4:1 gegen Herzogenaurach

Feucht reicht 30-Minuten-Gala

Lob für den Youngster: Noah Mengi (Nummer 9), Torschütze zum 3:1, wird von seinen Kollegen gefeiert. | Foto: Kaufmann2019/07/DSC_7882.jpg

FEUCHT – Zuerst ein früher Rückstand, dann 30 Minuten Gala-Fußball und in Durchgang zwei ein gepflegter Sommerabendkick – so lassen sich aus Feuchter Sicht die 90 Minuten am Dienstag im heimischen Waldstadion zusammenfassen.  Dass die Zeidler am Ende ein souveränes 4:1 (3:1) feierten, lag vor allem an jener halben Stunde in Durchgang eins, in der die Offensive um Fabian Klose gleich mehrmals ihre Extraklasse unter Beweis stellte. 

Die erste Halbzeit: Fing für die Feuchter miserabel an. In der 8. Minute befand sich die SC-Defenive gedanklich offensichtlich noch in der Kabine, so dass Kevin Rockwell aus Abseitsverdächtiger Position locker einschieben durfte. Ein Schock für die Hausherren, aber zugleich auch ein Hallowach. Denn plötzlich die lief die Offensive wie geschmiert und Fabian Klose konnte fast im Gegenzug per Schlenzer auf 1:1 stellen (9.). „Fabi ist im Moment ein wenig unser Büchsenöffner“, lobte hinterher Trainer Florian Schlicker seinen Wirbelwind, der bereits beim Auftakt in Schwaig das 1:0 erzielt hatte.

Da ist der Ausgleich: Fabian Klose schlenzt den Ball zum 1:1 in die Maschen. Foto: Kaufmann2019/07/DSC_7815.jpg

Wie recht Schlicker damit hat, zeigte sich nur vier Minute später, als Klose den heranrauschenden Tim Ruhrseitz mit einem perfekt getimeten Pass bediente und der Außenstürmer zum 2:1 vollendete. Mit der Führung im Rücken ließen die Feuchter keineswegs locker, sondern legten sogar eher noch eine Schippe drauf. Maximilian Höhenberger knallte den Ball aus 20 Metern an den Pfosten, König verpasste den Rebound. In der 22. Minute dann das verdiente 3:1 für die Hausherren durch den ebenfalls sehr auffälligen Noah Mengi. Der Neuzugang, der zuletzt in der U19 des FC Ingolstadt aktiv war, hatte danach noch zwei weitere hochkarätige Chancen, setzte den Ball aber jeweils knapp am Tor vorbei. 

Die zweite Halbzeit: Gehörte mit einem deutlichen Chancenplus ebenfalls den Gastgebern, auch wenn ihrem Spiel nun Präzision und vor allem die Geschwindigkeit des ersten Durchgangs fehlten. Zu einem weiteren Treffer durch Mengi (79.) reichte es dennoch. Herzogenaurach gab sich nicht auf, konnte aber dem Kasten von SC-Keeper Andreas Sponsel nie mehr wirklich gefährlich werden. 

Stimmen zum Spiel: 

Florian Schlicker (Trainer SC Feucht): „Wir haben heute ein bisschen gebraucht, bis wir in die Partie hineingefunden haben. Aber dann hat man gesehen, dass, sobald wir es seriös spielen, wir schon sehr viel Potenzial haben. Allerdings müssen wir noch die richtige Balance zwischen Offensive und Defensive finden.“

1. SC Feucht: Andreas Sponsel, Yasin Kaya, Julian Schäf, Fabian Klose (81. Nico Wessner), Patrick Tekeser, Junior Betsi Mbetssi, Tim Ruhrseitz (74. Philipp Spießl), Maximilian Höhenberger, Noah Mengi, Marco Weber (66. Salim Ahmed), Stephan König – Trainer: Florian Schlicker
1. FC Herzogenaurach: Florian Peter, Dominik Burkhardt, Willliam Rahe, Raphael Geinzer, Nico Haas, Nick Maschke (64. Jochen Staniszewski), Alexander Ronneburg (78. Yannik Jassmann), Kevin Rockwell, Sebastian Dörrich (64. Jens Reinhardt), Marco Amling, Eric Stübing – Trainer: Jakob Karches
Schiedsrichter: Marcel Bargel (Staffelstein)
Zuschauer: 400
Tore: 0:1 Kevin Rockwell (8.), 1:1 Fabian Klose (9.), 2:1 Tim Ruhrseitz (13.), 3:1 Noah Mengi (22.), 4:1 Noah Mengi (79.)

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann