Spieltag im Pegnitzgrund

FC Hersbruck nur drei Punkte vor der Gefahrenzone

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PEGNITZGRUND – Bringen die am Donnerstag publik gewordenen Fusionspläne von Cagrispor und Türkspor noch einmal „frischen Wind“ in den Abstiegskampf der Bezirksliga Nord? Sollte der BFV diesem Wunsch zustimmen, stünde ein weiterer Absteiger fest, Rang 14 würde den Klassenerhalt bedeuten.

Veitsbronn – 1.FC Hersbruck

Das Gastspiel beim Tabellendritten, der seine Aufstiegschance nur mit einem Sieg wahrt, ist für die Erhard-Elf in ihrer augenblicklichen Verfassung und nach elf sieglosen Spielen eine kaum lösbare Aufgabe. Es steht zu befürchten, dass es für den taumelnden „Club“ auf ein finales Duell am kommenden Samstag gegen Absteiger TSV Neunkirchen hinausläuft – Fusion hin oder her.

In der Kreisliga könnte der FC Ottensoos mit einem Sieg gegen den TSV Kirchehrenbach sein vorzeitiges Meisterstück machen. Für die Gäste wäre bei einem gleichzeitigen Punktgewinn des TSV Brand gegen Uttenreuth oder der Reserve des SK Lauf in Neunhof der Abstieg besiegelt. Gleiches gilt für die SG Oberes Pegnitztal, die selbst mit einem Sieg gegen den FC Reichenschwand ihr Schicksal kaum noch abwenden könnte.

Ob. Pegnitztal – Reichenschw.

Während es für die Heimelf eigentlich nur noch darum geht, sich erhobenen Hauptes aus der Kreisliga zu verabschieden, gilt es für den FCR, den Negativtrend zu stoppen. Angesichts von nur noch fünf Punkten Vorsprung vor der Abstiegszone könnte es für die Lämmermann-Elf – falls vier Vereine absteigen – bei einer Pleite noch ungemütlich werden.

Während der TSV Rückersdorf in der Kreisklasse 4 mit einem Sieg beim TV Leinburg die Meisterschaft fast schon perfekt machen kann, gibt es um Platz zwei einen spannenden Vierkampf.

Von einem punktgleichen Trio ist der SV Henfenfeld daheim gegen die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof am Ball. Dagegen ist die SpVgg Sittenbachtal beim SK Heuchling ebenso auswärts gefordert wie die „Zweite“ des 1. FC Hersbruck beim SV Neuhaus. Dem Trio mit zwei Punkten Rückstand im Nacken sitzt der FSV Weißenbrunn, der seine Aufholjagd gegen Diepersdorf II fortsetzen möchte.

Die SG Am Lichtenstein hat gegen das nicht mehr zu rettende Schlusslicht Schwaig II drei Punkte fest auf der Rechnung. Für den SV Offenhausen, dessen Abstieg ebenfalls vorgezeichnet ist, gerät bei einer Niederlage in Schönberg der direkte Klassenerhalt außer Reichweite.

Noch Dritter?

Während die heimischen Vereine in der A-Klasse 5 bei der Vergabe der ersten beiden Ränge wohl keine Rolle mehr spielen, kommt es zwischen Türkspor Röthenbach und Hüttenbach II zum vorentscheidenden Titelduell. Für den SC Happurg (5.), der den TSV Röthenbach zu Gast hat, ist realistisch allenfalls noch Rang drei möglich. Die SG Alfeld/Förrenbach (9.) ist beim noch nicht ganz gesicherten FSV Weißenbrunn II (11.) gefordert.

Dem SV Altensittenbach (12.) droht bei einer Heimpleite gegen Rückersdorf II eine weitere Zuspitzung der Situation. Punktet der FC Röthenbach II gleichzeitig bei Schlusslicht TSV Lauf II voll, rutscht der SVA auf einen Abstiegsrang. Dort ist die SG Henfenfeld II/Engelthal Dauergast, die nur mit einem Sieg gegen Osternohe noch einmal Anschluss findet.

In der A-Klasse Amberg/Weiden Nord waren Freitagabend die Chancen des SV Etzelwang auf Platz zwei selbst bei einem Sieg gegen Traßlberg II nur noch marginal.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz