Vorschau Kreisklasse 4

Der FSV hat nur noch Endspiele

FSV-Spielleiter Karlheinz Kunz muss noch mindestens 180 nervenaufreibende Minuten überstehen, dem allerdings weiterer Nervenkitzel in einem möglichen Entscheidungsspiel um Platz zwei und der Relegation folgen könnten. | Foto: Keilholz2019/05/DSC05840-1.jpg

LEINBURG – Während dem FSV Weißenbrunn ein spannendes Saisonfinale ins Haus steht, ist für den TV Leinburg und die Reserve der SpVgg Diepersdorf ein entspanntes Saisonfinale angesagt. 

Der FSV Weißenbrunn ist einer der wenigen Vereine für den in der zu Ende gehenden Saison noch Hochspannung herrscht. Die Pfarherr-Elf hat sich mit einer Serie von elf Spielen ohne Niederlage im Kampf um Platz zwei in eine hervorragende Ausgangssituation gebracht. Der Superlauf der letzten Wochen wird in der Bilanz der letzten fünf Spiele mehr als deutlich, wo der FSV seine Gegner mit einer phänomenalen Torbilanz von 39:2 Toren reihenweise vom Platz gefegt hat.

Noch ist der FSV aber nicht durch. Im noch zwei Spiele andauernden Fernduell mit dem SV Henfenfeld und der SpVgg Sittenbachtal um Platz zwei dürfen sich der am Saisonende scheidende Spielertrainer Alexander Pfarherr und seine Elf deshalb nicht die kleinste Schwäche erlauben.

Die FSV-Kanoniere – 104 Saisontore – müssen im letzten Saisonheimspiel gegen die SG Am Lichtenstein mit voller Konzentration zu Werke gehen. Die von Ex-Profi Sven Löhner (Schweinfurt 05, Greuther Fürth und 1.FCN), trainierten Gäste stehen mit ausgeglichener Bilanz auf Tabellenrang zehn. Wobei der inzwischen 41-jährige meist immer noch selbst die Fußballschuhe schnürt: In der laufenden Saison stehen bei ihm 21 Einsätze und zehn Tore zu Buche.

Stabile Defensive

Ein besonderes Augenmerk wird die FSV-Abwehr, die zwischenzeitlich mit 29 Gegentoren auch die stabilste Defensive stellt, außerdem auf Philipp Bär richten müssen. Nach Patrick Hirschmann (28) und FSV-Goalgetter Yannik Martin (22) rangiert dieser mit 21 Treffern auf Rang drei der Torschützenliste.Beim FSV sind alle Mann an Bord. Auch Yannik Martin ist am Wochenende beruflich abkömmlich, sodass FSV-Coach Pfarherr alles aufbieten kann, was Rang und Namen hat. Damit sind also die Voraussetzungen gegeben, mit einem Sieg das nächste Zeichen für die Konkurrenz zu setzen, dass der Weg zu Platz zwei nur über den FSV führt.

Für den TV Leinburg (12.) ist theoretisch noch ein Vorrücken auf Rang acht möglich. Beim SV Offenhausen, der während der gesamten Saison nur 14 Punkte geholt hat und längst als Absteiger feststeht, wollen TVL-Coach Denis Opcin und eine Elf ihre positive Auswärtsbilanz – bisher sechs Siege und drei Remis – mit einem Dreier abschließen. In der Vorrunde gelang ein 3:0-Heimsieg, wobei die Gäste lange ein torloses Remis hielten, ehe Sebastian Löhr eine Viertelstunde vor Schluss den Bann brach und mit seinem Führungstor den Grundstein zum Sieg legte.

Versöhnlicher Heimabschluss

Eine Woche vor dem abschließenden Derby in Leinburg wollen die Diepersdorfer Reservisten ihren Fans gegen den TSV Lauf einen versöhnlichen Heimabschluss liefern. Unabhängig ob Spielertrainer Frank Fahsl und seiner Elf der zehnte Saisonsieg gelingt, für den Aufsteiger ist Rang 13 ist in Stein gemeißelt.

Vor dem Spiel werden Spielleiter Michael Deinzer, der als Jugendtrainer zurück zu seinem Heimatverein TSV Röthenbach geht, und Florian Treml (Laufbahnende) verabschiedet.

N-Land Manfred Keilholz
Manfred Keilholz