TSV Röthenbach trotz Niederlage gut aufgestellt

Gewichtheber bauen auf Nachwuchs

Vor dem eigentlichen Frankenliga-Kampf absolvierten die erste und die zweite Mannschaft der Röthenbacher TSV-Gewichtheber einen Vorkampf gegeneinander.2017/01/gewichtheber-roth-Kopie.jpg

SCHWEINFURT/RÖTHENBACH — Die Gewichtheber des TSV Röthenbach waren für ihren ersten Wettkampf des Jahres zu Gast beim AC 82 Schweinfurt, um gegen die derzeit stärkste Mannschaft der Liga ihren Rückkampf zu bestreiten.

Dank einer vorbildlichen Nachwuchsarbeit im Bereich Gewichtheben erlebt der TSV Röthenbach derzeit einen regelrechten Heberboom. Aufgrund der vielen neuen talentierten Heberinnen und Heber fand in Schweinfurt vor dem eigentlichen Frankenliga-Wettkampf ein Vorkampf mit den Nachwuchsathleten der zweiten Mannschaft des TSV Röthenbach statt.

Für Manuela Schmid (Reißen 42 kg, Stoßen 58 kg, 205,29 Gesamtpunkte) und Martin Sjgrov (Reißen 65 kg, Stoßen 88 kg, 194,58 Punkte) sowie Christoper Raatz (Reißen 75 kg, Stoßen 93 kg, 194,49 Punkte) war es der erste Wettkampf überhaupt. Leonie Vogel (Reißen 46 kg, Stoßen 62 kg, 220,63 Punkte) war mit zwei neuen Bestleistungen die viertbeste Heberin des Wettkampfs. Auch Nino Bauer (Reißen 60 kg, Stoßen 82 kg, 155,15 Punkte) und Moritz Firlle (Reißen 74 kg, Stoßen 91 kg, 211,27 Punkte) zeigten eine starke Vorstellung und konnten sich am Ende über je zwei neue Bestleistungen freuen. Am Ende verloren die Heber der zweiten Mannschaft knapp nach Punkten.

Direkt im Anschluss begann der Hauptkampf der Frankenliga mit der 1. Mannschaft des TSV Röthenbach. Da Jürgen Walker und Niko Sarapatsanos aktuell ihren Trainerschein machen, musste die Mannschaft auf Walker verzichten. Verletzungsbedingt fiel Matthias Ikonomov aus. Somit ahnte das Trainerteam schon im Vorfeld, dass es an diesem Abend sehr schwer werden würde.

Im Reißen schaffte Erika de Colle erst 45 Kilogramm, im zweiten Durchgang 50 Kilogramm, die sie souverän und mit einer brillanten Technik zur Hochstrecke brachte. Ganz knapp scheiterte sie im dritten Versuch an 54 Kilogramm. Ulrich Rabenstein brachte starke 89 Kilogramm und Jakob Häckel eine neue persönliche Bestleistung von 85 Kilogramm mit in die Wertung. Nicht ganz so stark wie in den letzten Wettkämpfen war Athlet Ansorg, der knapp an 97 Kilogramm scheiterte und somit nur 95 Kilogramm zu Buche stehen hatte.
Im Stoßen schaffte Erika de Colle ein weiteres starkes Ergebnis mit 66 Kilogramm. Im dritten Versuch scheiterte sie nur knapp an 69 Kilogramm. Rabenstein legte zwei blitzsaubere Versuche mit 105 Kilogramm und 109 Kilogramm auf die Bühne. Im dritte Versuch mit 111 Kilogramm musste er sich dann leider geschlagen geben. Rabenstein brachte es am Ende auf großartige 254,13 Punkte.

Jakob Häckel verletzte sich beim Warmmachen am Rücken und begann mit sicheren 90 Kilogramm im Stoßen. Im zweiten Versuch steigerte er auf 100 Kilogramm, die er problemlos bewältigte. Angespornt durch den Beifall der mitgereisten TSV–Zuschauer legte Häckel nun um weitere 10 Kilogramm auf 110 Kilogramm zu, die er ebenfalls meisterte. Ansorg schaffte drei gültige Versuche und brachte 115 Kilogramm sowie 256,41 Punkte in die Wertung mit ein.

Somit war Erika de Colle mit 258,34 Punkten die stärkste Heberin des Abends im Team des TSV, der den Kampf gegen Schweinfurt mit 1001,91:1074,31 Sinclair-Punkten verlor. Trotz der Niederlage haben die Trainer derzeit allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken, da der Nachwuchs enorm talentiert und motiviert ist und aktuell für die nächste Saison fit gemacht wird.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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