Inklusives Fußballspiel

Hersbrucker Stadträte kicken gegen Haus Weiher

In sportlicher schwarz-orangener Kluft zeigetn sich die Stadträte Friedrich Biegel und Volker Hegel. | Foto: J. Ruppert2019/07/Biegel.jpg

HERSBRUCK / WEIHER – Eine solche Torflut hat es in der Geschichte dieses ganz besonderen Fußballspiels sicher noch nicht gegeben. Am Ende hatte Haus Weiher sechs Treffer erzielt, die Mitglieder des Hersbrucker Stadtrates ein paar mehr.

Doch mehr als das Ergebnis zählt bei dem inklusiven Match das Miteinander. Rathausblock-Fraktionssprecher Jürgen Amann als Motor möchte zeigen, dass die Beziehung zwischen den Mandatsträgern und dem Ableger der Rummelsberger Diakonie nicht nur aus schönen Worten besteht. Und was verbinde besser als ein gemeinsames Erlebnis?

In der Partie jubelte als erstes Haus Weiher. Florian Sörgel überwand Volker Hegel, den Schlussmann der Stadtratsequipe. Mit viel Gefühl und dem linken Fuß markierte Bürgermeister Robert Ilg durch einen raffinierten Heber über Keeper Diakon Martin Chmel den schnellen Ausgleich. Timo Gerhardt glückte das 2:1 für die Hausherren, die hinter ihrem Domizil in Weiher ihren eigenen kleinen Fußballplatz haben. Peter Uschalt mit einem gut gezielten Schuss ins kurze Eck, Friedrich Biegel, Irmgard Raum vollstreckten zum 4:6-Zwischenstand. Jürgen Amann und mehrfach Robert Ilg brachten die Gäste dank eines fraktionsübergreifenden Teamworks langsam aber sicher in Front.

Den 10:6-Schlusspunkt setzte Götz Reichel, wobei ihm die Gegner zuvor bei einem Eigentor einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten.
In der „dritten Halbzeit“ wurden die Mannschaften gemischt, was die Zuordnung („Wer gehört zu mir?“) erschwerte und für zusätzliches Hallo sorgte.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert