Via Carolina-Lauf

Applaus für ausdauernde „Karls-Läufer“

Die Läufer beim Start in Hersbruck. | Foto: J. Ruppert2019/07/Via.jpg

HERSBRUCK – „Anerkennung, Lob und Dank“, sprach Bürgermeister Robert Ilg der Sportlergruppe aus. Mit einem Countdown startete er dann die 29. Etappe des Via Carolina-Staffellaufs.

Das Rennen auf der Goldenen Straße von Kaiser Karl IV. hatte fast 30 Stunden vorher in Prag am alten Rathaus begonnen. Nonstop – auch nachts – waren die Mitglieder mehrerer Langstrecklerteams dann unterwegs gewesen und hatten auf der insgesamt über 320 Kilometer langen Distanz bei Eslarn die tschechisch-deutsche Grenze passiert. Abschnitt 29 begann am Hartmannshofer Feuerwehrhaus und führte nach Hersbruck.

Während noch die Nachzügler über die Prager Straße das Ziel passierten und lautstark gefeiert wurden, stellten sich schon die Ausdauerathleten für das 29. Teilstück am Hirschbrunnen auf. Insgesamt mussten sie 12,8 Kilometer auf dem Fünf-Flüsse-Radweg nach Lauf zum dortigen Rathaus schaffen. Das Lauferlebnis verbindet Menschen, Völker und Länder.

Zudem fließt der Erlös in den Kampf gegen Krebs. Dies strich auch Robert Ilg in seiner kurzen Ansprache heraus: „Ihr tut für euch und andere Gutes.“ Das Hersbrucker Stadtoberhaupt sagte selbstverständlich eine Spende für den diesjährigen gemeinnützigen Zweck zu. Das Rennen endete für die Mannschaften wie „Running Angel“, „Capgemini“ und „Teammachine“ dann drei Etappen später am Schönen Brunnen auf dem Nürnberger Hauptmarkt.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert