Erstes Heimspiel der Zweitligasaison

Schlau sein und Krallen zeigen

Außenangreiferin Nadja Nawrat (Nummer 14) soll mit ihren Angriffsschlägen gegen Bad Soden die Altdorfer Offensive verstärken. | Foto: Daniel Frasch2020/10/TV-Altdorf-Nadja-Nawrat-scaled.jpg

ALTDORF – Bei ihrer Heimspielpremiere in der 2. Liga empfangen die Altdorfer Volleyballdamen Sonntagnachmittag die TG Bad Soden. Christine Prügel, Naomi Janetzke und Nadja Nawrat kehren in die Mannschaft zurück. Nur 58 Zuschauer sind zugelassen.

Der Hallenvolleyball ist zurück im Nürnberger Land. Kommenden Sonntag (16 Uhr) geben die TV-Volleyball-Damen zu Hause in der Dreifachturnhalle an der Mittelschule ihr Heimdebüt. Nach der 1:3-Auftaktniederlage im Saarland gegen PROWIN Volleys TV Holz empfängt die Mannschaft von Trainer Milan Dörnhöfer die TG Bad Soden. Die hessischen Volleyball-Amazonen unweit von Frankfurt sind als Aufsteiger solide in die neue Saison gestartet: Nach der 2:3-Niederlage im ersten Saisonspiel gegen Stuttgart II, landeten sie vergangenes Wochenende einen glatten 3:0-Erfolg über den VCO Dresden und stehen damit aktuell auf Rang fünf. Mit Holger Kleinbub hat ein 140-facher deutscher Nationalspieler vor der Saison den Co-Trainerposten in Bad Soden übernommen.

Personell hat sich Bad Soden im Vergleich zur vergangenen Drittligasaison verändert: Vier Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber, darunter das 17-jährige Talent aus den USA, Emma Vente (Außenangriff). „Unser Team ist eingespielt, das ist unser großes Plus“, betont Bad Sodens Cheftrainer Steffen Pfeiffer.

Mehr Optionen dank dreier Rückkehrer

Doch auch das Altdorfer Trainergespann Milan Dörnhöfer und Hannes Willmer hat im zweiten Saisonspiel zusätzliche taktische Möglichkeiten. Mit Naomi Janetzke, Christine Prügel (Libera) und Nadja Nawrat rutschen drei Spielerinnen in den Kader, die in der Partie beim TV Holz noch gefehlt hatten. Die Rückkehr von Janetzke und Nawrat bedeutet vor allem mehr Optionen auf den Angreiferpositionen. Rückblickend auf die 1:3-Niederlage beim Zweitligadebüt vergangenen Sonntag sagt Dörnhöfer: „Wir wurden nicht abgeschossen. Immerhin haben wir im zweiten Satz zeitweise Zweitliganiveau erreicht.“

Mit Blick auf den kommenden Gegner fügt er hinzu: „Das wollen wir nun mit dem kompletten Kader in den kommenden Heimspielen ausbauen. Wir können Erfolg haben, wenn wir permanenten Aufschlagdruck machen und im Angriff variabel und schlau agieren.“ Die Zuschauer dürfen sich folglich auf eine angriffslustige und aggressive Altdorfer Löwen-Truppe freuen. Apropos Zuschauer: Gegen Bad Soden dürfen nur 58 Zuschauer in der Halle dabei sein, mehr lassen die Corona-Auflagen und die Vorgaben des Volleyball-Verbandes noch nicht zu.

Mit umsichtiger Vorbereitung hat Altdorfs neue Teammanagerin Annemarie Böhm federführend das Hygienekonzept umgesetzt.
Das kleine Kartenkontingent wurde dabei an Unterstützer der Crowdfunding-Aktion im Sommer sowie an Sponsoren, Funktionäre und Angehörige der Spielerinnen vergeben.

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