Fußballvorschau Bezirksliga Nord

Schlussspurt beginnt im Steinachgrund

Mit einer Leistung wie gegen das Spitzenteam des FSV Stadeln müsste es für die SpVgg Diepersdorf – hier Kapitän Alexander Stengel (rechts) und Alexander Macher – bei der SVG Steinachgrund etwas zu holen geben. | Foto: Keilholz2019/04/DSC08641-1.jpg

DIEPERSDORF – Für Bezirksligist SpVgg Diepersdorf beginnt im Aufsteigerduell beim SV Gutenstetten-Steinachgrund, gegen den im Hinspiel mit einem 2:1-Heimsieg eines der wenigen Erfolgsmomente der Vorrunde gelang, der geballte Saisonendspurt. Auf die abstiegsbedrohten Scherau-Kicker warten in den kommenden fünf Wochen noch neun Spiele, in denen kräftig gepunktet werden muss, damit der Abstiegskelch noch vorbeigeht.

Während Trainer Daniel Wolf und seine Elf mit sieben Punkten zum Abstiegs-Schleuderrang und acht Punkten zum rettenden Ufer auf dem drittletzten Tabellenrang verharren, wäre für die Gastgeber, die mit 40 Punkten auf Rang sieben stehen, mit einem Sieg im Aufsteigerduell der Klassenerhalt wohl in trockenen Tüchern.

Indirekte Schützenhilfe

Vor Wochenfrist hat die SVG Steinachgrund mit einem 7:0-Kantersieg bei Türkspor Nürnberg aufhorchen lassen. Zuvor hat es einen 4:1-Sieg gegen den TV 48 Erlangen gegeben, womit das Team aus der Nähe von Neustadt an der Aisch den Scherau-Fußballern im Kampf um den Klassenerhalt zweimal indirekt Schützenhilfe geleistet hat. Sowohl die Türken (29 Punkte) als auch die Unistädter (26) liegen noch in Reichweite der Diepersdorfer, die bei 21 Zählern stehen.

Hinter dem Einsatz von Michael Preis, der gegen Stadeln bereits nach knapp 20 Minuten wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden musste, und Daniel Distler, der sich im selben Spiel eine Schienbeinprellung zugezogen hat, steht ein Fragezeichen. Dennoch wollen Trainer Daniel Wolf und seine Elf ihre Chance suchen, und dem Gegner einen Sieg so schwer wie möglich machen.

Gutes Omen

Abteilungsleiter Christian Meier erwartet zwar nach dessen 7:0-Kantersieg gegen Türkspor Nürnberg einen Gegner mit breiter Brust. Aber darin liegt vielleicht auch die Chance der SpVgg. Meier: „Wir haben uns gegen Stadeln ordentlich verkauft, also warum soll uns in Gutenstetten nicht eine Überraschung gelingen“. Und vielleicht ist für die Fußballer von der Scherau ja auch der 2:1-Sieg in der Vorrunde ein gutes Omen.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz