Sportler des SC Artelshofen

Jens Rischan bei der Deutschen Duathlonmeisterschaft

Auch wenn es ein wenig dauerte, bis Jens Rischan (links) seinen Rhythmus fand, mit den beiden Lauf-Teilen war er hoch zufrieden. | Foto: privat2019/04/Fotos_PowermanAlsdorf_ClassicLaufen_2019-1.jpeg

ALSDORF  – Mit dem 13. Platz seiner Altersgruppe ist Jens Rischan von der Deutschen Duathlonmeisterschaft auf der Mitteldistanz zurückgekehrt. Der Langstreckler des SC Artelshofen krönte seine Leistung in Nordrhein-Westfalen mit einer neuen persönlichen Bestzeit über zehn Kilometer Laufen.

Die Titelkämpfe waren heuer eingebettet in den Powerman Alsdorf nahe der belgisch-niederländischen Grenze. Zunächst mussten die mehreren hundert Starter vier Runden à 2,5 Kilometer durch die Innenstadt zu Fuß bewältigen. „Ich hatte richtig gute Beine“, fasste Jens Rischan das erste Teilstück zusammen. Nach 41,04 Minuten erreichte er die Wechselzone. Unter allen Teilnehmern seiner Klasse M 40 – also auch mit den „Internationalen“ aus den Beneluxländern, England oder der Schweiz – lag der heimische Sportler auf Rang 17.

Hammerharter Radsplit

Danach ging es auf das Rennrad. Hier machten sich über 60 Kilometer die einstelligen Temperaturen bemerkbar. Jens Rischans Muskeln kühlten sich ab und er bekam leichte Krämpfe. Allerdings kämpften seine Gegner mit den gleichen Problemen. Trotz der Widrigkeiten schaffte es der für den SC Artelshofen startende Hirschbacher in guten 1:50,43 Stunden zum zweiten Mal in den Wechselbereich.

Erneut mussten zehn Kilometer gelaufen werden. Doch vorher galt es, den Helm zu lösen und die Jacke auszuziehen – mit klammen Fingern gar nicht so einfach. „Wegen der Kälte habe ich auf der ersten Runde kaum meine Fußsohlen gespürt“, berichtet Jens Rischan.

Nach vorne geprescht

Danach fand er aber seinen Rhythmus, machte mehrere Positionen gut und überquerte nach weiteren 44,21 Minuten für zehn Kilometer die Ziellinie. Zusammen mit den Wechselzeiten hatte der SCA-Athlet eine Gesamtleistung von 3:20,29 Stunden. Bei den M 40 bedeutete dies in der internationalen Wertung den 22. Platz.

Noch mehr freute sich Jens Rischan über den 13. Rang der Deutschen Meisterschaft der M 40. Zu den „Top Ten“ fehlten ihm nur acht Minuten.

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