Vorschau Kreisklasse 4

Kann Weißenbrunn noch Platz zwei angreifen?

Während Pascal Grebner (links) und der TV Leinburg mit 23 Punkten auf Rang elf aus dem Gröbsten heraus sind, muss Aufsteiger SpVgg Diepersdorf II (rechts Florian Treml) auf der Hut sein, um nicht vollends in den Abstiegsstrudel gezogen zu werden. | Foto: Keilholz2019/03/DSC05860-1.jpg

LEINBURG – Schafft der FSV Weißenbrunn zum Abschied von Spielertrainer Alexander Pfarherr noch den Sprung auf Rang zwei? Beim Start aus der Winterpause sind es auf das Quartett SV Henfenfeld, SK Heuchling, 1.FC Hersbruck II und den SV Neuhaus fünf Punkte Rückstand. Der TV Leinburg (11.) hat gegen den Tabellennachbarn TSV Lauf die Chance, seine negative Heimbilanz aufbessern, während die zweite Mannschaft der SpVgg Diepersdorf (13.) aus Außenseiter zur SpVgg Weigendorf/Hartmannshof fährt.

Für den FSV Weißenbrunn ist trotz einer Berg-und-Talfahrt in der Vorrunde die Chance durchaus noch da, in den Kampf um Platz zwei noch einzugreifen. Wenn der FSV diese Chance für sich noch erkennt und beim Schopf packen will, kommt der Auftaktpartie aus der Winterpause beim SK Heuchling gleich eine richtungsweisende Bedeutung zu.

Spielleiter Karlheinz Kunz hält den „Ball“ zwar gewohnt flach: „Es ist das erste Spiel, da müssen wir sehen was rumkommt“, ist aber sicher, dass sich Alexander Pfarherr und seine Elf in Heuchling nicht verstecken werden. Zumal der FSV gegen diesen Gegner noch etwas gutzumachen hätte: Im Hinspiel hatte die ansonsten sattelfeste FSV-Abwehr (23 Gegentore) einen rabenschwarzen Tag und quittierte den „Tag der offenen Tür“ mit einer 4:6-Heimpleite.

Noch nichts Neues gibt es beim FSV in der Frage, wer Nachfolger des zum Saisonende scheidenden Spielertrainers Alexander Pfarherr wird.

Leinburg hat aufgerüstet

Der TV Leinburg (11.) hat sich im Verlauf der Vorrunde stabilisiert und will – personell aufgerüstet und verjüngt – in der Rückrunde noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut machen.

Mit Nico Schmidt (SK Lauf), Patrick Dummert (1.FC Hersbruck) und Timo Lösel (SpVgg Hüttenbach) haben drei junge Spieler zwischen 19 und 21 Jahren den Weg zum Kreisklassisten gefunden, wobei die private Verbindung zu dem einen oder anderen Leinburger Spieler eine mitentscheidende Rolle gespielt haben.

Für Fußball-Abteilungsleiter Dominik Raab war dies denn auch eine glückliche Fügung. Raab: „Die drei Neuen passen wunderbar in unsere Mannschaft“.

Bei Spielertrainer Denis Opcin und seiner Elf scheint alles in eine sehr vielversprechende Richtung zu gehen. Dominik Raab führt hierzu die sehr gute Trainingsbeteiligung an, was es in Leinburg schon lange nicht mehr gegeben habe und blickt, was die restliche Saison angeht, optimistisch nach vorne.

Zum Auftakt kommt der TSV Lauf in den Sportpark, wo es in der Vorrunde dank eines Treffers von Pascal Grebner in der Schlussphase eine 1:1-Punkteteilung gegeben hat. Mit einem Sieg gleicht der TVL, der daheim erst zehn Tore erzielt hat, seine negative Heimbilanz aus.

Acht Pleiten in Serie

Die Reserve der SpVgg Diepersdorf ist nach einem passablen ersten Saisondrittel richtig abgestürzt und kommt mit der Hypothek von acht Niederlagen in Serie aus der Winterpause.

Das Polster zum 1.FC Röthenbach auf dem Abstiegs-Schleuderrang beträgt vier Punkte. Trotz der schwierigen Situation ist Trainer Frank Fahsl: „Wir müssen natürlich etwas tun, um uns zu stabilisieren, aber wir sind voller Energie und Tatendrang“, weiterhin guter Dinge.

Was das morgige Gastspiel auf dem Weigendorfer Hellberg betrifft, ist der SpVgg-Coach, nachdem eine Reihe von Spielern der Grippevirus erwischt hat, dagegen nur bedingt optimistisch. Fahsl gibt sich aber trotzdem kämpferisch: „Wir fahren da nicht hin, um die Punkte zu verschenken und außerdem müssen wir ja langsam mit dem Punkteholen anfangen“.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz