Bezirksliga Nord 14. Spieltag

Pleiten-Spieltag für heimisches Bezirksliga-Trio

Die SpVgg Hüttenbach – hier Julius Reutter (in Blau) beim Zweikampf – musste im Heimspiel gegen die SpVgg Erlangen ein 0:2 hinnehmen. | Foto: M. Langhans2019/10/SpVgg-Huba-SpVgg-Erlangen.jpg

ERLANGEN-PEGNITZGRUND. Schwarzer Tag für die heimischen Bezirksligamannschaften. Der FC Ottensoos verlor in Burgfarrnbach mit 1:4, die SpVgg Hüttenbach musste sich zu Hause der SpVgg Erlangen mit 0:2 geschlagen geben und der SK Lauf verlor sein Heimspiel knapp gegen den SC Adelsdorf. Bereits am Samstag hatte der FC Hersbruck ebenfalls verloren; er unterlag im Heimspiel gegen Veitsbronn mit 1:4.

TSV Burgfarrnbach – FC Ottensoos 4:1 (0:1) – Erneut erhielt Ottensoos eine gelb-rote Karte und verlor dadurch nach einer 1:0 Halbzeitführung noch mit 4:1. Ottensoos kam gut in die Partie und hatte in der 14. Minute durch Maric die erste große Möglichkeit. Die Führung für Ottensoos erzielte Schäfer in der 37. Minute vom Punkt aus. Nach Flanke von der linken Seite prallte der Ball einem Verteidiger der Heimelf an die Hand. Schiedsrichter Müller zeigte somit auf den Elfmeterpunkt. Mit der knappen Führung für Ottensoos ging es wenig später in die Kabine.
Kurz nach Wiederanpfiff dann der Rückschlag für die Gäste. Moritz Ertel sah nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-rote-Karte. Kurz darauf folgte die nächste unglückliche Situation. Im Kampf um den Ball stolperte ein Stürmer der Platzherren über das Bein von Verteidiger Götz. Der Schiedsrichter zögerte nicht und pfiff ebenfalls Strafstoß. Hartig erzielte daraufhin den Ausgleich. Kurz darauf war Ottensoos im Angriff und erhielt einen vielversprechenden Freistoß. Der Ball prallt an der Mauer ab, Burgfarrnbach konterte schnell und setzte Ottensoos unter Druck. Eigentlich war der Ball schon wieder in den Ottensooser Reihen, doch statt den Ball nach vorne zu schlagen missglückte das Abspiel und Kundt fing den Ball ab und erzielte das 2:1. Ottensoos machte nun auf und drängte auf den Ausgleich. Dadurch erhielt die Heimelf erneut eine Kontersituation und Yildirim vollendete zum 3:1. Den Gästen war die Enttäuschung daraufhin anzumerken und sie kamen nicht mehr in ihr Spiel zurück. In der 82. Minute erzielte Ölcer den 4:1 Endstand.
Tore: 0:1 (37.) Schäfer, 1:1 (51.) Hartig, 2:1 (54.) Kundt, 3:1 (70.) Yildirim, 4:1 (82.) Ölcer. Gelb-Rote-Karte: (48.)Mortitz Ertel (FCO). Schiedsrichter: Julian Müller. Zuschauer: 100.

SpVgg Hüttenbach – SpVgg Erlangen 0:2 (0:0) – In einem sehr zerfahrenen Spiel musste sich die Heimelf mit 2:0 geschlagen geben. Gleich in den Anfangsminuten hatte Hüttenbach die große Möglichkeit früh in Führung zu gehen. Leikam tauchte völlig freistehend vorm Tor auf. Sein Schuss ging jedoch weit über das Tor. In der 23. Minute ging Erlangen überraschend in Führung. Andreas Gruner fälschte eine Freistoßflanke von Haschke unglücklich mit dem Kopf ab, so dass diese unhaltbar ins Tor ging. Weitere nennenswerte Torchancen in Halbzeit eins gab es nicht zu verbuchen.
Auch im zweiten Durchgang war die Partie sehr zerfahren und das Spielgeschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Bereits in der 52. Minute gelang den Gästen, in einer Phase, in der Hüttenbach mehr vom Spiel hatte, das 2:0. Hüttenbach schaffte es nicht das Spielgerät nach einem Eckball aus der Gefahrenzone zu bekommen, über Umwege gelang der Ball zum Torschützen Mennel, der den Ball aus fünf Metern im Tor unterbrachte. Nur wenige Minuten später folgte die nächste spielentscheidende Situation. Reutter sah nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote-Karte und musste vom Platz. In Unterzahl hatte Hüttenbach erst in den Schlussminuten durch Gruner die Möglichkeit nochmals heranzukommen. Der Angreifer traf freistehend vorm Tor lediglich in die Arme des Torhüters. Aufgrund mangelnder Ideen im Angriff verlor Hüttenbach verdient mit 2:0.
Tore: 0:1 (23./ET) Gruner, A., 0:2 (52.) Mennel. Gelb-rote-Karte: (52.) Julius Reutter (SpVgg Hüttenbach). Schiedsrichter: Christian Tauscher. Zuschauer: 150.

SK Lauf – SC Adelsdorf 1:2 (0:0) – In der ersten Halbzeit zeigte sich eine ausgeglichene Partie mit einem leichtem Chancenplus für die Platzherren. Knapp zehn Minuten nach Wiederanpfiff schafften es die Gäste glücklich in Führung zu gehen. Adelsdorf tankte sich über links durch und brachte eine scharfe Flanke in den Strafraum. Laufs Torhüter konnten den Ball gerade noch entschärfen, jedoch prallte der Ball unglücklich in die Mitte zurück, so dass Brenner per Kopf leichtes Spiel hatte und den Ball nur noch im Tor unterbringen musste. Lauf musste wenig später verletzungsbedingt wechseln und umstellen. Daraufhin verloren sie etwas den Faden und kamen nicht mehr in ihr Spiel aus Halbzeit eins. Das 0:2 aus Sicht des SKL fiel in der 82. Minute. Nach einem eigenen Einwurf fing Adelsdorf den Ball ab und schaltete schnell nach vorne um. Der Stürmer gewann das Laufduell gegen einen Innenverteidiger und verwandelte souverän. Lauf stellte daraufhin nochmals um und agierte offensiver. Der Anschlusstreffer in der 88. Minute von Kraus nach einem Eckball kam jedoch zu spät. Somit verlor Lauf knapp mit 2:1.
Tore: 0:1 (57.) Brenner, 0:2 (82.) Benes, 1:2 (88.) Kraus. Rote Karte: (85.) Schmidt (SKL). Schiedsrichter: Lukas Gerthäuser. Zuschauer: k.A.

FC Hersbruck – Veitsbronn 1:4 – Nach dem Erfolg des vorangegangenen Wochenendes reiste mit der Rambau-Elf ein Team aus der Spitzengruppe der Bezirksliga an. Im Bestreben, den Abstand zum Tabellenkeller zu vergrößern, zeigte der FC sich in der Anfangsphase allerdings viel zu passiv und überließ dem Gegner zu generös das Geschehen. Bereits in der fünften Minute geriet man früh in Rückstand. Bei einem Freistoß in Richtung Fünfmeterraum stimmte die Abstimmung in der Hersbrucker Abwehr überhaupt nicht. Dem aufgerückten Meyer blieb praktisch gar nichts anderes übrig, als den Ball aus kürzester Entfernung ins Netz zu köpfen. Es dauerte eine Viertelstunde, bis der Club ins Spiel fand, und er hatte jetzt auch Feldvorteile auf seiner Seite. Mehrfach konnte man über die Außenbahnen vielversprechende Angriffsaktionen inszenieren, das entscheidende letzte Zuspiel in die Mitte erwies sich aber meist als nicht präzise genug. Während Veitsbronn nach dem Führungstreffer offensiv kaum noch einmal in Erscheinung trat, waren es zwei Aktionen von Hannes Herrmann, die einen Ausgleichstreffer in den Bereich des Möglichen brachten. Einmal fand er im ASV-Keeper seinen Meister und beim zweiten Versuch landete sein Schuss nur auf dem Tornetz. Unterm Strich stand ein absolut unnötiges 0:1 zum Pausenpfiff des sehr umsichtigen Schiedsrichters Holz. Der Beginn des zweiten Durchgangs bot praktisch eine Blaupause der ersten Halbzeit. Ein Freistoß für die Gäste segelte aus dem Halbfeld in den Hersbrucker Strafraum. Schilmeier gewann das Kopfballduell und der Ball schlug noch leicht abgefälscht unhaltbar am langen Pfosten zum 0:2 ein. Diese Nachlässigkeiten ziehen sich inzwischen leider schon wie ein roter Faden durch die komplette Saison. Es dauerte einige Zeit, bis man sich von diesem Schock erholte, und der FC musste jetzt natürlich noch offensiver agieren, um dem Spiel eine positive Wende geben zu können. Tatsächlich gelang durch einen platzierten Schuss von Kapitän Rene Bongers der Anschlusstreffer. Da noch eine Viertelstunde zu spielen war, keimte auch noch einmal Hoffnung beim Club auf. Der eingewechselte Benkert erwies sich aber als perfekter Joker und entschied die Partie gegen eine aufgerückte Heimabwehr mit seinen beiden Treffern.
Tore: 0:1 Meyer (5.), 0:2 Schilmeier (53.), 1:2 René Bongers (76.), 1:3, 1:4 Benkert (82., 90.+2); SR: Magnus Holz (Eckersmühlen).

N-Land N-Land Redaktion
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