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FC Hersbruck muss gegen „Erzrivalen“ ran

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PEGNITZGRUND – Bereits am Samstag zu ungewohnter Stunde um 14 Uhr steigt für die Kicker des FC Hersbruck das Spiel des Jahres: Der SK Lauf kommt zum „Club“. Für beide Vereine heißt es, Punkte für den Klassenerhalt in der Bezirksliga Nord zu sammeln. Von hinten droht Gefahr durch Bayern Kickers Nürnberg und von TV Erlangen, die auf schlagbare Teams treffen. Schwaig muss in Weisendorf seinen Platz an der Sonne verteidigen.

FC Hersbruck – SK Lauf
Ein Dreier wäre für beide Teams eine Art Befreiungsschlag. Denn der Abstand zum Relegationsplatz beträgt lediglich drei beziehungsweise vier Zähler. Lauf bewies zuletzt mit zwei Feldverweisen Nervenschwäche. Die Heimbilanz der Platzherren mit drei Saisonsiegen ist ähnlich mager wie die Auswärtsausbeute des SK Lauf, der in der Fremde ebenfalls drei Mal gewann. Zuletzt war der Sturm des FC Hersbruck die Achillesferse: In den vergangenen zwei Partien gab es keinen Treffer. Bei Lauf konzentriert sich das Geschehen im Angriff auf Dominik Hofmann, der 19 von 53 SK-Toren markiert hat.

In der Kreisliga muss die SG Oberes Pegnitztal den SK Lauf II bezwingen, um die Hoffnung auf einen Nichtabstiegsplatz zu wahren. Am anderen Ende der Tabelle treffen die vier Erstplatzierten aufeinander. Allerdings liegen fast schon Welten zwischen dem SV Gößweinstein und dem Spitzenreiter FC Ottensoos. Weingarts kann durch einen Erfolg über den Zweiten TSV Neunhof das Rennen um den Relegationsplatz wieder etwas spannender gestalten.

Reichenschwand – ASV Pegnitz
Die Heimelf hat nach dem 0:7-Debakel am vorigen Sonntag in Ottensoos einiges gutzumachen. Die Gäste verfügen über eine Betonabwehr, die Zweitbeste der Kreisliga. Ihr Sturm gehört eher in die Kategorie laues Lüftchen – nur die Hinterbänkler sind schwächer.

SK Lauf II – Oberes Pegnitztal
Bei einem Dreier beim direkten Konkurrenten um den Verbleib im Pegnitzgrund-Oberhaus kann der Abstand zum rettenden Ufer auf sechs Zähler schrumpfen. Das Hinrundenduell hat die Reserve dank eines Treffers in der 91. Minute mit 3:2 gewonnen.

Der SV Henfenfeld hat von den vorderen Teams der Kreisklasse 4 die schwerste Hürde. Kontrahent Gastgeber SK Heuchling steht auf Rang sieben der Tabelle und hat einen guten Angriff.

Der FC Hersbruck II bestreitet am Samstag zur Mittagszeit gegen den TV Leinburg das Vorspiel zum Derby der Ersten. Die Sittenbachtaler sind im Match mit dem Viertletzten Diepersdorf II Favorit. Die Neuhauser wollen in Hartmannshof ihre gute Auswärtsbilanz fortsetzen. Offenhausen fährt als Außenseiter nach Weißenbrunn. Nach dem Coup gegen Rückersdorf sollte die SG Am Lichtenstein in Röthenbach punkten.

In der A-Klasse 5 muss der SV Altensittenbach zum Meisterschaftsanwärter SpVgg Hüttenbach II. Bereits ein Unentschieden wäre eine Überraschung. Besser stehen die Wetten für den SC Happurg, der die dritte Position im Klassement bei der SpVgg Neunkirchen verteidigen möchte. Für die SG Henfenfeld II/Engelthal zählt im Abstiegskampf beim TSV Behringersdorf nur ein Dreier. Die SG Alfeld/Förrenbach darf diesmal pausieren.

Die SG Oberes Pegnitztal hat in dieser Spielzeit auswärts noch keine Partie gewonnen. Der Drittletzte der A-Klasse 4 hat bei Hüttenbach III die Gelegenheit, dies zu ändern. Der SV Etzelwang greift nicht ein und so können die Tabellenführer der A-Klasse Amberg/Weiden Nord, der FC Kaltenbrunn und die DJK Seugast, ihrem Verfolger davonziehen.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert