Fußball Landesliga Nordost:

Schwaig nach Heimpleite komplett bedient

Der Schwaiger Marco Ranft (2. v. li.) im Zweikampf mit dem Röslau Spieler Berkan Kurdoglu. | Foto: Vogt2020/03/2_SV-Schwaig-FC-Vorwarts-Roslau-scaled.jpg

SCHWAIG. Diese Niederlage hatte es in sich: Im ersten Spiel nach der Winterpause verlor der SV Schwaig auf eigenem Platz gegen den abstiegsbedrohten FC Vorwärts Röslau. Durch diese Pleite steckt der SVS nun wieder mitten im verschärften Kampf um den Klassenerhalt mit nur noch zwei Zählern Vorsprungauf die Rote Zone. Kurios an der Niederlage: Die Gegner erzielten kein einziges Tor; stattdessen bugsierte Schwaigs Unglücksrabe Philip Spindler den Ball zweimal unglücklich ins eigene Netz; ein Treffer von Schwaigs Goalgetter Christoph Weber ins richtige Tor war dann letztlich zu wenig, um noch zu punkten. Zudem kassierten die Schwaiger auch noch zwei Rote Karten und eine Gelb-Rote Karte.

SV Schwaig – FC Vorwärts Röslau 1:2 (0:2) — Schwaig legte auf dem B-Platz des SVS gut los, nutzte seine Chancen aber nicht. Bei einem Schuss von Niclas Hamann hatte der Gästekeeper Glück; danach vergaben Tadic und Särchinger beste Gelegenheiten. Das bestraften die Gäste. Ein Freistoß von Matthias Dadder segelte in den Strafraum; vor dem fangbereiten Schwaiger Keeper Haßler kam aber Innenverteidiger Spindler an den Ball und abgefälscht schlug das Leder hinter Hassler ein. Die Rahner-Elf war zwar auch danach durchaus noch im Spiel, hatte aber kaum mehr hochkarätige Chancen und dann nochmal Pech, denn beim 2:0 für die Röslauer bugsierte erneut Spindler den Ball unglücklich per Kopf ins eigene Tor. Doch anschließend schwächten sich die Gäste selbst. Ertac Tonka musste nach einer guten halben Stunde wegen überhartem Einsteigen mit glatt Rot vom Feld. Doch die Schwaiger Überzahl, die die Hoffnungen schürte, das Spiel noch zu drehen, hielt nur fünf Minuten. Dann kassierte Hamann nach einem Ellbogenschlag ebenfalls eine Rote Karte und somit war das numerische Gleichgewicht wieder hergestellt.
Nach der Pause drückte Schwaig auf den Anschluss, der dem eingewechselten Weber nach rund einer Stunde auch gelang. Der SVS blieb am Drücker, an Blechschmidt im Röslauer Tor war aber kein Vorbeikommen mehr. Sowohl Särchinger als auch Spindler scheiterten mit ihren Versuchen am gegnerischen Schlussmann. In der Nachspielzeit wurde es nochmals hektisch. Zunächst kassierte Ranft nach einer Notbremse die zweite Rote Karte gegen Schwaig, ehe auch noch Spindler seine zweite Gelbe Karte sah. PZ/nby

Tore: 0:1 (15./Eigentor) Philip Spindler, 0:2 Philip Spindler (32. Eigentor), 1:2 (63.) Christoph Weber. Rote Karte: 33. Ertac Tonka (FC Vorwärts Röslau/Tätlichkeit) 40. Niclas Haman (SV Schwaig/Tätlichkeit), 90.+2 Marco Ranft (SV Schwaig/grobes Foulspiel). Gelb-Rote Karte: 90. + 5 Philip Spindler (SV Schwaig/Foulspiel und Unsportlichkeit). Schiedsrichter: Kay Urbanczyk (Würzburg). Zuschauer: 125.

SV Schwaig: Oliver Haßler, Niclas Haman, Volkan Akbulut (80. Tobias Beß), David Sörgel (46. Christoph Weber), Filip Tadic, Marco Ranft, Tobias Särchinger, Wolfgang Ramstöck (53. Felix Kamara), Martin von Vopelius, Fabian Waldmann, Philip Spindler – Trainer: Helmut Rahner.

FC Vorwärts Röslau: Sebastian Blechschmidt, Fabian Sturm, Berkan Kurdoglu (65. Jakob Schmidt), Sebastian Knoblauch, Jaroslav Smrha, Julian Ponader, Mahsun Deniz (73. Daniel Kahrig), Matthias Dadder (85. André Blaumann), Sebastian Hermann, Ertac Tonka, Kaan Gezer – Trainer: Ali Sener.

N-Land N-Land Redaktion
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