TV Hersbruck unterliegt TSV Lauf

Aufstiegsträume Ade

Siggi Lontke (links)/Herbert Wendler (rechts) kehrten nach drei verlorenen Ligaspielen hintereinander mit einem Erfolg gegen die Laufer Thomas Godek/Markus Bauer in die Erfolgsspur zurück und gehören damit zu den Top drei der dritten Bezirksliga Ost. Foto: A. Tauber2014/02/TV_01.jpg

HERSBRUCK (hg) – Nach der überraschend deutlichen Heimniederlage gegen den TSV Altenfurt (2:9) kämpften die Tischtennisherren des TV 61 Hersbruck gegen den ehemaligen Landesligisten TSV Lauf vergeblich um Platz zwei in der Tabelle und verloren auch ihr zweites Heimspiel der Rückrunde mit 4:9. In der Tabelle auf Platz vier liegend, brachte das Sextett auswärts immerhin zwei Punkte vom TV 1860 Nürnberg Jahn-Schweinau II (9:6) und einen Punkt vom TSV Kornburg (8:8) mit, so dass Platz drei in Reichweite bleibt.

Nachdem der TSV Lauf zur Rückrunde zwei Spieler seiner letztjährigen Landesligamannschaft zurückgewann, waren die theoretischen Chancen auf einen der beiden Aufstiegsplätze für die Turner erheblich gesunken. Und die in Bestbesetzung angetretenen Aufstiegsfavoriten aus Lauf ließen auch in der Praxis keinen Zweifel daran, wer das Derby auf der Turnhalleninsel für sich entscheiden würde.

Zwar gewannen Siggi Lontke/ Herbert Wendler ihr Doppel gegen Thomas Godek/Markus Bauer und brachten die Mannschaft mit 1:0 in Führung, doch danach dominierten die Kreisstädter, auch wenn die Erfolge von Paul Vogt und Herbert Wendler (beide siegreich gegen Christian Althaus) kurzfristig aufhorchen ließen.

Nach der erwarteten 4:9-Niederlage gegen den TSV Lauf hat das Lontke-Team eine bessere Platzierung als Platz drei nicht mehr selbst in der Hand, weil es zuvor bereits eine bittere 2:9-Niederlage gegen Angstgegner TSV Altenfurt hinnehmen musste. Wie im Hinspiel verlor das Sextett gegen die hochmotivierten Gäste alle drei Eingangsdoppel.

Als danach in den Einzeln Siggi Lontke und später Henning Gundelach knapp und unglücklich im fünften Satz verloren (zum Zwischenstand von 1:7), war die Moral der Tischtenniscracks gebrochen. Herbert Wendler und Armin Tauber sorgten wenigstens für die Ehrenpunkte.

Auch bei der Reserve des TV 1860 Nürnberg Jahn-Schweinau verloren die Turner zum dritten Mal hintereinander alle drei Eingangsdoppel und standen damit in den Einzeln gleich unter Druck, der sich durch einen 0:2-Satzrückstand von Lontke noch verschärfte. Doch sowohl Lontke als auch danach Vogt münzten ihre Satzrückstände noch in Fünf-Satz-Siege zum 2:4-Zwischenstand um. Als auch im zweiten Einzeldurchgang Wendler und Vogt ihr Match jeweils noch im fünften Satz für sich entschieden (Zwischenstand 8:5), war die Partie psychologisch zu Gunsten der Turner entschieden.

Beim Aufsteiger TSV Kornburg traten die Turner mit gemischten Gefühlen an, denn im Hinspiel verlor das Lontke-Team gleich alle vier Doppel. Doch dieses Mal sorgten Alexander Ertl/Armin Tauber und Lontke/Wendler mit ihren Erfolgen für einen guten Start, der durch drei Einzelerfolge hintereinander zum 5:1-Zwischenstand noch untermauert wurde.

Als die Turner in der Folge drei Spiele im fünften Satz knapp verloren, wurde es noch einmal spannend, doch ausgerechnet Reservespieler Armin Tauber behielt mit seinem 12:10 im Entscheidungssatz die Nerven und hielt die Turner auf Siegkurs, der nach einer 8:5-Führung bereits greifbar war. Doch nach zwei Niederlagen im hinteren Paarkreuz verloren Lontke/Wendler wie bereits im Hinspiel auch das Schlussdoppel erneut im Entscheidungssatz zum Remis.

Im nächsten Spiel trifft der TV Hersbruck auf die Reserve des SC 1904 Nürnberg (Freitag, 20.15 Uhr, TV-Turnhalle), die auswärts bisher sieglos blieben. Wenn die Turner konzentriert zur Sache gehen, sollten die Turner die Maxvorstädter auch dieses Mal ohne Punkte nach Nürnberg zurückschicken können.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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