Zweite Pleite in Folge für Zweitliga-Volleyballer

Schwaig unterliegt Delitzsch

Christian Schwabe (Mitte) war bei der Niederlage bei Delitzsch der beste Schwaiger (Archivfoto). | Foto: G. Santemiz2019/12/Volleyball-SV-Schwaig-Friedrichshafen-0115.jpg

Delitzsch. Am zehnten Zweitliga-Spieltag kamen die Volleyballer des SV Schwaig nicht in die Gänge. Die Folge: Nach drei Auswärtssiegen in Serie musste der SVS beim Gymnasialen Sportverein Ehrenbach Delitzsch eine 1:3-Niederlage hinnehmen (18:25, 18:25, 25:15, 23:25).

Zum ersten Mal in dieser Saison mit 0:2 Sätzen hinten – das sagt so ziemlich alles über das Spiel der Schwaiger Volleyballer in ihrem fünften Duell in fremder Halle. Kapitän Florian Tafelmayer wusste die anfängliche Leistungsdelle nicht wirklich zu erklären, möglicherweise steckte dem Team die lange Anfahrt Richtung Leipzig in den Knochen, vielleicht war es auch ein wenig Leichtfertigkeit.

Gegen den Aufsteiger lief es von Beginn an nicht rund, die Aufschläge waren zu lasch, die Blocks zu ungenau. „Wir standen uns selbst im Weg“, so Tafelmayer.

Schwaig zeigt die eigene Qualität zu selten

Dass der SVS aber nicht von ungefähr auf Tabellenrang fünf und damit zwei Plätze vor der Heimmannschaft stand, war im dritten Durchgang zu bestaunen, in dem vor 100 Zuschauern die Gäste dominierten. „Wir hatten endlich den Kampf angenommen, es lief“, resümiert Tafelmayer. Gleichwohl er dann wieder mit den Schultern zucken muss: „Im letzten Satz war unser Spiel plötzlich wieder zu anfällig, wir wurden zu fahrig“.

Mit anderen Worten: Unterm Strich eine Auswärtsfahrt zum Vergessen, mit immerhin einigen guten Einzelaktionen. Und einem „Most Valuable Player“ auf SVS-Seite, der zum ersten Mal seit November 2018 gekürt wurde: Christian Schwabe. Verhindern konnte der starke Außenangreifer die zweite Schwaiger 1:3-Niederlage der Saison nicht, nach 98 Minuten war in der Artur-Becker-Sporthalle Abpfiff.

Auch das letzte Match in Delitzsch, im November 2016, hatten die Schwaiger verloren, damals nach nur 77 Minuten mit 0:3.

Doppelspieltag steht an

Für die Gelbblauen bedeutet die klare Niederlage beim Aufsteiger, dass sie sich in den nächsten Duellen „ins Zeug legen müssen und werden, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren“, so Tafelmayer. Gelegenheit wird der SVS haben, denn es steht am Samstag (14. Dezember) und Sonntag (15.) ein Doppelspieltag in eigener Halle an: Zunächst kommen die Frankfurter an den Mittelbügweg, am Nachmittag darauf gibt der TuS Kriftel seine Visitenkarte ab.

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