Beachvolleyball: Altdorferin Pfletschinger verteidigt mit Partnerin Eierle Indoor-Titel

Auf „Ulli“ und „Bine“ ist Verlass

Ulrike Pfletschinger (TV Altdorf, links) und Sabine Eierle freuen sich über die Titelverteidigung im Indoor-Beachvolleyball bei den Bayerischen Meisterschaften der Frauen.2013/02/beachvolley_New_1362057902.jpg

ALTDORF – Mitten im Winter sucht der Bayerische Volleyball Verband (BVV) auf der Münchner Freizeitmesse „f.re.e“ fast schon traditionell seine Landesmeister. Und fast schon traditionell holte sich bei den Frauen das Duo Sabine Eierle/Ulrike Pfletschinger (TV Planegg-Krailling/TV Altdorf) den Titel.

Auf „Ulli und Bine“ ist eben Verlass, das zeigten die beiden Beachvolleyballerinnen einmal mehr in ungewohnter Umgebung unter den Augen hunderter Messebesucher. Von den zwölf qualifizierten Teams waren sie am Ende wie im letzten Jahr wieder das beste Duo. Sie verteidigten ihren Titel mit vier Siegen ohne Satzverlust.

„Es klappte von Anfang an alles“, meinte Ulli, früher auch in Altdorf in der Halle aktiv, zur ersten Begegnung gegen Stefanie Augustin /Sarah Seitz (DJK SB München/VfR Jettingen). 15:3 und 15:6 fegten Eierle/Pfletschinger ihre Konkurrentinnen vom Feld.

Auch das zweite Spiel war, nachdem die bekannten Anlaufschwierigkeiten abgestellt waren, eine klare Angelegenheit. 16:14 und 15:8 lautete das Ergebnis gegen Alexandra Meuter/Linda Weber, ihre Planegg- Kraillinger Vereinskameradinnen in der Halle.

Im Halbfinale mussten sich Eierle/Pfletschinger erstmals richtig anstrengen, denn Inga-Katharina Lamby/Agata Weil (FTM Schwabing) schlugen stark auf und verführten deshalb zu Eigenfehlern bei Ulli und Bine. Aber jeweils gegen Mitte des Satzes wurde die Überlegenheit deutlich. Das Finale war erreicht, das Minimalziel in dieser Saison. „Aufgrund der Hallenverpflichtung in der Dritten Liga haben wir uns kaum auf das Turnier vorbereiten können“, ließ Eierle wissen.

Als Gegnerinnen warteten mit Eva Schild/Birgitta Sieber (SV Lohhof/DJK Augsburg-Hochzoll) als Konkurrenz zwei äußerst erfahrene Beachvolleyballerinnen, die unangenehm werden können. So war das Finale auch über die gesamte Zeit sehr ausgeglichen. Der Umstand, dass Schilf/Sieber nicht oft zusammenspielten, wirkte sich einerseits als Vorteil aus, ebenso wie eine gute Taktik, die Schwachpunkte der beiden anzuspielen, um so den Spielaufbau der Gegnerinnen zu stören. Mit einem Ass beendete Sabine Eierle das Finale in München.

Ein Wiedersehen mit Eierle/Pfletschinger gibt es am 23. März in Altdorf. Denn da bestreitet der TVA sein letztes Spiel in der Hallensaison in der Dritten Liga zu Hause gegen den TV Planegg-Krailling. WH

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