Sechs-Punkte-Spiel für den TSV

High Noon

Die TSV-Mädels hoffen auf die Unterstützung von den Rängen. | Foto: Daniel Frasch2020/02/Winkelhaid-TSV-NEU-ForstUnited.jpg

WINKELHAID – Im Abstiegskrimi empfangen Winkelhaids Handballdamen den TSV EBE Forst United.

Nein, die Erinnerung an das Hinspiel ruft in Winkelhaid keine Euphorie hervor. Am vierten Spieltag Mitte Oktober kassierte der TSV im Ebersberger Forst eine deutliche 25:38-Klatsche. Niederlagen setzte es für den Aufsteiger in den folgenden zwölf Partien noch häufiger (neun), mehr Gegentreffer als beim Hinspiel gegen Forst United kassierten die Handballdamen allerdings nie. Anstatt sich mit dem Hinspiel vor rund vier Monaten auseinanderzusetzen, ist der TSV gut beraten, sich am Aufwärtstrend der vergangenen Wochen zu orientieren. Auch wenn dieser bei der jüngsten 23:31-Niederlage gegen den HC Erlangen kurzzeitig unterbrochen wurde.

Doch die Pleite beim Aufstiegsaspiranten war kein Beinbruch, wichtiger sind für die Mannschaft von Trainer Sebastian Wilfling die direkten Duelle gegen die Tabellennachbarn. Und genau so eine Begegnung steht den TSV-Mädels heute Abend (19 Uhr) bevor. Der Gegner aus dem Ebersberger Forst belegt mit 8:24 Punkten Rang elf, Winkelhaid befindet sich mit 6:26 Punkten weiterhin in Schlagdistanz. Damit das auch so bleibt, müssen Spielführerin Verena Götz und ihre Kolleginnen jedoch gewinnen. Bei einer Niederlage würden die Winkelhaiderinnen den Anschluss an den rettenden Nichtabstiegsplatz verlieren.

Kein leichtes Unterfangen, kommt mit dem TSV EBE Forst United doch eine junge und vor allem spritzige Mannschaft in die Dr.-Dietmar-Trautmann-Halle. Nicht nur das schnelle Umschaltspiel stellte Wilflings Mannschaft im Hinspiel vor große Probleme, auch die beiden Rückraumspielerinnen Anna Dybilasz und Christina Schweiger bekam die TSV-Abwehr nur selten in den Griff. Mit 99 Treffern gehört Schweiger zu den torgefährlichsten Werferinnen der Bayernliga (Rang vier).

Der Gegner hat Respekt

Am vergangenen Wochenende schlugen die Ebersberger den MTV Stadeln mit 33:17. Doch der Aufsteiger reist mit viel Respekt nach Winkelhaid. Auf der Homepage der Gäste warnt Trainer Andreas Fehrenbach: „Winkelhaid ist enorm wurfstark aus dem Rückraum und spielt zeitweise eine unangenehme 3:2:1-Abwehr. Wenn wir bestehen wollen, müssen wir 60 Minuten konzentriert arbeiten.“ Um die Punkte in Winkelhaid zu behalten, müssen die Gastgeber wieder die Grundtugenden auf die Platte bringen: Aggressives Verhalten in der Abwehr, Entschlossenheit und Konzentration im Angriff. Um auf alle Eventualitäten reagieren zu können, ließ Wilfling seine Mannschaft verschiedene Systeme einstudieren.

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