Vorschau auf den Spieltag im Pegnitzgrund

Bleibt Heimbilanz des „Clubs“ weiter ohne Makel?

PEGNITZGRUND – Unangefochten liegen die Kicker des FC Hersbruck an der Spitze der Kreisliga. Diesmal versucht mit dem SV Gößweinstein der Tabellendreizehnte, den Lauf des Führenden zu bremsen. Unangenehmer ist da schon die Aufgabe des SC Rupprechtstegen, der zum Zweitplatzierten TSV Neunkirchen reist. Ab diesem Sonntag ändern sich übrigens die Anstoßzeiten um eine halbe Stunde nach vorne.

FC Hersbruck – Gößweinstein
Die Heimelf hat vor eigenem Publikum bislang Topleistungen gezeigt. In fünf Spielen gab es die maximale Punktausbeute. Die Gastmannschaften konnten gerade mal drei Treffer bejubeln. Gößweinstein war auswärts bislang eines der schwächsten Kreisligateams. Immerhin verfügt die Elf mit Marcel Zweck über einen Torjäger, der in dieser Saison schon acht Mal traf, ähnlich häufig wie die Hersbrucker Ralf Maas und Rene Bongers.

TSV Neunkirchen – Rupp’stegen
Rein von der Papierform her sind die Gäste eher Außenseiter. Nach einem Blick auf die Heimtabelle sieht das aber schon ganz anders aus. Neunkirchen hat zu Hause erst eine von fünf Partien gewonnen. Die Stärke der Platzherren ist eine kompakte Defensive, die bislang zehn Treffer weniger kassiert hat als die SCR-Abwehr.

Der FC Reichenschwand kann die Führung in der Kreisklasse 4 ausbauen. Grundvoraussetzung ist allerdings erst einmal ein Sieg im Derby beim SV Henfenfeld, der sich bislang sehr launisch zeigte.

Im Match zwischen dem SV Osternohe und dem TSV Lauf lässt zumindest der Verfolger des FCR Federn. Ebenfalls eine schwere Aufgabe hat der SV Schwaig II (3.) gegen den FC Schnaittach. Die heimstarken Sittenbachtaler sollten mit „Kellerkind“ Türkischer FK Röthenbach fertig werden.

In Happurg bestreiten der dortige Sportclub und der SV Altensittenbach eine richtungsweisende Partie. Die Heimelf bekommt durch einen Dreier Anschluss an die Nichtabstiegszone, der SVA baut mit einem Sieg den Abstand zur Gefahrenzone auf fünf Punkte aus. Die SG Am Lichtenstein hat ihr Spiel gegen Neunkirchen verlegt.

Henfenfeld II bestreitet ein Aufsteigerduell gegen Hüttenbach II, das langsam in der Kreisklasse 3 Fuß fasst. Die Platzherren hoffen zumindest auf den ersten Punkt vor heimischer Kulisse.

Der SV Vorra strebt den zweiten Erfolg in der A-Klasse 6 an. Gast ist die Hersbrucker Eintracht, die die Rote Laterne trägt.

Spitzenreiter FC Hersbruck II ist gegen die sturmschwache SpVgg Diepersdorf II klarer Favorit. Falls die SG Rupprechtstegen II/Alfalter den FSV Schönberg bezwingt, kann Hersbruck den Vorsprung auf zehn Zähler vergrößern. Bei einer Schönberger Schwäche würden die Neuhauser (gegen Offenhausen) und die SpVgg Weigendorf/Hartmannshof (gegen den TSV Lauf II) zu Rang zwei aufschließen. Sollte Vorra punkten, droht Eschenbach das Abrutschen in den Kellerbereich der Liga – außer die Elf feiert bei der SG Alfeld/Förrenbach ein Erfolgserlebnis.

In der A-Klasse 4 ist der SV Bieberbach genauso dominant wie der FC Hersbruck II in der A6. Der TSV Velden möchte nun die Erfolgsserie der Bieberbacher beenden, auch wenn die zu Hause erst ein Tor kassiert haben. Der SV Hartenstein besitzt diesmal ganz gute Karten. Gast Obertrubach glänzte bislang weder im Angriff noch in der Abwehr. Mehr gefordert ist Neuhaus II gegen den FC Pegnitz.

Für den SV Etzelwang geht es nach dem ersten Saisonsieg gegen den Vierten der Kreisklasse Amberg/Weiden Süd, den SV Kauerhof (Hinrunde: 1:4). Spielbeginn ist um 14 Uhr.

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