Kreis Neumarkt/Jura

FC Altdorf kann den Saisonstart veredeln

Spielertrainer Philipp Knogl (am Ball) und der 1.FC Altdorf im Vorwärtsgang: Nach ihrem mit zwei Siegen geglückten Saisonstart wollen die Wallensteinstädter auch beim FC Holzheim II etwas reißen. | Foto: Keilholz2018/08/DSC00063-1.jpg

NÜRNBERGER LAND – Am 3. Spieltag der Kreisliga Neumarkt-Jura Nord ist das heimische Trio daheim am Ball. Während der TSV Winkelhaid nach seinem Auswärtscoup in Unterreichenbach gegen Neuling SC Pollanten nachlegen will und die Rascher Jungs, deren bisherige Bilanz zwei Punkteteilungen aufweist, gegen den noch sieglosen FC Deining ihren ersten Dreier anstreben, steht der FC Ezelsdorf nach zwei verlorenen Heimspielen bereits ordentlich unter Druck.

Ezelsdorf ist nach zwei Spieltagen die einzige Mannschaft, die noch nicht gepunktet hat. Für Trainer Markus Lewey und seine Elf kann die Marschrichtung gegen Eintracht Penzendorf daher nur lauten, in die Erfolgsspur zu finden und mit einem Sieg die Trendwende zu schaffen. Soll dies gelingen, werden Kapitän Pascal Preißer und seine Nebenleute vor allem ihre Abwehrprobleme – jeweils vier Gegentore in den ersten beiden Partien – in den Griff bekommen müssen.

Saisonstart verpatzt

Wie Ezelsdorf im Kreisoberhaus ist der TSV Feucht eine Klasse tiefer in den Startlöchern stecken geblieben. Auf die Elf von Trainer Jan Völkel, bei der nach 180 gespielten Minuten erst ein Punkt auf der Habenseite steht, wartet als nächster Prüfstein Kreisliga-Absteiger SV Postbauer, der ebenfalls noch nicht hat dreifach punkten können. Für beide Kontrahenten steht damit in diesem frühen Stadium der Saison also bereits Einiges auf dem Spiel.

Der positive Gegenpart dazu ist der 1.FC Altdorf. Die Wallensteinstädter sind mit zwei Siegen perfekt aus den Startlöchern gekommen und bilden zusammen mit der DJK Berg und dem SV Höhenberg das Führungstrio der Kreisklasse Ost.

Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen der Siege in Sindlbach (2:0) und gegen Postbauer (3:1) sollte es für das Team des Spielertrainerduos Philipp Knogl und Michael Wiesner auch bei der zweiten Garde des Bezirksligisten FC Holzheim etwas zu holen geben.

Vorjahres-Vize Höhenberg gilt als klarer Favorit gegen die aus der Kreisklasse Süd in die Gruppe Ost gewechselte SpVgg FB Reichertshofen. Der Club vom Fuße des Buchbergs hat in der neuen Umgebung bisher zweimal Lehrgeld bezahlt und ziert das Tabellenende.

Ebenfalls noch ohne Punkt steht der SV Unterferrieden da, der allerdings erst einmal am Ball gewesen ist. Für Trainer Holger Gißke und seine Elf gilt es, im Kirchweihspiel gegen die DJK Berg Farbe zu bekennen und die ersten Zähler einzufahren.

Ausgeglichene Liga

Die ersten beiden Runden der A-Klasse Nord-Ost deuten darauf hin, dass die Spielklasse sehr ausgeglichen besetzt ist. Als einziger neben dem TSV Burgthann, der am Samstag beim Aufsteiger FV Wendelstein (Anstoß 16 Uhr) den 3. Spieltag eröffnet, weist nämlich nur der TSV Stöckelsberg noch eine „Weiße Weste“ auf.

Die „Jura-Löwen“ werden von der EKSG Rummelsberg gefordert, deren Einstand in der neuen Umgebung mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen geglückt ist.

Noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis wartet dagegen das heimische Quartett TSV Ochenbruck, SV Moosbach, FV Röthenbach und TSV Winkelhaid II, von denen die Winkelhaider Reserve und Moosbach die Klingen kreuzen.

Aufsteiger FV Röthenbach steht gegen den FSV Oberferrieden ebenfalls unter Erfolgsdruck und auch für die „Ochis“ kann die Marschrichtung beim mit vier Zählern erfolgreich gestarteten FC Wendelstein II nur lauten, mit dem Punktesammeln zu beginnen.

Die Ezelsdorfer „Zweite“ hat mit dem FC Trautmannshofen, der vor Wochenfrist dem hoch gewetteten FV Wendelstein ein 1:1 abgetrotzt hat, einen Brocken vor der Brust.

Kein Spaziergang

Dass der Weg zur Meisterschaft in der Flexiliga B-Klasse Nord-Ost für den SC Eismannsberg kein Spaziergang wird, musste der A-Klassen-Absteiger bereits im zweiten Spiel beim 9er-Team des TSV Burgthann II (3:3) erkennen.

Mit der zweiten Mannschaft des SV Moosbach, die ihr erstes Spiel bestreitet, wartet nun das nächste Neunerteam auf Spielertrainer Marco Guth und seine Elf, für die alles andere als ein Heimssieg eine herbe Enttäuschung wäre.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz