Erfolge für Eckentaler Leichtathletinnen

Laura Gröll so hoch wie nie

Einen neuen U20-Rekord über 1,88 Meter stellte Laura Gröll im Hochsprung auf. Auch ihre Vereinskolleginnen waren höchst erfolgreich. | Foto: Kiefner2017/01/groll-laura-hochsprung-bestleistung-Kopie.jpg

ECKENTAL/MÜNCHEN — Die LG Eckental hat sensationell mit sechs Athletinnen zehn Medaillen bei den bayerischen Meisterschaften U20 und U16 in München gewonnen. Höhepunkt war der neue Rekord von Hochspringerin Laura Gröll über 1,88 Meter.

Verena Gröll erreichte bereits beim Auftakt im Kugelstoßen (9,82 Meter) einen beachtlichen 8. Platz und krönte für sich den Tag mit der Silbermedaille beim Diskus (27,67 m). Anschließend feuerte sie lautstark ihre Eckentaler Kolleginnen an und die liefen ebenfalls zu Höchstform auf.

#Johanna Stegmaier stürzte sich beim 400-Meter-Rennen ins Ziel (59,25m) und rettete den Bronze-Platz. Ihre Leistung rundete sie mit zwei weiteren sehr guten Ergebnissen im Hochsprung (1,61 m, 8. Platz) und über 60 Meter Hürden (9,43, 5. Platz) ab. Ebenfalls zweimal Silber nahm Jasmin Maxbauer mit nach Hause. Bei den 60 Meter Hürden (9,32 Sekunden, 2. Platz) kämpfte sie sich noch nach vorne und beim Weitsprung (5,67 Meter, 2. Platz) fehlten nur elf Zentimeter zum Sieg. Den Bayerischen Titel holte sie sich dann souverän im Dreisprung mit großem Vorsprung (12,06 Meter).

Als Topfavoritin ging Laura Gröll in den Hochsprung-Wettkampf. Die Jahresbeste zeigte keine Nerven und steigerte nochmals ihren bayerischen U20-Rekord auf nun 1,88 m. Dies war bereits der zweite Höhenflug in diesem Jahr und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann sie bei hochrangigen internationalen Wettkämpfen vertreten sein wird. Zumal auch ihre Versuche über 1,90 in München gut aussahen.

Sophie Ochmann konnte ebenfalls zwei U16-Normen für die Bayerischen Meisterschaften erfüllen. Sie zeigte mit jeweils zwei fünften Plätzen in ihren Vorläufen (60 Meter, 8,66 Sekunden, 60 Meter Hürden, 9,87 Sekunden), das auch hier die Zukunft der LG Eckental gut besetzt ist.

Den Abschluss machten dann die viermal 200-Meter-Staffeln. Hier zeigte Lea Clemens mit ihren Kolleginnen Laura Gröll, Johanna Stegmaier und Jasmin Maxbauer ein beherztes Rennen. Sie gewannen sensationell die Bronzemedaille in einem dramatischen Rennen. Gleichzeitig bedeutete die Zeit von 1:46,83 Minuten die Qualifikation für die Deutschen Hallenmeisterschaften.
Das Trainergespann Bernheine/Kolberg war sehr zufrieden mit der Medaillenflut. „Alle Athleten haben zwischen den Feiertagen hart trainiert und es ist schön zu sehen, dass sie ihr Potenzial bei den Wettkämpfen auch abrufen.“

N-Land Pegnitz-Zeitung
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