Fußball Kreisliga 2:

SC Eckenhaid im Derby zu später Stunde vom Pech verfolgt

Der TSV Neunhof lieferte Spitzenreiter DJK Weingarts einen Fight auf Biegen und Brechen und nach 90 intensiven Minuten konnten Kevin Schmitt (rechts) und Janik Bauer, die sich in dieser Szene einem Angriff des Gästeakteurs Ferdinand Drummer entgegen stellen, über ein 0:0 jubeln. Foto: M. Keilholz2017/04/Neunhof-Weingarts-Schmitt.jpg

ERLANGEN/PEGNITZGRUND (fab) — In der Kreisliga lässt der Spitzenreiter am Ostermontag gegen ein kämpferisch starkes Neunhof Federn und muss sich nach einem 0:0 mit einem Punkt begnügen. Der Verfolger aus Neunkirchen punktet im Topduell mit dem SV Ermreuth hingegen dreifach und steht damit weiterhin auf Rang drei. Im Abstiegskampf verliert  der SC Eckenhaid nach einer 1:2-Führung noch mit 4:2 gegen den SK Lauf II und steht somit weiter mit 19 Zählern auf einem Abstiegsplatz. Die Begegnung des Tabellenschlusslichts aus Osternohe fällt indes dem Regen zum Opfer.

TSV Neunhof – DJK Weingarts 0:0 (0:0) – Mit einer kämpferisch starken Leistung trotzt der TSV Neunhof dem Tabellenführer aus Weingarts einen Punkt ab. Dabei hatten die abstiegsbedrohten Gastgeber bereits nach fünf gespielten Minuten eine hunderprozentige Torgelegenheit, die zur 1:0-Führung hätte führen können. Heimakteur Bauer schoss jedoch etwas überhastet aus sechs Metern ab, so dass Gästeschlussmann Nüssel parieren konnte. Danach wurde der Favorit seiner Rolle gerecht und bestimmte das Spielgeschehen klar. Die DJK setzte dabei ihre schnellen Offensivleute um Philipp Nagengast gekonnt in Szene, der letzte Pass fand jedoch selten einen Abnehmer. Auf der anderen Seite konzentrierte sich die Schlagbaum-Elf auf die Defensivarbeit, setzte jedoch immer wieder mit Kontersituationen kleine Nadelstiche.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild auf dem nassen Geläuf: Der Spitzenreiter dominant, doch 20 Meter vor dem Tor zumeist kein Durchkommen. In der 82. Minute klingelte es dennoch im Neunhofer Gehäuse, als Werner einen Kopfball versenkte. Dieser wurde aber, wahrscheinlich zurecht, vom Unparteiischen Kettler auf Grund einer Abseitsposition zurück gepfiffen. In den letzten acht Minuten stellte die Gästeelf dann auf eine Dreierkette um und probierte vor allem mit hohen Bällen nochmal alles, um den Siegtreffer zu erzielen. Die kämpferisch perfekt eingestellte Heimelf konnte auch diesen Sturmlauf abwehren, weshalb es beim nicht unverdienten 0:0-Unentschieden blieb.
Tore: Fehlanzeige. Schiedsrichter: Manfred Kettler. Zuschauer: 120.

SK Lauf II – SC Eckenhaid 4:2 (1:2) – Nach einer zehnminütigen Abtastphase investierten die Gäste aus Eckenhaid etwas mehr in das Offensivspiel und wurden in Minute 23 prompt mit dem 0:1 durch Fritzsche belohnt. Die Laufer zeigten sich ihrerseits jedoch nur wenig geschockt und egalisierten das Ergebnis nur drei Zeigerumdrehungen später in Person von Torjäger Schober. Wiederum drei Minuten später die erneute Führung der Eckenhaider. Der Ex-Laufer Enrico Cittadini schloss mit seinem starken linken Fuß unhaltbar zum 1:2-Halbzeitstand ab.
Aus den Kabinen gekommen, drängte der Gastgeber vom Wiederanpfiff weg auf den Ausgleich. Die ersten Chancen ließen die Laufer noch liegen, in der 79. Spielminute dann jedoch der erzwungene Ausgleich: Nach einer scharfen Hereingabe lenkte ein Eckenhaider Defensivspieler das Spielgerät über die eigene Torlinie zum 2:2. Die Bezirksligareserve hatte nun Blut geleckt und wollte das Derby für sich entscheiden. Dies gelang dann viel umjubelt in der Nachspielzeit via Doppelschlag von Oguzhan Yilmaz, der in Minute 91 und 93 den 4:2-Endstand herstellte.
Tore: 0:1 (23.) Fritzsche, 1:1 (26.) M. Schober, 1:2 (29.) Cittadini, 2:2 (79./ET), 3:2 (90.+1), 4:2 (90.+3) Yilmaz. Schiedsrichter: Robert Heiss. Zuschauer: 90.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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