Großschwarzenlohe kommt ins Waldstadion

Feucht will im Derby nachlegen

Eine Mannschaft, ein Ziel: „Wir wollen unseren Weg weitergehen“, erklärt SC-Coach Florian Schlicker vor dem Spiel gegen Lichtenfels. Und wohin dieser Weg am Ende führen soll, ist klar: zurück in die Bayernliga. | Foto: Zink2018/09/20180914_grossschwlohe_feucht_wozi_0015.jpg

FEUCHT – Vom schwächelnden Spitzenteam zur Mannschaft der Stunde in der Landesliga Nord Ost. Die Entwicklung des SC Feucht seit Beginn der Rückrunde ist ebenso rasant wie atemberaubend. Mit etwas Glück und gleichzeitigen Patzern der Konkurrenz aus Bamberg und Neudrossenfeld können die Zeidler an diesem Wochenende sogar die Tabellenführung übernehmen. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass die Feuchter am Freitagabend ihre Hausaufgaben gegen Aufsteiger Großschwarzenlohe (Anpfiff 19 Uhr) erledigen.

Gerade gegen die vermeintlich kleinen Lichter der Liga tat sich der SC in den vergangenen Jahren oft unnötig schwer und verspielte wichtige Punkte. Dies ist im Jahr 2019 anders. Nach dem Ausrutscher gegen Mitterteich (1:2) haben die Feuchter gegen die Teams aus der unteren Tabellenhälfte keinen einzigen Punkt mehr abgegeben. Und natürlich geht Coach Florian Schlicker davon aus, dass diese Serie auch gegen Aufsteiger Großschwarzenlohe so weiter geht. Selbst wenn die Mannschaft von seinem Kumpel Flo Bauer ums Überleben kämpft. „Wir brauchen die Punkte genauso dringend“, betont Schlicker und kündigt trotz einiger Personalsorgen an: „Wir werden auch in diesem Spiel keinen Gang zurückschalten, sondern eher noch einen Gang hochschalten.“

Eine Ansage, die bestimmt auch die Aufstiegskonkurrenz interessieren dürfte.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann