2:0-Heimsieg gegen FC Sand

Käpt’n Heckenberger lässt Feucht wieder hoffen

Sands Stürmer Tevin McCullough war bei der Feuchter Abwehr um Alex Nikopoulos (Nr. 20) über die 90 Minuten gut aufgehoben. | Foto: kk2017/05/DSC_6793.jpg

 

FEUCHT – Der SC Feucht darf weiter hoffen, der Relegation doch noch zu entgehen. Mit dem verdienten 2:0 (1:0)-Sieg durch die Treffer von Comebacker Matthias Heckenberger und Frank Linke am Freitagabend im heimischen Waldstadion gegen den FC Sand hat sich die Mannschaft von Trainer Klaus Mösle zumindest für eine Nacht auf Platz 14 vorgeschoben. Da sich die beiden Tabellennachbarn SpVgg Ansbach und SpVgg Weiden am Samstag im direkten Duell gegenüberstehen, könnte der SC sogar zum großen Gewinner dieses Spieltages avancieren.

Die erste Halbzeit: Angesichts dieser Konstellation war klar: Für die Hausherren konnte nur ein Sieg zählen. Und so traten sie von Anfang an auch auf. Der SC war die bestimmende Mannschaft, während die Oberfranken, für die diese Partie keine allzu große Bedeutung mehr zu haben schien, nur sehr zögerlich ins Spiel fanden. In der 6. Minute setzte Feuchts Stoßstürmer Michael Eckert bereits eine erste Duftmarke, sein Kopfball ging aber vorbei. Sand suchte derweil noch nach dem richtigen System, um die Feuchter Angriffe zu unterbinden und war höchstens durch vereinzelte Konter gefährlich. So wie in der 19. Minute als Marc Fischer nach einem Pass in den Strafraum einen Schritt zu spät kam. Da allerdings auch die Gastgeber ihre Angriffe nicht konsequent genug zu Ende spielten, brauchte es die Mithilfe der Oberfranken, damit die Feuchter endlich jubeln konnten. In der 40. Minute hatte Sands Keeper nach einer Flanke den Ball nicht festhalten können, Eckert spritzte dazwischen und wurde vom Schlussmann zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter, den der gerade erst wiedergenesene SC-Kapitän Matthias Heckenberger sicher verwandelte.

Die zweite Halbzeit: Nach der Pause wollten die Feuchter unbedingt nachlegen, fingen sich jedoch erst einmal einen gefährlichen Konter. In der 49. Minute flog eine Flanke scharf in den Strafraum, aber gleich vier Sander Spieler verpassten. Feucht erhöhte zwar daraufhin immer mehr den Druck, allerdings hatten sich die FC-Kicker nun besser auf die Mittelfranken eingestellt, weshalb sich das Geschehen nun hauptsächlich im Mittelfeld abspielte. Das erlösende 2:0 für die Feuchter fiel dann auch erst in der letzten Minute. Der eingewechselte Michal Nowak setzte sich an der Grundlinie gegen drei Sander Abwehrspieler durch, legte zurück auf Linke, der aus 16 Metern den Ball knallhart in die Maschen drosch und damit den verdienten Heimsieg der Feuchter klar machte (89. Minute).

Die Szene des Spiels: Beinahe hätten die Feuchter den sicher geglaubten Dreier noch aus der Hand gegeben. Denn in der 87. Minute tauchte Sands Sebastian Wagner nach einem langen Diagonalball plötzlich allein vor SC-Keeper Andreas Sponsel auf, der sich aber ohne Rücksicht auf Verluste in den Schuss warf und so den Ausgleich verhindern konnte.

N-Land Krischan Kaufmann
Krischan Kaufmann