Bezirksliga Nord

FC Hersbruck muss Spitzenplatz räumen

Hersbrucks Schlussmann Markus Bauernfeind musste im Forchheimer Vorort Buckenhofen gegen den dortigen SVB das runde Leder gleich vier Mal aus dem eigenen Netz holen. | Foto: J. Ruppert2018/08/IMG_3090.jpg

PEGNITZGRUND – Hier die Spielberichte der heimischen Bezirksligisten vom 5. Spieltag:

Buckenhofen – FC Hersbruck 4:1 – Im Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger in Buckenhofen startete der Club hellwach und traf schon nach wenigen gespielten Sekunden durch D. Kreuzer nur das Lattenkreuz. Die Gäste bestimmten die Anfangsphase und in der 7. Minute kam Ralf Maas im Strafraum frei zum Schuss, scheiterte aber an Keeper Bischoff. Die Gastgeber versteckten sich nicht, suchten ihr Glück in schnellen Kontern über die Außenpositionen. Zu allem Überfluss gelang Buckenhofen praktisch mit der ersten Chance die Führung. T. Eisgrub nutzte eine Unaufmerksamkeit zum 1:0 aus heiterem Himmel. Beim vorangegangen Angriff hatte der Schiedsrichter ein vom Linienrichter angezeigtes Abseits ungeahndet gelassen. Der Gegentreffer zeigte erst einmal Wirkung beim FC und man brauchte einige Minuten, um wieder ins Spiel zu kommen. Die Gastgeber versuchten immer wieder, durch überfallartige Konter ihren Vorteil auszubauen. Vor dem Halbzeitpfiff zögerte D. Kreuzer in aussichtsreicher Position etwas zu lange und ließ damit die letzte Gelegenheit zum Ausgleich ungenutzt verstreichen. Nach dem Seitenwechsel folgte prompt die kalte Dusche für Hersbruck, als letztlich Weber die großzügig gewährten Freiheiten zum 2:0 bestrafte. Buckenhofen wirkte durch diesen Torerfolg beflügelt und hatte jetzt Oberwasser. Die „gallige“ Spielweise des SV gipfelte in einem weiteren Treffer von Weber, der seinen zweiten Treffer erzielte. Brüx wurde kurze Zeit später wenig regelgerecht am Fünfmeterraum von den Beinen geholt. Die Pfeife des gut postierten Referees blieb aber stumm. Als der Gefoulte ein Foulspiel reklamierte, schickte ihn der Schiedsrichter per Ampelkarte vom Platz. In Unterzahl war das Unterfangen, noch einmal die Wende zu erzwingen, praktisch unmöglich geworden. Dennoch staubte D. Leitenbacher kurz darauf zum 1:3 ab. Hersbruck entblößte jetzt die Abwehr und bot der Heimelf dabei logischerweise auch viel Platz für Konter. In der Nachspielzeit erhöhte Pfister und besiegelte somit die erste Saisonniederlage für den FC. Die Überlegenheit der Anfangsphase konnte der Gast nicht in Zählbares verwerten und Buckenhofen verdiente sich den „Dreier“ im weiteren Verlauf der Partie durch viel Engagement.

Tore: 1:0 Tobias Eisgrub (22.), 2:0 Jonas Weber (49.), 3:0 Jonas Weber (60.), 3:1 Leitenbacher (65.), 4:1 Felix Pfister (90.); SR: Kauper (SV Fürth-Poppenreuth)

SV Buckenhofen: Bischoff, Wirth (85. Pfister), Rösch, Kupfer, Hagie Youssef, Molls, Weber (70. Hoffmann), Ludwig, Wolff , L. Eisgrub, T. Eisgrub.

FC Hersbruck: Markus Bauernfeind, Lukas Hermann, Julian Schneider, Daniel Weidinger (60. Daniel Leitenbacher), Rene Bongers, Alex Brüx, Michael Mertel, Ralf Maas (65. Jannik Völkel), P. Bauerfeld, Dominik Kreuzer (71. Dummert), Tobias Ascher.

 

Cagri Spor Nürnberg – SK Lauf 3:3 (1:1) – Der SK Lauf verpasst es bei Cagri Spor den Sack zuzumachen und muss sich am Ende mit einer Punkteteilung begnügen. Schon nach fünf Minuten lagen die Grünen zurück, Noumessi bezwang Enzensberger. Mit hohem Aufwand kam Lauf zurück ins Spiel musste jedoch lange auf den Ausgleich warten. Hofmann zog in der 44. Minute in den Strafraum und schloss scharf ins lange Eck ab. Direkt danach hatte Kreisel sogar noch die Chance auf den Treffer zur Pausenführung, war im Abschluss jedoch nicht abgebrüht genug und scheiterte an Torwart Memet. Auch den Beginn des zweiten Durchgangs verschliefen die Gäste und Cagri konnte einen Freistoß aus dem Halbfeld flach in den 16-Meterraum spielen. Tehdemir war zur Stelle und nahm die Einladung zur erneuten Führung an. Spielbestimmend blieb jedoch Lauf. Das 2:2 war zwar etwas glücklich aber hochverdient. Ein Freistoß von Merkl aus gut 30 Metern wurde länger und länger und schlug im langen Eck ein. Dieser Ausgleich gab Lauf Aufwind und nach einem Foul von Memet an Kreisel verwandelte Hofmann den fälligen Elfmeter. In der Folge hätte Laufs Offensive durch zahlreiche Chancen das Spiel entscheiden müssen, ließ Cagri Spor aber am Leben. Ein letzter Verzweiflungsangriff der Platzherren brachte den Ausgleich. Holfelder traf beim Klärungsversuch im Strafraum klar seinen Gegenspieler. Aydin behielt vom Punkt die Nerven und verwandelte zum 3:3- Endstand.
Tore: 1:0 (5.) Noumessi; 1:1 (44.) Hofmann; 2:1 (47.) Tehdemir; 2:2 (63.) Merkl; 2:3 (66./FE) Hofmann; 3:3 (90./FE) Aydin Gelb-rote Karte: Ülkü (88./Cagri/Wiederholtes Foulspiel) SR: Mario Hofmann Zuschauer: 70.

Nach seiner Sieben-Tore-Partie aus der Vorwoche wurde Matthias Gruner von den Gegnern vom ASV Fürth – so wie hier im Doppelpack – meist aus dem Spiel genommen und die SpVgg Hüttenbach unterlag am Ende mit 1:2 – obwohl Gruner auch diesmal getroffen hatte. | Foto: M. Langhans2018/08/Huttenbach-ASV-Furth-Matthias-Gruner-Foto-Langhans-net.jpg

 

SpVgg Hüttenbach – ASV Fürth 1:2 (0:2) – Die Spielvereinigung Hüttenbach kann den Aufwind vom Kantersieg gegen Neunkirchen nicht ins Wochenende mitnehmen und unterliegt zu Hause dem ASV Fürth mit 1:2. In der 17. Minute grätschte Mirsberger seinen Gegenspieler im Strafraum um, Schiedsrichter Lämmermann ließ zunächst weiterspielen. Nach Absprache mit seinem Linienrichter zeigte der Unparteiische schließlich aber doch auf dem Elfmeterpunkt und durch Copier gerieten die Hüttenbacher in Rückstand. Anschließend hatten die Gastgeber zwar mehr Spielanteile, wurden aber nach vorne zu selten gefährlich, trotzdem hatte Matthias Gruner die Großchance auf den Ausgleich. Die Direktabnahme prallte aber von der Latten-Unterkante zurück ins Feld. Statt Ausgleich hieß es zur Pause dann sogar 0:2. Einen Ballverlust im Spielaufbau bestrafte Fürth umgehend in Person von Pfortner. In der zweiten Hälfte spielte hauptsächlich Hüttenbach, die Durchschlagskraft fehlte jedoch und so war die Führung so gut wie nie in Gefahr. Nahe am Anschluss war nur Elterlein mit einem Kopfball knapp über die Latte und Fürth selbst nach einem verunglückten Rückpass den Düllfelder gerade noch von der Linie kraten konnte. Matthias Gruners 1:2 in der Nachspielzeit kam zu spät für eine Schlussoffensive.
Tore: 0:1 (17./FE) Copier; 0:2 (44.) Pfortner; 1:2 (90+1) M. Gruner Schiedsrichter: Luis Lämmermann Zuschauer: 130.

ASV Weisendorf – SpVgg Diepersdorf 3:1 (2:0) — Die dritte Niederlage nacheinander kassierte die personell arg gebeutelte Wolf-Truppe – nur 13 Mann standen zur Verfügung – beim Tabellennachbarn aus Weisendorf. Die Heimelf hatte über die gesamte Spieldauer die größeren Spielanteile, die SpVgg beschränkte sich darauf, den eigenen Kasten sauber zu halten. Jedoch gerieten die Scherau-Kicker in der 32. Minute ins Hintertreffen, als Manuel Wild aus stark abseitsverdächtiger Position zur Führung einnetzte. Kurz vor dem Pausenpfiff verloren die Gäste im Mittelfeld die Kugel, Weisendorf machte das Spiel schnell und erhöhte durch Julian Hendel auf 2:0 (44.). In der 72. Minute keimte noch einmal Hoffnung im Lager der SpVgg auf: Einen weiten Ball leitete Spielertrainer Daniel Wolf geschickt zu Philipp Hahn weiter, der ASV-Keeper Fabian Zwingel im Eins-gegen-Eins-Duell bezwang. Daraufhin warfen die Scherau-Kickern in den verbleibenden Minuten alles nach vorne, um wenigstens ein Remis zu erreichen. Doch in der 74. Minute sorgte erneut Manuel Wild nach einem erfolgreichen zu Ende geführten Konter für die Entscheidung zum 3:1.
Tore: 1:0 (32.) Wild, 2:0 (44) Hendel, 2:1 (62.) Hahn, 3:1 (74.) Wild. SR: Kevin Hegwein. Zuschauer: 200.

 

SpVgg Erlangen- SV Schwaig 0:0 — Die SpVgg Erlangen legte entschlossen los und setzte die Gäste von Beginn an unter Druck. Die erste große Chance hatte Winkelmann, der allein vor Haßler auftauchte und den Ball über das Tor hob. Die nächste Großchanche dann durch Diederichs, der sich im Zentrum stark durchsetzte und den Ball über das Tor knallte. Erst nach einer halben Stunde konnten sich die Gäste erstmals nach vorne orientieren. Ramstöck zögerte jedoch zu lange mit dem Abschluss. Die beste Gelegenheit hatte kurz darauf Waldmann, der – von Ranft geschickt – alleine auf das Tor zulief. Anstatt abzuschließen passte er jedoch noch nach innen, wo der Ball dann abgefangen wurde.
Nach dem Wechsel brachte Schwaigs Trainer „Alu“ Rahner frische Kräfte, was dem Schwaiger Spiel sichtlich Schwung gab. So konnte Dreßendörfer den Erlanger Keeper prüfen. Die darauf folgende Ecke köpfte Riese knapp über das Tor. Dann zog von Vopelius zwei mal aus aussichtsreicher Position ab, doch Erlangens Keeper Harnos war jeweils zur Stelle. Auf der Gegenseite konnte Keeper Haßler gerade noch vor Kauf klären. Schwaig antwortete mit Dreßendörfer, der nach schöner Vorarbeit durch von Vopelius allerdings vorbeischoss. Aufgrund der zweiten Hälfte wäre für die Gäste mehr als ein Punkt drin gewesen; so musste man sich mit dem torlosen Remis zufrieden geben.
Tore: Fehlanzeige, Schiedsrichter: Quirin Demlehner, Zuschauer: 100.

N-Land N-Land Redaktion
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