Dreikönigsturnier in Gräfenberg

Feuchter Final-Fiasko

Kein Durchkommen gab es für Marco Weber gegen die U-21 des 1. FCN. | Foto: Zink2020/01/Feucht-Fussball-SC-Feucht-Hallenturnier-2-scaled.jpg

FEUCHT – Seit einigen Wochen befindet sich der SC Feucht in der Winterpause – ganz ohne Fußball geht es beim souveränen Spitzenreiter der Landesliga Nord Ost aber doch nicht.

Gelegen kam also die Einladung des TSV Gräfenberg zum traditionellen Dreikönigsturnier. Nach starken Leistungen mussten sich die Zeidler im Finale dem Favoriten geschlagen geben und mit dem zweiten Platz begnügen.
Marco Weber, Maximilian Höhenberger, Tim Ruhrseitz: Beim Blick auf die Aufstellung des SC Feucht wurde deutlich, dass die Mannschaft von Trainer Florian Schlicker nicht in die fränkische Schweiz kam, um einen lockeren Hallenkick zu bestreiten. Im Gegenteil: Mit einem stark besetzten Kader wollte Feucht um den Titel spielen.

Gruppensieg gesichert

Dem 5:1-Auftaktsieg über den Bezirksligisten 1. FC Kalchreuth folgte ein ungefährdeter 3:0-Erfolg über den krassen Außenseiter SV Langensendelbach (Kreisliga). Der Einzug ins Halbfinale war damit bereits gesichert, die Partie gegen den Ligakonkurrenten TSV Buch brachte die Entscheidung über den Gruppensieg. Den sicherten sich die Feuchter dank eines klaren 6:2-Sieges.

Im Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen mit dem SV Schwaig, den die Zeidler in der Liga vor wenigen Wochen noch mit 6:1 abfertigte. Ganz so deutlich wurde es diesmal allerdings nicht. Maximilian Höhenberger gelang zehn Sekunden vor Schluss der Ausgleich zum 3:3, im Neunmeterschießen behielten die Feuchter die Nerven und zogen mit 6:5 ins Finale ein.

Bester Torschütze aus Feucht

Damit hatten Marco Weber und Co. ihr Pulver jedoch verschossen: Gegen die von Marek Mintal trainierte U-21-Mannschaft des 1. FC Nürnberg spielte der SC zwar munter mit, kam am Ende aber mit 0:7 unter die Räder – Platz zwei.
Ein Titel ging trotzdem nach Feucht: Mit sieben Treffern war Offensivspieler Tim Ruhrseitz der erfolgreichste Torschütze des Turniers.

N-Land Daniel Frasch
Daniel Frasch