Aufstieg Handballdamen des HC Hersbruck

Mit Kantersieg zum ersehnten Titel

Durchsetzungsstark: Jana Vampola sorgte gemeinsam mit Selina Sensen für die schnelle 5:0-Führung und steuerte insgesamt vier Treffer zum Kantersieg der HC-Damen bei. | Foto: Porta2017/03/hc.jpeg

HERSBRUCK – Die Handballdamen des HC Hersbruck sind am Ziel: Mit einem eindrucksvollen und hochverdienten 33:7-Kantersieg beim Schlusslicht SG Rohr/Pavelsbach machten sie den ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga perfekt. Das Team von Trainer Robert Lorenz profitierte dabei auch von der 17:21-Pleite des einzig verbliebenen Titelkonkurrenten DJK SV Berg in Eltersdorf.

Hersbruck startete mit einer gewohnt kompakten 5:1-Abwehrformation, die in den ersten Spielminuten wenig zuließ und sich auf die sichere Torfrau Sarah Zimmermann verlassen konnte. Im gebundenen Angriffsspiel aber taten sich die HC-Frauen erstaunlicherweise schwer, so war die 5:0-Führung Einzelaktionen von Jana Vampola und Selina Sensen zu verdanken.

Auch in der folgenden Phase der Partie gingen die Hersbruckerinnen fahrlässig mit ihren Chancen um. Ballverluste im Umschaltspiel, unvorbereitete Würfe und grobe Schnitzer in der Abwehr veranlassten Lorenz, die erste Auszeit zu nehmen und seine Mädels daran zu erinnern, dass „sie Handballschuhe an den Füßen tragen und keine Badeschlappen“.

Diese Ansage zeigte sofort Wirkung und das Leder zappelte binnen 55 Sekunden gleich drei Mal im gegnerischen Tor. Das Angriffsspiel wurde nun von Katharina Dotzler schneller gestaltet, so dass nach schönen Kombinationen Lena Endner auf der Außenposition immer wieder erfolgreich einnetzte und die Schwarz-Weißen mit einem 15:5 in die Halbzeitpause gingen.

Die Gäste starteten die zweite Hälfte mit einem 6:0- Lauf: Torfrau Julia Ottmann entschärfte Wurf um Wurf und schickte den „HC-Express“ auf schnelle Gegenstöße. Auch im Positionsangriff steigerte sich Hersbruck; Esther Thiel setzte sich immer wieder dynamisch durch und versenkte den Ball im Gehäuse von Claudia Kölner.
Die Damen der Spielgemeinschaft aus Rohr/Pavelsbach hatten es schließlich dem heimischen Unparteiischen Alex Spyer zu verdanken, dass das Spiel nicht noch deutlicher ausging, weil er einige unschöne Aktionen der Gastgeberinnen ungeahndet ließ. Die Schlusspunkte setzten Lisa Endner, indem sie im Eins-gegen-Eins ihre Gegenspielerin narrte, und Julia Zeschky vom Kreis.

Mit dem 33:7 sicherten sich die HC-Mädels vorzeitig den lang ersehnten Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg. Sie sind nun nicht mehr von Platz eins zu verdrängen und können im Saisonfinale am kommenden Sonntag, 19. März, um 11.30 Uhr beim Tabellenzweiten DJK SV Berg ohne Druck aufspielen, ehe die Meisterfeierlichkeiten beginnen.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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