Spieltag in der Bezirksliga

Pleite für 1. FC Hersbruck

Tobias Ascher bleibt einer der torgefährlichsten Stürmer der Bezirksliga. In Herzogenaurach traf er kurz vor der Pause zum 1:1, konnte aber die Niederlage des FC Hersbruck nicht verhindern. | Foto: J. Ruppert2016/10/7455909.jpeg

PEGNITZGRUND – Schwarzer Sonntag für den FC Hersbruck! Während die Abstiegskonkurrenten TSV Burgfarrnbach, der in Tennenlohe 3:2 gewann, und Kalchreuth, das Stadeln 1:0 bezwang, Siege verbuchten, ging der heimische Bezirksligist im Aufsteigerduell beim FC Herzogenaurach mit 2:5 geschlagen vom Feld. Die Elf von Trainer Robert Bohner, die kurz nach dem Seitenwechsel innerhalb von fünf Minuten drei Tore kassierte, verpasste damit den Sprung raus aus der Abstiegszone. Noch schlechter ist es um die SpVgg Diepersdorf bestellt, die gegen den ASV Zirndorf 1:4 verlor und ans Tabellenende zurückfiel. Der SK Lauf trotzte Spitzenreiter SG 1883 Nürnberg-Fürth ein 1:1 ab und bleibt vorne dabei. Einen guten Lauf hat die SpVgg Hüttenbach, die mit 3:0 beim ASV Fürth ihren vierten Sieg in Folge feierte und sich auf Rang fünf nach vorne schob. Der SV Schwaig hatte sich bereits am Freitag mit einem 4:2 im Pegnitzgrundderby gegen den FC Ottensoos behauptet und damit wieder etwas festeren Boden unter den Füßen.

Herzogenaurach – Hersbruck 5:2
Mit einer herben Niederlage im Gepäck kehrte der Club von der Auswärtspartie in Herzogenaurach zurück. Insbesondere die Höhe des Ergebnisses täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Bereits in der 2. Minute musste sich Peter gewaltig strecken, um einen Kohl-Kopfball noch aus dem Eck zu fischen. Danach hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, ohne sich aber zwingende Chancen zu erarbeiten. Gerade als sich die Gäste wieder besser zurechtfanden, brachte Rockwell nach Stübing-Flanke die Pumas in Front. Hersbruck zeigte sich aber wenig beeindruckt und kam durch Ascher, der eine gute Vorlage von Brüx vollendete, zum Ausgleich. Aber postwendend und unmittelbar vor dem Pausenpfiff entschied der Schiedsrichter vollkommen unverständlich auf Elfmeter. Ein Gästeverteidiger hatte klar den Ball gespielt. Der beste Herzogenauracher, Stübing, nahm dieses Geschenk dankbar an und die Karches-Elf lag erneut vorne. Die Hersbrucker verschliefen den Start in Halbzeit zwei vollkommen und mussten im 2-Minuten-Takt drei Gegentreffer hinnehmen. Jetzt musste man schon mit dem Schlimmsten rechnen. Maas konnte mit einer schönen Einzelleistung verkürzen und anschließend boten sich dem Gast noch mehrere gute Chancen. Karnoll traf aber nur den Pfosten und Ascher scheiterte zweimal auch nur knapp. In dieser Liga werden Schwächephasen im Spiel eben gnadenlos bestraft.

Tore: 1:0 Rockwell (37.), 1:1 Ascher (43.), 2:1 Stübing (44. FE), 3:1 Ronneburg (50.), 4:1 Maschke (52.), 5:1 Göller (54.), 5:2 Maas (72.); SR: Tobias Holzer (TSV Nürnberg-Buch).
FC Herzogenaurach: Peter, Rahe, Göller, Karches, Müller, Staniszewski (60. D. Kratz), Reinhardt, Maschke, Stübing, Rockwell, Ronneburg (62. S. Kratz).
FC Hersbruck: M. Schneider, Gunawardhana, Friedrich, Bauerfeld, Günther (58. Maas), Karnoll, Kohl, Brüx (58. Ertel), Bongers, Schimpfhauser, Ascher.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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