Spielmacherin droht auszufallen

Ohne Götz gegen Goliath

Augen zu und durch? Wird wohl nicht reichen. Aller Voraussicht nach muss der TSV ohne seine Spielmacherin Verena Götz auskommen. | Foto: Christian Geist2019/11/Winkelhaid-Handball-Haunstetten-2-Goetz-Verena-online.jpg

WINKELHAID – Die Handball-Damen des TSV Winkelhaid erwartet am Samstag in eigener Halle eine immens schwere Aufgabe.

Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage beider Mannschaften nicht sein: Während die HSG Wüm-Mitte aktuell mit 13:1 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz steht, geht es beim TSV um jeden Punkt für den Klassenerhalt. Mit lediglich 148 Gegentoren stellt Würm-Mitte die stabilste Abwehr der Liga. Und vorne treffen die Würmer auch noch 30-mal pro Spiel. Im Schnitt. Die Gäste kommen zudem mit einem Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer HC Erlangen im Rücken.

Klarer Außenseiter Winkelhaid

Die Damen des TSV Winkelhaid befinden sich hingegen mitten im Abstiegskampf, gehen als klarer Außenseiter in die Partie und wollen dennoch alles in die Waagschale werfen, um das Spiel möglichst lange offen zu gestalten. Hierbei möchte man vor allem an die erste Hälfte der Partie in Freising anknüpfen und das Fiasko in Halbzeit 2 vergessen machen.

Sorgen bereitet Trainer Sebastian Wilfling zum Ende der Trainingswoche unterdessen ein Blick auf seinen Kader. Denn ausgerechnet hinter dem Einsatz seiner Spielmacherin steht aktuell ein dickes Fragezeichen. Aller Voraussicht nach muss Verena Götz verletzungsbedingt passen.

Der Heimspieltag in der Dr. Dietmar-Trautmann-Sporthalle beginnt mit der Partie der Herren um 17 Uhr gegen den TS Herzogenaurach II. Die Bayernligapartie der Damen wird um 19 Uhr angepfiffen.

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