Altdorfs Volleyballdamen schlagen Schlusslicht TV Planegg-Krailling mit 3:0 Sätzen

Dritten Platz in der Dritten Liga gefestigt

Sieger-Ringelreihen mit Co- und Athletiktrainer: Die Altdorferinnen haben in der 3. Liga derzeit einen echten Lauf. | Foto: kk2015/11/DSC_3451.jpg

ALTDORF – „Gut gestartet, sehr nachgelassen und dann doch klar und verdient gewonnen“, so exakt brachte der betreuende Co-Trainer Mathias Uta die Begegnung der Altdorfer Drittligavolleyballerinnen gegen den Tabellenletzten aus dem Münchner Vorort Planegg auf einen Nenner. 25:19, 25:23 und 25:21 in jeweils genau 25 Minuten lauteten die drei Gewinnsätze am Ende, was den dritten Tabellenplatz (nach Punkten gemeinsam mit TSV Eiselfing) in der 3. Liga festigt.
Wer sich auf Altdorfer Seite auf Ulrike Pfletschinger, Mädchenname Herfurth, gefreut hatte, konnte sie zwar sehen, aber sie spielte wegen ihrer Schulterverletzung nicht. Als Zuspielerin agierte für die Oberbayerin dann überraschend ihre Ex-Partnerin im Beachvolleyball, Sabine Eierle. Gastgeber in Schwaig, TV Altdorf, lief erstmals in dieser Saison komplett mit zehn Spielerinnen auf, die alle gesund waren.
Zwei Angreiferinnen des TVA prägten den ersten Satz: Judith Kossack und Luise Neumüller. Von Kossack ist man krachende Angriffschläge gewöhnt, aber Neumüller kann das jetzt auch. Bis zum 9:5 im ersten Durchgang schlug sie dreimal mit Vehemenz zu. Ab da war der Satz eigentlich schon entschieden, zwei Auszeiten bei TV Planegg-Krailling, keine bei TV Altdorf, das drückt die deutliche Überlegenheit der Wallensteinstädterinnen aus.
Altdorfs Judith Kossack (rechts) knallte einige starke Schmetterbälle übers Netz.

Altdorfs Judith Kossack (rechts) knallte einige starke Schmetterbälle übers Netz. | Foto: kk2015/11/DSC_3252.jpg

Altdorfs Judith Kossack (rechts) knallte einige starke Schmetterbälle übers Netz.

 
Ganz anders verlief Satz zwei, ausglichen, spannend und auf passablen Niveau, denn die Gegnerinnen präsentierten sich so schlecht nicht, waren körperlich (wie fast alle Teams der Liga) den Altdorferinnen überlegen und wollten unbedingt mal einen Satz gewinnen. Besonders spannend wurde es, als der Trainer umstellte und aus Zuspielerin Eierle Angreiferin werden ließ. Glück für Altdorf, dass diese Taktik zu spät kam in einem Durchgang, in dem Neuzugang Annegret Härtl ihren Kurzauftritt hatte.
Im dritten Satz nahm dann Trainer Uta seine zwei Auszeiten, eine führte nach dem 20:17 zum 21:17, die andere vom 24:21 zum 25:21 und zum Spielgewinn. Wieder sahen die perfekt eingestimmten Ballkinder vom TSV Ochenbruck, dass Planegg bis zum Ende an einen Satzgewinn glaubte, obwohl sie am Vortag bereits in Dresden mit 0:3 unter die Räder gekommen waren.
Mancher träumt vom Aufstieg
Die Altdorferinnen wirkten insgesamt wie ein echtes Team, sie sind einfach gut aufeinander abgestimmt, jede Spielerin weiß, was sie zu tun hat, sie sind athletisch und taktisch bestens eingestellt. Die Gegnerinnen vom Wochenende verzweifeln schon fast, denn sie wissen, dass sie besser sein könnten: Volleyball ist eben auch eine Kopfsache. Beide Teams müssen in diesem Jahr noch gegen den Vorletzten, den SV Esting, antreten.
Schon jetzt können die Altdorferinnen die Saison als gelungen bezeichnen, man hört gar Teile des Publikums vom Aufstieg in die 2, Liga reden. Daran einen Gedanken zu verlieren, gehört beim TV Altdorf eher zur Kategorie Luxusproblem.

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