Kantersieg über die HSG Fichtelgebirge

Alles anders?

Willkommen in Winkelhaid: Hier erzielt Neuzugang Isabel Hampl gegen die HSG Fichtelgebirge ihr erstes Tor für den TSV. | Foto: Daniel Frasch2020/10/TSV-Winkelhaid-Handball-Isabel-Hampl-scaled.jpg

WINKELHAID – Die TSV-Handballdamen feiern ihren ersten Saisonsieg
und ballern dabei die HSG Fichtelgebirge aus der Halle.

Die Winkelhaider Handballdamen zeigen nach der Niederlage in Zirndorf eine starke Reaktion und schlagen die HSG Fichtelgebirge klar und verdient mit 29:11 (14:5). Von Beginn an war die Mannschaft von Trainer Sebastian Wilfling hellwach und ging bereits früh mit 4:0 in Führung (drei Tore durch Vanessa Heinrich). Doch nicht nur in der Offensive klappte vieles beim TSV: Auch die Abwehr stand kompakt und hinderte die Gäste durch aggressive Spielweise am Durchkommen. Durch Ballgewinne im Defensivbereich eröffneten sich den Gastgebern viele Möglichkeiten und in Folge auch Treffer durch die erste und zweite Welle.

Auffallend waren außerdem die vielen Kreuzbewegungen im Winkelhaider Angriff. Mit Entschlossenheit und Zug zum Tor riss des TSV wiederholt Lücken in die Gäste-Abwehr, der Ausfall von Rückraumspielerin Anna Seidel konnte somit gut kompensiert werden. Der HSG-Trainer reagierte und nahm bei der Winkelhaider 7:2-Führung die erste Auszeit. Doch die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt und spielten weiter konzentriert und mit schnellem Tempospiel im Angriff. Kam doch einmal ein Ball auf das Tor, war Winkelhaids Torfrau Tanja Seger auf dem Posten.

Kein Einbruch nach der Pause

Anders als noch in der Partie in Zirndorf und in vielen Spielen der Vorsaison gelang es dem TSV, das Tempo auch im zweiten Durchgang hochzuhalten, die Fehler zu minimieren und die Führung auszubauen. Dank starker Abwehr sowie schnellem Umschaltspiel zog Winkelhaid auf 19:6 davon. Trainer Wilfling nutzte die Möglichkeit und wechselte sein Team durch, ohne spielerische Qualität einzubüßen.
Die Dominanz des TSV wurde in den acht Schlussminuten deutlich, in denen die Gastgeber kein Gegentor zuließen, dafür selbst noch fünfmal zuschlugen und auf 29:11 erhöhten. Eine starke Reaktion nach der Auftaktpleite und ein Einstand nach Maß in der eigenen Halle.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren