720 Kilometer bergauf und bergab

Quäl-dich-Tour führte Radler in luftige Höhen

Über 720 Kilometer sind die Fahrer bei der Qual-Dich-Tour gefahren. | Foto: RC Radlexpress2022/06/a468933872i0003_max1024x.jpeg

FEUCHT – Die diesjährige Quäl-dich-Tour führte die Fahrer des RC Radlexpress in vier Etappen mit dem Rennrad von Taufkirchen an der Vils ins Kufsteiner und Salzburger Land über 720 Kilometer und 7500 Höhenmeter.

Eine Gruppe von vier Rennradfahrern ließ es sich nicht nehmen, auch den Startpunkt der Tour in Taufkirchen an der Vils per Rad zu erreichen, weshalb man sich einen Tag früher auf den Weg machte. An Himmelfahrt war die Gruppe mit sechs Radlern und Begleitfahrzeug komplett und startete in aller Frühe bei angenehmen 13 Grad in Richtung Rosenheim und österreichischer Grenze.

Die meiste Zeit fuhren sie auf Radwegen an den Ufern des Inns, stets begleitet vom Alpenpanorama. Von Kufstein aus ging es weiter durch das Inntal über Mariastein und Wörgl ins Brixental. Dabei wurde es immer welliger bis zum Etappenziel nach Kirchberg in Tirol.

Radtour zum Bergpanorama

Am zweiten Tag beeindruckte das Panorama der umliegenden Berge und der erste Anstieg stand an, vorbei am Wilden Kaiser und St. Johann nach Hochfilzen. Weiter ging es nach Saalfelden, über den Filzensattel zum Dientner Sattel als höchstem Punkt der Tour auf 1370 Meter, bevor man das Etappenziel im beschaulichen Annaberg im Lammertal erreichte.

Der nächste Tag hielt leichten Regen und entsprechend nasse Straßen auf dem Anstieg zur Postalm auf 1.300 Metern für die Fahrer bereit. Eine entsprechend große Herausforderung stellte die Abfahrt durch die nassen Straßen dar, die aber am Ende durch die wunderschöne Aussicht an Wolfgangsee, Mondsee und Irrsee belohnt wurde.

Nach einer Übernachtung in Bad Griesbach erreichte man Regensburg als Ziel der letzten Etappe nach moderaten Anstiegen und 120 Kilometern, die nach den ersten drei kräftezehrenden Etappen den Fahrern durchaus noch einmal alles abverlangten, so dass man am Ende froh war, in Regensburg auf den Zug nach Hause umsteigen zu können.

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