Beachvolleyball

Altdorfer Comeback am „Lohhofer Strand“

Priscilla Gatzsche (li., TV Altdorf) und Maria Neumüller (VC Katzwang-Schwabach) werden bei den Beachvolleyball-Masters in Lohhof ihr Glück versuchen. | Foto: Hanke2016/05/Cilla-und-Maria-Frth-2016.jpg

ALTDORF – Am 31. Mai 2014 hatte Ulrike Pfletschinger in Fürth das letzte Masters für den TV Altdorf gespielt (und übrigens gewonnen), nach fast zwei Jahren wird am Samstag in Lohhof mit Priscilla Gatzsche wieder eine Spielerin des TV Altdorf bei einem Bayern Masters vertreten sein. Dabei geht es nicht ums Gewinnen des Turniers, sondern um das Sammeln von Spielerfahrung auf diesem hohen Niveau. Für Gatzsche und ihre Partnerin Maria Neumüller (VC Katzwang-Schwabach) ist es das dritte Turnier in dieser Saison.

Nach dem jetzigen Stand der Dinge müssen die beiden im ersten Spiel gegen die Standhardinger-Zwillinge vom SV Lohhof ran, ein nahezu unlösbares Unterfangen. Die Zwillinge gewannen letztes Jahr nicht nur „ihr“ Turnier, sie wurden in den letzten drei Jahren jeweils bayerische Vizemeisterinnen, 2015 standen sie auf dem Nürnberger Hauptmarkt beim smart beach cup im Hauptfeld. Sollten es zu Beginn andere Gegnerinnen werden, so beschreibt das geschilderte Szenario dennoch die Qualität der zu erwartenden Konkurrentinnen.

Gatzsche bastelt im Moment noch an ihrem Abitur, Neumüller studiert bereits, aber beide haben sich, wenn sie nicht in der Halle zusammen agieren, ganz dem Beachvolleyball verschrieben. Zwei Turniere pro Wochenende sind keine Seltenheit. Bisher wechselten sie oft die Partnerinnen, das soll sich ändern, um mit Kontinuität den höheren Ansprüchen zu genügen. Nach den Masters in Lohhof geht es fast direkt am Pfingstmontag zum BVV Cup+ nach Erlangen, allerdings wieder mit anderen Partnerinnen.

Kampfkraft und Moral

An Christi Himmelfahrt, beim Cup+ in Fürth, konnten die beiden gegen Sonja Kudela/Almut Pohl (TSV Abensberg) das Spiel mit 10:15 und 13:15 knapp gestalten, gegen Nina Retsch/Caroline Wolf (TSV Zirndorf/TV Erlangen) sogar einen Satz gewinnen. An diese Leistungen gilt es anzuknüpfen in Lohhof, wo noch härtere Aufschläge, noch schnellere und heftigere Angriffsschläge zu erwarten sind.

Erfahrungen sammeln

Da beide Spielerinnen nicht mit riesiger Körpergröße gesegnet sind, wollen sie diesen Nachteil mit Kampfkraft und Moral ausgleichen. Sie geben keinen Ball verloren und harmonieren nicht nur auf dem Feld recht gut, sondern verstehen sich auch privat und haben beide hervorragende Volleyballer als Freunde. Da kann eigentlich nichts schiefgehen beim Sammeln von Erfahrungen auf dem „Lohhofer Strand“.

WH

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