Derby mit Nullnummer

Der Ottensooser Keeper Paul Königseder holt gegen den Hersbrucker Ralf Maas eine Flanke vom Himmel. | Foto: Jürgen Ruppert2019/12/IMG_0794.jpeg

PEGNITZGRUND – Auch wenn noch das Nachholspiel gegen den ASV Weisendorf am kommenden Sonntag auf dem Terminplan steht: Die Hersbrucker Kicker sind reif für die Winterpause. Im Derby mit dem FC Ottensoos gab es eine Nullnummer. Vor allem an der Abschlussschwäche ihrer Stürmer müssen die Trainer in den kommenden Wochen arbeiten. Der FC Hersbruck hat es durch den Punkt wieder nicht geschafft, den Abstand zu den Hinterbänklern zu vergrößern. Von denen holte neben Ottensoos nur der SV Hagenbüchach einen Zähler.

FC Hersbruck – FC Ottensoos 0:0
Personelle Ausfälle und schwierige Platzverhältnisse alleine können nicht die magere Fußballkost erklären, die die Zuschauer weitgehend geboten bekamen. Der frühe verletzungsbedingte Ausfall von Michael Pfann schwächte das kreative Moment auf Seiten der Platzherren zusätzlich. Den Gastgebern fiel in der ersten Halbzeit gegen die tief stehenden Gäste außer Klein-klein-Geschiebe so gut wie nichts ein, um den Abwehrriegel zu knacken. Im Gegenteil waren die Gäste mit ihren sporadischen Konterangriffen sogar etwas gefährlicher. Bei einem Eckball rettete ein Hersbrucker Verteidiger gegen Max Schorns Kopfball auf der Linie. Eine Topgelegenheit zum Torerfolg hatte auch die Heimelf. Jens Ertel passte nach einer dynamischen Angriffsaktion über die linke Außenbahn mustergültig in den Strafraum. Ralf Maas stand mutterseelenallein, schoss den verspringenden Ball allerdings in die Wolken. Auf der anderen Seite machte es FCO-Stürmer Peter Maric bei einem Seitfallzieher nach einem Lupfer in den Sechzehner genauso schlecht. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Hersbruck hinter den eigenen Erwartungen zurück. Es war zwar ein verbesserter Spielaufbau erkennbar. Aber Gefahr für das Tor des Aufsteigers beschwor man nur selten. Die beste Ottensooser Chance vereitelte Keeper Maurizio Schneider gegen den frei stehenden Dominik Umbeer. Unterm Strich war das torlose Remis das leistungsgerechte Abbild der gezeigten Leistungen. Der FC Hersbruck muss hoffen, dass die Erhardt-Schützlinge mit neuem Schwung aus der Winterpause zurückkehren.

Tore: Fehlanzeige; SR: Kevin Hegwein ( TSV Langenfeld).

FC Hersbruck: M. Schneider, L. Hermann, D. Bergler, H. Herrmann, Maas, Pfann (16. J. Schneider), Ertel, Kim, Karnoll (80. Kara), Dierig, Altwasser (65. Feldmeier)

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert