Ezelsdorf kann am Sonntag aufsteigen

High Noon am Goldhut

Haben sich schon einen Plan für das vorgezogene Endspiel zurechtgelegt: FCE-Coach Felix Bernhard mit seiner derzeit verletzten Kapitänin Katharina Hampicke. | Foto: Kaufmann2019/05/DSC_7037.jpg

EZELSDORF – Die Ezelsdorfer Landesliga-Kickerinnen stehen am Sonntag bereits einen Spieltag vor dem Saisonfinale nächste Woche vor dem Sprung in die Bayernliga.

So wie es derzeit aussieht, geht die Erfolgsgeschichte der Ezelsdorfer Frauen nahtlos weiter. Seit dem Mai 2017 waren sie lange Zeit in Punktspielen unbesiegt. Der Aufstieg von der Bezirksoberliga in die Landesliga gelang ohne eine einzige Niederlage mit zwölf Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten. Dieser positive Trend setzte sich dann eine Etage höher fort.

Mit 16 Siegen, drei Remis und nur einer einzigen Niederlage – ausgerechnet im Mittelfrankenderby in Leerstetten – steht der FCE aktuell mit fünf Punkten Vorsprung an der Spitze. Der hartnäckigste Verfolger TSV Theuern übernahm aufgrund dieser Niederlage zwar kurzzeitig die Tabellenführung, erlaubte sich aber danach zwei Ausrutscher und musste den Ezelsdorferinnen wieder den ersten Rang abtreten.

Bloß kein Endspiel in Theuern

Am Sonntag können die Ezelsdorfer Frauen im Spiel gegen den FC Schweinfurt 05 (Anpfiff 11 Uhr) nun den großen Wurf landen. Allerdings wird das ein schweres Stück Arbeit, denn die „Schnüdel“ sind akut abstiegsbedroht und brauchen die Punkte mindestens so dringend wie die FCE-Damen. Das weiß auch Ezelsdorfs Erfolgstrainer Felix Bernhard: „Schweinfurt gehörte in der Hinrunde zu unseren schwersten Gegnern.“

Deshalb bemühen sich er und seine Mädels im Moment, den Ball flach zu halten, auch wenn es angesichts der Aussicht am Sonntag erneut aufstiegen zu können, natürlich schwer fällt. „Nach unserem Sieg letzte Woche war die Euphorie schon groß“, erzählt Bernhard, nun aber versuchen er und sein Team, sich auf die schwere Aufgabe gegen Schweinfurt einzustellen. Irgendwelche Feierlichkeiten seien jedenfalls nicht geplant für Sonntag. Dagegen hätte er aber natürlich nichts. Denn im Falle einer Niederlage käme es am letzten Spieltag zum ultimativen Showdown.

Ausgerechnet dann müssen die Ezelsdorferinnen nämlich bei ihrem hartnäckigsten Konkurrenten antreten. Für Bernhard keine allzu verlockende Vorstellung: „Ein Endspiel in Theuern, das will man nicht. Das wäre für mein Nervenkostüm semioptimal.“ Dann sollten es seine Mädels am besten gar nicht so weit kommen lassen und bereits am Sonntag den Titel klarmachen.

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