Vorschau Kreisklasse 4

FSV-Kanoniere bitten zum Derby

Patrick Dummert (links), der seinen Farben zuletzt in Hersbruck durch ein spätes Tor einen Punkt gerettet hat, möchte auch Spitzenreiter Rückersdorf ein Bein stellen. | Foto: Keilholz2019/05/DSC07699-1.jpg

LEINBURG – Spätestens seit dem vergangenen Spieltag ist der FSV Weißenbrunn in der Kreisklasse 4 voll dabei im Rennen um Platz zwei. Bei noch fünf ausstehenden Spielen befindet sich die Pfarherr-Elf mit zwei Punkten Rückstand auf das Trio Sittenbachtal, SV Henfenfeld und 1.FC Hersbruck II in der Verfolgerrolle. Der FSV erwartet zum Derby die zweite Mannschaft der SpVgg Diepersdorf, die den Klassenerhalt noch nicht ganz in der Tasche hat, während der TV Leinburg darauf hofft, gegen Spitzenreiter TSV Rückersdorf seinen Heimkomplex zu überwinden.

Weißenbrunner Kanoniere

Die Kanoniere des FSV Weißenbrunn, die bisher 92 Treffer erzielt haben, davon alleine 27 in den letzten beiden Spielen, wollen gegen den Nachbarn Diepersdorf II ihre Erfolgsserie auf zehn Spiele ohne Niederlage ausbauen. Von der Konkurrenz ist die SpVgg Sittenbachtal beim SK Heuchling (6.) gefordert; die Reserve des 1.FC Hersbruck ist beim SV Neuhaus (7.) am Ball und der SV Henfenfeld hat Heimvorteil gegen die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof (8.).

Beim FSV ist die Stimmung gut – wen wundert´s. Für Spielertrainer Alexander Pfarherr und seine Elf gilt in den noch ausstehenden fünf Spielen weiter das Rezept, auf das nächste Spiel zu blicken und darauf hoffen, dass die Konkurrenz weiter kräftig Federn lässt.

Das Hinspiel war eine klare Sache für den FSV, der in der Scherau einen klaren 4:0-Sieg eingefahren hat. Spielleiter Karlheinz Kunz: „Wir sind im Derby top aufgestellt“ bringt es auf den Punkt: „Wir wollen unseren Sieg aus der Vorrunde wiederholen, denn ein Derbysieg fühlt sich doppelt so gut an“.

Die Diepersdorfer Reserve wird bei den FSV-Torkanonieren sicher nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren, sondern ehrgeizig genug sein, seine Chance zu suchen und dem Nachbarrivalen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Bei Spielertrainer Frank Fahsl und seiner Elf gilt außerdem der Blick weiterhin Hintermann 1.FC Röthenbach, der fünf Punkte zurückliegt und beim TSV Lauf durchaus für eine Überraschung gut sein könnte.

Entspanntes Saisonfinale

Im Gegensatz zur vergangenen Saison sieht der TV Leinburg einem entspannten Saisonfinale entgegen. Bei elf Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsrang müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn für Trainer Denis Opcin und sein Team noch irgendetwas schief gehen sollte. Dennoch stellt den TVL-Coach Platz zwölf natürlich nicht zufrieden.

Beim TVL hakt´s vor allem daheim. Während auswärts eine ausgeglichene Bilanz und 18 Punkte zu Buche stehen, ist das Zwischenergebnis im heimischen Sportpark vier Siegen und 13 Heimpunkten alles andere als zufriedenstellend. Die letzten drei Heimpartien sind ausnahmslos verloren gegangen.

Trotz der negativen Vorzeichen will Coach Opcin die Punkte gegen den designierten Meister TSV Rückersdorf allerdings nicht schon im Vorfeld abgehakt wissen. Nach dem Punktgewinn in Hersbruck hofft Opcin vielmehr darauf, dass sich seine Elf gegen den Tabellenführer, der angesichts zwölf Punkten Vorsprung eine Niederlage verkraften könnte, auch im heimischen Sportpark einmal wieder von ihrer besseren Seite zeigt.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz