Fußball Kreisliga:

FC Schnaittach sendet Lebenszeichen im „Sechs-Punkte-Spiel“

Richard Fruntz vom SV Gößweinstein (in Schwarz) ist hier vor Fabian Zagel vom SK Lauf II am Ball. Am Ende setzte sich Gößweinstein bei der Reserve des Sportklubs mit 2:1 durch. | Foto: A. Gumann2018/11/SKL-II-Gossweinstein-Zagel-4641.jpg

ERLANGEN/PEGNITZGRUND (fab) — In der Kreisliga entscheidet der FC Schnaittach das Kellerduell gegen den ASV Michelfeld nach einem 1:4-Auswärtssieg deutlich für sich und gibt so die Rote Laterne an den Konkurrenten weiter. Weiterhin steht der SK Lauf II nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit gegen den SV Gößweinstein mit leeren Händen da und rangiert weiter auf Platz zehn. Ganz oben gibt sich der souveräne Tabellnführer aus Ottensoos auch gegen den Absteiger ASV Pegnitz keine Blöße und gewinnt im Stile eines Spitzenteams mit 2:1. Erster Verfolger bleibt indes der TSV Neunhof, der sein Heimspiel gegen den SC Kühlenfels mit 4:1 gewinnt.

TSV Neunhof – SC Kühlenfels 4:1 (2:1) – Der TSV Neunhof bleibt weiter erster Verfolger des FC Ottensoos. Gegen den im Mittelfeld platzierten SC Kühlenfels begann die Schlagbaum-Elf gewohnt ballsicher und zielstrebig. So dauerte es nur bis zur 26 Minute, ehe Torjäger Galster auf die Reise geschickt wurde und zum 1:0 einnetzte. Die Heimelf blieb weiter am Drücker und kam in der Folge durch zwei Standards zu Chancen. In Minute 35 erhöhte dann Bögel, dem die Gästedefensive zu viel Raum gewährte, mit einem platzierten Schuss auf 2:0. Der SCK schien durch Gegentreffer Nummer zwei aufgewacht und investierte nun mehr in Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft. Diese Einstellung wurde eine Minute vor dem Halbzeitpfiff prompt belohnt. Spielmacher Wölfel erlief einen Ball und versenkte ihn zum 2:1-Pausenstand.
Aus den Kabinen gekommen lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Dabei blieben einige aussichtsreiche Situationen ungenutzt und so dauerte es bis zur 68. Spielminute, ehe das Leder wieder im Netz zappelte. Einen unstrittigen Elfmeter, der den Neunhofern zugesprochen wurde, verwandelte Gruber für seine Farben sicher zum 3:1. Die Kühlenfelser bewiesen Moral und ließen sich von dem Zwei-Tore-Rückstand nicht schocken. Ihre Offensivbemühungen scheiterten in ihrer besten Phase aber zu oft an der Ungenauigkeit des letzten Passes. Einen dieser Fehlpässe wandelte der Hausherr vier Minuten vor Abpiff in einen lupenreinen Konter, den Galster mit seinem 15. Saisontor zum 4:1-Endstand abschloss.
Tore: 1:0 (26.) Galster, 2:0 (35.) Bögel, 2:1 (44.) Wölfel, 3:1 (68./FE) Gruber, 4:1 (86.) Glaster. Schiedsrichter: Erdogan Sahinbay. Zuschauer: 125.

ASV Michelfeld – FC Schnaittach 1:4 (1:2) – Einen äußerst wichtigen Dreier fährt der FC Schnaittach beim ASV Michelfeld ein. Dabei ließ sich der FCS auch von einem frühen Rückstand durch Florian Beyer in Spielminute 18 nicht aus der Ruhe bringen und übernahm nach dem Gegentreffer das Kommando. Nach 34 Minuten spielte der Gast im Verbund Stürmer Hofmann frei, der überlegt zum 1:1-Ausgleich einnetzte. In der Nachspielzeit des ersten Durchgangs dann sogar der Führungstreffer für die Schnaittacher: Hadergjonaj schlenzte das Leder zum 1:2 ins Eck. Dieser Pausenstand ging bei einem Chancenverhältnis von 2:8 durchaus in Ordnung.
In Durchgang zwei stach Hadergjonaj in Minute 54 kurz vor seiner Auswechslung zum zweiten Mal, als das Spielgerät nach einer undurchsichtigen Situation bei ihm landete und er cool blieb. Die Heimelf suchte ihr Heil nun in der Offensive und kam so auch zu einigen Hochkarätern, die die Begegnung hätten spannend machen können. Doch sowohl Lehner, als auch Spielführer Schaeffner vergaben aussichtsreich. Die Entscheidung dann fünf Minuten vor dem Ende auf der anderen Seite, als der eingewechselte Marc Dotzler Heimkeeper Sattler verlud und so zum 1:4-Endstand traf.
Tore: 1:0 (18.) Beyer, 1:1 (34.) Hofmann, 1:2 (45.+2), 1:3 (54.) Hadergjonaj, 1:4 (85.) Dotzler. Schiedsrichter: Mahmut Gün. Zuschauer: 120.

ASV Pegnitz – FC Ottensoos 1:2 (0:1) – Auch der Absteiger aus Pegnitz kann die ungeschlagenen Ottensooser nicht stoppen. Dabei kamen der Spitzenreiter diesmal nicht so rund in die Partie, was unter anderem daran lag, dass die Hausherren ihr Offensivspiel mit ordentlich Tempo vortrugen. Dennoch ging der FCO nach 21 Minuten in Führung. Eine scharfe Hereingabe bugsierte Heimakteur Meyer ins eigene Gehäuse. Bis zum Pausenpfiff kontrollierte die Schiller-Elf dann das Geschehen, ohne nennenswerte Großchancen zu haben.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild für die rund 100 Zuschauer wieder. Der ASV Pegnitz machte vor allem über die Flügel immer wieder Druck und einige scharfe Flanken machten den Ottensooser Hinterleuten Probleme. Auf der anderen Seite schaffte der Tabellenführer immer wieder Entlastung. So auch elf Minuten vor dem Ende der Begegnung, als das Ottensooser Urgestein Peter Straußner wieder Mal zur Stelle war und das 0:2 besorgte. Die Heimelf gab sich keinesfalls auf und antwortete nur vier Zeigerumdrehungen später. Braun wurde prima freigespielt und sorgte überlegt für den Anschlusstreffer. In den Schlussminuten warfen die ASVler nochmal alles nach vorne, doch die Defensive der Ottensooser stand sicher.
Tore: 0:1 (21./ET) Meyer, 0:2 (79.) Straußner, 1:2 (83.) Braun. Schiedsrichter: Johannes Zintl. Zuschauer: 100.

SK Lauf II – SV Gößweinstein 1:2 (0:0) – Bereits um 12:30 Uhr duellierten sich der SK Lauf und der SV Gößweinstein an der Schützenstraße. Dabei sahen die 20 Zuschauer eine schwächere erste Hälfte, in welcher der Favorit aus Gößweinstein nur wenige gefährliche Torraumszenen vorzuweisen hatte. Auf Seiten der Laufer war es Stürmer Zagel, der vorne Betrieb machte. Zählbares sprang im ersten Durchgang aber nicht heraus.
Ganz anders in Abschnitt zwei. Es dauerte nur sieben Minuten, ehe die Gäste ihren Torjäger und Spielmacher Wächter einsetzten. Dieser stellte mit seinem 17. Saisontor auf 0:1. Die Laufer Bezirksligareserve brauchte nur wenige Minuten, um den Rückstand zu verdauen. Nach 64 gespielten Minuten und einem feinen Angriff war es Gül, der das Ergebnis egalisierte. In der Folge war es eine Begegnung, die hin und her ging. Es machte den Eindruck, als für beide Teams ein Tor in der Luft lag. Dauern sollte es jedoch bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit, als Gästestürmer Zweck mit seinem Treffer die Partie zu Gunsten des viertplatzierten entschied.
Tore: 0:1 (52.) Wächter, 1:1 (64.) Gül, 1:2 (90.+2) Zweck. Schiedsrichter: k.A. Zuschauer: 20.

N-Land Pegnitz-Zeitung
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