vier Punkte auf den ersten Nichtabstiegsplatz der Bezirksliga Nord. Schwaig spielt in Kalchreuth unentschieden und kann sich mit zwei Remis am Wochenende nicht entscheidend von den Abstiegsrängen distanzieren. Nach einer guten Serie muss sich Hersbruck beim TV Erlangen geschlagen geben und Ottensoos verliert zu Hause mit 1:3 gegen Stadeln.

SpVgg Diepersdorf – SV Tennenlohe 3:0 (2:0) — Der SV Tennenlohe begann hochmotiviert und setzte die Heimmannschaft unter Druck. Die Verteidigung schwamm einige Male, brachte aber doch immernoch einen Fuß dazwischen. Mtt der ersten gezielten Aktion der Scherauer fiel das 1:0. Knogl setzte sich durch, zog in den Strafraum und wurde von Verteidiger Heins gefällt. Den klaren Strafstoß versenkte Kapitän Krotz zur Führung. Die Gäste wollten sofort zurückschlagen, nach einem Freistoß schloss Spielertrainer Kusnyarik aus der Drehung ab, zielte aber zu weit rechts. Stattdessen erhöhte die SpVgg Diepersdorf. Nach einem feinen Pass von Rückkehrer Kohlenbach in die Spitze schaltete der Verteidiger ab, Eichenmüller lief durch, kam vor dem Torhüter an den Ball. und erzielte das 2:0. Tennenlohe wirkte nur kurz geschockt und versuchte weiter nach vorne zu spielen. In der 26. Minute wurde die gesamte Diepersdorfer Abwehr überspielt. Konrad spitzelte den Ball aber knapp vorbei. Eine Minute später war es Trainer Kusnyarik, der den Abschluss suchte, der Co-Trainer der SpVgg, Andreas Reuss war aber noch am Ball und lenkte diesen an die Latte. Zum Ende der ersten Halbzeit nahmen die Torchancen ab, so ging es mit der 2:0-Führung für die Hausherren in die Pause.
In der 59. Minute die bis dato beste Chance der Gäste. Den Schuss von Kusnyarik konnte Schmidt aber für den bereits geschlagenen Herzig auf der Linie klären. Diepersdorf zog sich etwas zurück, konterte aber immer wieder und schaffte dadurch Entlastung. In der 66. Minute eine schöne Kombination über Ruff, Krotz und Knogl. Letzterer flankte wieder auf Krotz, der aber nicht zwingend genug köpfen konnte. Und damit begann auch die nächste Drangphase der Gastgeber. In der 71. Minute dezimierte sich der SV Tennenlohe selbst. An der Mittellinie verlor Konrad die Nerven und setzte mit zwei gestreckten Füßen von hinten zur Grätsche gegen Krotz an. Folgerichtig entschied Schiedsrichter Lehmeier auf glatt rot. Krotz konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. In der 87. Minute hatte Kohlenbach die Entscheidung auf dem Fuß, gegen völlig aufgerückte Tennenloher schoss er aus 50 Metern auf das leere Tor, verfehlte aber knapp. In der Nachspielzeit machte er es besser und alleine vor dem Tor besorgte Kohlenbach den 3:0- Endstand.
Tore: 1:0 (10./FE) Krotz; 2:0 (17.) Eichenmüller; 3:0 (90.) Kohlenbach Rote Karte: Konrad (71./Tennenlohe/Grobes Foulspiel) SR: Tim Lehmeier Zuschauer: 80.

FC Kalchreuth – SV Schwaig 0:0 – Nach dem Punktgewinn bei der Spielvereinigung Erlangen musste der SV Schwaig in Kalchreuth antreten. In der ersten Halbzeit war es eine Partie auf Augenhöhe mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die größten Chancen für die Gäste hatte Kern mit einem Lattentreffer und Geckeler, dessen Schuss ein Abwehrspieler auf der Linie klären konnte. Bei Kalchreuth war es mehrfach Sanosin, der aus aussichtsreicher Position knapp daneben zielte. In der 35. Minute sah Drießlein nach einer Notbremse an Waldmann die rote Karte. Nach dem Wechsel konnte der SV Schwaig seine zahlenmäßige Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Kalchreuth stand sicher und setzte auf Konter, welche stets gefährlich waren. Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden.
Tore:- Rote Karte: Drießlein (35./Kalchreuth/Notbremse) SR: Miriam Bloß Zuschauer: 100.

TV 48 Erlangen – FC Hersbruck 1:0 (0:0) – In der ersten Halbzeit gelang es Hersbruck die Offensivbemühungen des Aufstiegsaspiranten bereits frühzeitig zu unterbinden. Auch wenn Hersbruck selbst keine großen Chancen generieren konnte, war es eine Begegnung auf Augenhöhe. Kurz vor dem Wechsel wurde ein Distanzschuss von Karnoll noch im letten Moment geblockt und somit das torlose Remis zur Pause besiegelt. Im zweiten Durchgang waren deutlich mehr Aktionen vor beiden Toren zu verzeichnen. Der TV agierte zunächst etwas zielstrebiger nach vorne. Die FC-Abwehr zeigte sich aber sattelfest. Die beste Chance bot sich zunächst Hersbrucks Maas, der bei seinem Schuss aus der Drehung aber zu lange zögerte. Nach einer guten Stunde die spielentscheidende Aktion. Bei einer an und für sich ungefährlichen Situation im Hersbrucker Strafraum kam es zum Kontakt und Schiedsrichter Venus entschied auf Strafstoß. Torwart Schneider war noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte aber den Rückstand nicht mehr verhindern. In der folge versuchte der Club das Blatt noch zu wenden. Mehlig parierte einen Freistoß glänzend, wäre bei einem Kopfball von Dill an die Latte aber machtlos gewesen. Hersbruck bot den Gästen jetzt natürlich mehr Platz für Konter, dieser wurde aber kaum genutzt. Trotzdem reichte es für einen knappen Heimsieg.
Tore: 1:0 (62./FE) Mahler SR: Niels Venus Zuschauer: 50

FC Ottensoos – FSV Stadeln 1:3 (1:2) – Auch gegen den FSV Stadeln unterliegt der FC Ottensoos mit 1:3. Diesmal starteten die Gastgeber jedoch gut in die Partie und Zagel belohnte den hohen Aufwand der Anfangsphase mit dem 1:0. Heinleins Flanke köpfte Maric aufs Tor und Zagel drückte den Ball über die Linie. Stadeln wurde in der ausgeglichenen Partie besonders durch Standarts gefährlich. Ein ruhender Ball bedeutete in der 40. Minute auch den Ausgleich. Ottensoos brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Gräf schloss ab. Und noch vor dem Halbzeitpfiff geriet Ottensoos in Rückstand. Eine Kombination über Bauer leitete Strobel auf Riese am zweiten Pfosten weiter. Dieser kam frei zum Abschluss und stellte auf 2:1. Die zweite Halbzeit bot kaum Chancen. Nach dem straffen Programm der letzten Wochen und den zu kompensierenden Ausfällen schaffte es der Tabellenletzte nicht mehr das Tempo zu verschärfen und auf Sieg zu spielen. Stadeln verwaltete das Ergebnis clever und Reischl köpfte in der 88. Minute den 1:3- Endstand.
Tore: 1:0 (13.) Zagel; 1:1 (40.) Gräf; 1:2 (45.) Riese; 1:3 (88.) Reischl Schiedsrichter: Patrick Höfer Zuschauer: 105.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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