Bezirksliga Nord

FC Hersbruck verliert gegen Buckenhofen

Michael Mertel vom FC Hersbruck (dunkler Dress) setzt sich am Strafraum des SV Buckenhofen sauber gegen zwei Verteidiger der Gäste durch. | Foto: J. Ruppert2019/03/IMG_3302.jpeg

PEGNITZGRUND – In buchstäblich letzter Sekunde haben die Fußballer des FC Hersbruck einen sicher geglaubten Punktgewinn aus der Hand gegeben. Erst am Ende der Nachspielzeit erzielte der SV Buckenhofen beim „Club“ den Siegtreffer.  Die siegreiche Elf eroberte durch den Dreier den dritten Rang in der Bezirksliga Nord. Hersbruck verharrt auf Platz sieben. Der SK Lauf bezwang die im Klassement hinter dem „Club“ stehende Mannschaft von Cagri Spor Nürnberg 2:0. Hüttenbach behauptete mit einem 2:1 beim Hinterbänkler ASV Fürth den Aufstiegs-Relegationrang. Die Diepersdorfer erreichten im Match gegen den ASV Weisendorf nur ein 2:2 und stecken weiter tief im Abstiegssumpf.

FC Hersbruck – Buckenhofen 2:3

Gegen den „Prüfstein“ Buckenhofen musste Coach Erhardt mit Bauerfeld und Ascher zwei wichtige Säulen der Defensive verletzungsbedingt ersetzen. Jugendspieler Kim gab gleichzeitig sein vielversprechendes Debüt. Der Einstieg in die Partie hätte nicht unglücklicher verlaufen können: Bei böigem Gegenwind kam Buckenhofens Pfister unbedrängt in Ballbesitz, umkurvte Hersbrucks Schlussmann und schob zum 0:1 ein. Ergebnis einer Leistungssteigerung der Heimelf war der Ausgleich. Michael Mertel war regelwidrig gefoult worden und Kapitän Bongers zeigte sich gewohnt souverän vom Elfmeterpunkt. Die Hausherren hatten mittlerweile ein deutliches Übergewicht und die Gäste brachten die FC-Defensive im ersten Durchgang nie mehr ernsthaft in Bedrängnis. Dann eroberte Maas den Ball, passte zu Brüx und dessen Schuss parierte SV-Keeper Bischoff, aber gegen den Kopfball von Mertel war er chancenlos. Hersbruck verzeichnete in Durchgang weiter die besseren Chancen. Ein 3:1 hätte wohl schon die Vorentscheidung bedeutet. Ein erneuter Foulelfmeter wurde den Gastgebern verwehrt. Erst Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Angriffsbemühungen des Aufsteigers zwingender. Es war ein eigentlich harmloser Versuch von Pfister, den Bauernfeind zum späten Ausgleichstreffer passieren ließ. Schiedsrichter Rösch ließ statt der angezeigten drei Minuten sechs nachspielen. Mit der letzten Aktion bekam Buckenhofen einen Freistoß zugesprochen. Die Hersbrucker Hintermannschaft war nicht in der Lage, die Flanke wirkungsvoll abzuwehren, und Ludwig vollendete aus dem Getümmel zum Siegtreffer.

Tore: 0:1 Pfister (6.), 1:1 Bongers (25./FE), 2:1 Mertel (41.), 2:2 Pfister (83.), 2:3 Ludwig (90.+6); SR: Rösch (SF Laubendorf).

FC Hersbruck: Bauernfeind, Schneider (68. L. Hermann), Bongers, H. Herrmann, Brüx, Mertel (78. Kara), Maas, D.Kreuzer, Ertel, Karnoll, Kim (89. Schimpfhauser).

N-Land N-Land Redaktion
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