Hallenfußballturnier der U13

Hersbrucker „Rewe-Junior Cup“ ein voller Erfolg

Leon Simon (links) erzielte Hersbrucks Ehrentreffer gegen Bayreuth. Foto: Porta2016/01/Leon.jpg

HERSBRUCK – Die U 13-Kicker der JFG Obere Vils sind der erste Sieger des „Rewe-Junior Cups“. Passenderweise stand deren Erfolg am Ende eines spannenden und in weiten Teilen hochklassigen Turniertages in der Hersbrucker Dreifach-Turnhalle erst nach einem nervenaufreibenden Neunmeterschießen fest.

Organisator Martin Schwarz hatte für die erste Auflage des Nachfolgers seines Dreikönigsturniers ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zusammengestellt – mit dem Nachwuchs solch namhafter Vereine wie der SpVgg Bayreuth, des FC Amberg oder der SpVgg Weiden. Und die „großen Namen“ wurden – zumindest in der Vorrunde – ihrem Ruf gerecht. Nur in der Gruppe C entzauberten die SG Nürnberg-Fürth und der ATSV Erlangen schnell die U 13 aus Weiden und machten den Gruppensieg unter sich aus.
Lokalmatador 1. FC Hersbruck wehrte sich in Gruppe B mit großem kämpferischen Einsatz gegen die spielerische Überlegenheit seiner drei starken Gegner.

Nach einem knappen 2:3 gegen Bezirksoberligist SV Raigering (Tore: Tim Riedel, Leon Simon) waren die Schützlinge von Trainer Marcus Brzuske-Frisch beim 0:4 gegen den späteren Finalisten SC Eltersdorf (ebenfalls BOL) chancenlos. Die letzte Partie gegen die SpVgg Bayreuth hielten die Hersbrucker lange offen, ehe sie nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Leon Simon in der Schlussphase noch die beiden Treffer zum 1:3 hinnehmen mussten.

Die von Martin Schwarz betreute U 13 des SK Lauf verschlief zwar den Start gegen den FC Amberg (0:3), schlug dann aber in der torreichsten Partie des Tages den ASV Neumarkt hoch verdient mit 5:3. Den direkten Einzug ins Viertelfinale verpassten die Kreisstädter gegen den BOL-Klub JFG Obere Vils, als sie sich nach der 1:0-Führung binnen 20 Sekunden zwei Gegentreffer „einfingen“. Im Duell der beiden schlechteren Gruppendritten zogen sie jedoch mit einem 1:0 gegen die SpVgg Weiden „durchs Hintertürchen“ doch noch in die Runde der besten Acht ein.

Dort kickten die Laufer nach einem 2:2 nach den regulären zwölf Minuten die SG Nürnberg-Fürth im Neunmeterschießen mit 5:3 aus dem Wettbewerb. In hochklassigen, engen und dank des umsichtigen Schiedsrichterquartetts Stefan Stadelmann, Kurt Linhardt, Gerd und Philipp Rösel durchweg fairen Partien zogen zudem die JFG Obere Vils (1:0 gegen die SpVgg Bayreuth) und der SC Eltersdorf (1:0 gegen Raigering) ins Halbfinale ein. Eine deftige Überraschung war das klare 4:0 des ATSV Erlangen gegen Amberg.

Im Semifinale hatten die Nachwuchskicker aus der Unistadt dann ihr Pulver verschossen und mussten sich der JFG Obere Vils im Neunmeterschießen geschlagen geben. Der SK Lauf schnupperte lange am Finale – lag gegen die spielstarken Eltersdorfer nach einem Fernschuss von Lea Kohler bis in die Schlussminute sogar in Führung, kassierte dann aber erneut zwei schnelle Gegentreffer. Kleiner Trost: Im „kleinen Finale“ schossen Samuel Thiem, Aurel Barth und Niklas Kreuzer den deutlichen 3:0-Sieg des SK Lauf gegen den bis dahin überzeugenden ATSV Erlangen heraus.

Das Endspiel zwischen der JFG Obere Vils und dem SC Eltersdorf war dann zumindest in punkto Spannung der erhoffte Höhepunkt des Tages: Nach einem 1:1 in regulärer Spielzeit musste hier erneut das Duell vom Neunmeterpunkt die Entscheidung bringen – und hier avancierte Torwart Kian-Jawel Mc Leod zum Helden der Oberpfälzer. Erst versenkte er souverän seinen Neunmeter, dann parierte er den letzten Schuss der Eltersdorfer.

„Ein rundum gelungener Turniertag“, freute sich Martin Schwarz – auch weil die kleinen Fußballer auch für den guten Zweck kickten: Geht doch der Erlös der vom namensgebenden Rewe-Markt Hersbruck, Sportshop B 14, Heinz Lämmermann, Café Bauer und der Fackelmann-Therme reich gefüllten Tombola an den Kinderfonds Hersbruck.

Schade nur, dass der für die Siegerehrung verpflichtete, frühere Greuther-Profi Sercan Sararer kurzfristig absagen musste, weil er einen Tag früher als geplant ins Trainingslager von Fortuna Düsseldorf „einrücken“ musste…

N-Land Klaus Porta
Klaus Porta